Fachkräftebarometer 2019: Personalfrage wird zur Schlüsselfrage für die Frühe Bildung

Fachkräftebarometer-Frühe-Bildung-2019_coverMit fast 770.000 Beschäftigten arbeiteten 2018 mehr Personen in Kindertageseinrichtungen und in der öffentlich geförderten Kindertagespflege als jemals zuvor. Etwa 57.000 junge Menschen haben im Schuljahr 2018/19 eine Ausbildung abgeschlossen, die zu einer Tätigkeit in der Frühen Bildung befähigt. Gleichzeitig wachsen die fachlichen Anforderungen an das pädagogische Personal und die Kita-Leitungen und auch die Betreuungswünsche der Eltern nehmen zu.

Die Frühe Bildung hat sich zu einem starken und gesellschaftlich anerkannten Teilarbeitsmarkt entwickelt, dessen Expansionskurs anhält. Mit dem anhaltenden Kita-Ausbau erhält jedoch die Frage nach dem Personal immer größere Brisanz: Wie kann es gelingen, genügend Nachwuchs für eine Ausbildung und eine Tätigkeit in der Kindertagesbetreuung zu gewinnen und frühpädagogische Fachkräfte auch längerfristig an das Arbeitsfeld zu binden?

Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2019 legt auf der Basis der amtlichen Daten aktuelle Befunde zu Personal, Arbeitsmarkt und Qualifizierung in der Kindertagesbetreuung vor. Die Analysen beleuchten, wie sich Ausbildungssystem, Personalstruktur und -ressourcen in der Frühen Bildung entwickeln und geben Hinweise auf zukünftige Herausforderungen. Die vorliegende dritte Ausgabe beleuchtet zudem erstmals die Personalsituation und Beschäftigungsbedingungen in der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder.

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Autorengruppe Fachkräftebarometer / Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte:
Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2019
München, 2019
340 Seiten
www.fachkraeftebarometer.de

Quelle: Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte, 01.08.2019

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