Gesetzesreform zum Elterngeld

Die Regelungen des "Zweiten Gesetzes zur Änderung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes" sind zum 1. September 2021 in Kraft getreten. Damit wird das Elterngeld flexibler, partnerschaftlicher und einfacher durch mehr Teilzeitmöglichkeiten, weniger Bürokratie und mehr Elterngeld für Frühchen. Mehr …

Kinderbonus 2021

Auch 2021 erhalten mehr als zehn Millionen Familien in Deutschland einen Kinderbonus. Er soll dabei helfen, die Belastungen der Corona-Pandemie abzufedern und Familien finanziellen Handlungsspielraum geben. Für den Kinderbonus gelten im Wesentlichen die gleichen Vorschriften wie für das Kindergeld. Der Kinderbonus in Höhe von 150 Euro wird für alle Kinder, für die im Mai 2021 Anspruch auf Kindergeld besteht, im Mai 2021 ausgezahlt. Für Kinder, für die zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt im Jahr 2021 Anspruch auf Kindergeld besteht, wird der Kinderbonus gegebenenfalls nach Mai ausgezahlt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesfamilienministeriums.

Änderungen bei Familienleistungen und Steuerentlastungen in 2021

Mehr Kindergeld und Kinderzuschlag, Einführung der Grundrente und Abschaffung des Solidaritätszuschlags - im kommenden Jahr gibt es viele finanzielle Verbesserungen für Familien, Kinder und ältere Menschen. Auch das Engagement wird gestärkt. Mehr …

Kinderzuschlag und Unterhaltsvorschuss steigen

Ab dem 1. Januar 2021 steigt der Höchstbetrag für den Kinderzuschlag - auf bis zu 205 Euro. Für Kinder von Alleinerziehenden wird der Unterhaltsvorschuss erhöht. Mehr …

Mehr Geld für Familien: Ausbau der Familienleistungen, Kinderbetreuung und Engagement bleiben im Fokus

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Haushalts für 2021 beschlossen. Danach sollen dem Bundesfamilienministerium Ausgabemittel in Höhe von rund 12,24 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Noch nie gab es einen Regierungsentwurf mit einem so hohen Etat. Mehr …

Anpassungen beim Elterngeld wegen der Corona-Krise

Das Bundesfamilienministerium hat einen Gesetzesentwurf für Anpassungen des Elterngelds in der Corona-Zeit vorgelegt. Die gesetzlichen Anpassungen sollen verhindern, dass Eltern aufgrund der Corona-Krise finanzielle Nachteile beim Elterngeld haben. Die Regelungen gelten - wenn Bundestag und Bundesrat zustimmen - rückwirkend ab 1. März 2020. Mehr …

Kindergelderhöhung und höhere Kinderfreibeträge

Das Kindergeld soll 2021 um 15 Euro pro Kind und Monat steigen. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Gleichzeitig werden die steuerlichen Kinderfreibeträge erhöht. Mehr …

Familienleistungen: Das ändert sich 2020

Zum 1. Januar 2020 sind Änderungen beim Kinderzuschlag, beim Unterhaltsvorschuss und bei den Kinderfreibeträgen in Kraft getreten. Von den Verbesserungen profitieren insbesondere Familien mit kleinen Einkommen. Mehr …

Starke-Familien-Gesetz

Der Bundestag hat am 21. März 2019 das "Gesetz zur zielgenauen Stärkung von Familien und ihren Kindern" (Starke-Familien-Gesetz) beschlossen. Mit dem Gesetz wird der Kinderzuschlag neu gestaltet, zugleich werden die Leistungen für Bildung und Teilhabe für Kinder und Jugendliche verbessert. Mehr …

Elterngeldberechnung nach Arbeitsplatzverlust:
LSG stärkt Rechte von Müttern

Die Höhe des Elterngeldes wird nach dem Durchschnittseinkommen der letzten zwölf Monate vor dem Mutterschutz berechnet. Wenn das Einkommen während dieser Zeit wegen einer Schwangerschaft geringer ausfällt, kann die Grenze zur Berechnung des Elterngeldes verschoben werden. Das gilt nicht unbedingt für einen kündigungsbedingten Einkommensverlust. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat in einem Urteil klargestellt, wo bei der Berechnung des Elterngeldes die Grenze zwischen einem kündigungsbedingten und einem schwangerschaftsbedingten Einkommensverlust zu ziehen ist. Mehr …

Neue Chancen für Eltern - Infoblatt zu Elterngeld/ElterngeldPlus und Elternzeit

Neue-Chancen-fuer-ElternGleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat das Infoblatt zu Elternzeit und Elterngeld und nun ElterngeldPlus aktualisiert: "Neue Chancen für Eltern - Regelungen im Überblick" ist als Print-Version und in einer digitalen Version für das Intranet von Unternehmen, Kommunen/Behörden erhältlich. Das Infoblatt informiert über Anspruchsberechtigte und -voraussetzungen sowie über Dauer, Höhe und Antragstellung. Auch Krankenversicherungsschutz, Kündigungsschutz und steuerliche Regelungen sind kurz erläutert.

Gesetz zur Einführung des ElterngeldPlus

Am 1. Januar 2015 ist das Gesetz zum ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit in Kraft getreten. Es gilt für Geburten ab dem 1. Juli 2015. Mit den Neuregelungen soll es für Mütter und Väter künftig einfacher werden, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Die Elternzeit wird flexibler gestaltet. Mehr …

Bundesverfassungsgericht urteilt zu Ungleichbehandlung beim Erziehungs- und Elterngeldanspruch

Ausländische Staatsangehörige, denen aus völkerrechtlichen, politischen oder humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wurde, haben nur unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Erziehungs- oder Elterngeld. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts verstößt die Ungleichbehandlung der betroffenen Familien gegen den allgemeinen Gleichheitssatz und gegen das Verbot der geschlechtsbezogenen Diskriminierung. Mehr …

Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz - BEEG

Zum 1. Januar 2007 trat das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) anstelle der Regelungen zum Erziehungsgeld in Kraft. Mütter und Väter, die vor der Geburt eines Kindes erwerbstätig waren, haben damit Anspruch auf Elternzeit zur Betreuung eines Kindes. Als Ausgleich für das entfallende Einkommen können sie während dieser Zeit Elterngeld als Lohnersatzleistung beantragen. Mehr …

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