Zeckenschutz

Zeckenstiche können sowohl Viruserkrankungen wie die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) als auch bakterielle Infektionen wie Borreliose übertragen. Jedoch führt nicht jeder Stich einer infizierten Zecke zu einer Infektion. Im Gegensatz zur Borreliose, die in ganz Deutschland vorkommt und die nicht medizinisch präventiv behandelt werden kann, treten FSME-Viren nur in bestimmten Regionen auf. Sie verursachen eine entzündliche Erkrankung des Gehirns oder der Hirnhäute. Häufigkeit und Schweregrad der FSME nehmen mit steigendem Lebensalter zu.

Wie kann man einem Zeckenstich vorbeugen?
Wald, Wiese und vor allem Unterholz sind Lebensraum der Zecken. Beim Aufenthalt in solchen Gebieten sind festes Schuhwerk und Kleidung, die den Körper bedeckt, ein guter Schutz. Auch Zecken abweisende Hautschutzmittel können eingesetzt werden. Kinder wie Erwachsene sollten nach dem Aufenthalt in Wald und Wiese gründlich abgesucht, die Kleidung ausgeschüttelt oder gewaschen werden. Eine Kontrolle von Haustieren, die Zecken ausgesetzt sind, empfiehlt sich ebenso, denn umherwandernde Zecken können bei engem Kontakt auch auf den Menschen übergehen.

SpritzeNeben diesen vorbeugenden Maßnahmen gibt es auch die Möglichkeit der Schutzimpfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine solche Impfung allen Personen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten und Zecken ausgesetzt sind.

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Weiterführende Informationen

Niedersachsen Die Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung informiert jeweils saisonal aktuell, ob für Niedersachsen FSME-Impfungen empfohlen werden.

SpritzeMehr zu Standardimpfungen

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