Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2021

Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) hat den Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2021 herausgegeben. Die Untersuchung stellt aktuelle Befunde zu Personal, Arbeitsmarkt und Qualifizierung in der Kindertagesbetreuung vor und gibt Hinweise auf Entwicklungspotenziale im System Frühe Bildung. Mit Blick auf die Ausweitung der Rechtsansprüche beleuchtet der Datenbericht zudem die Personalsituation in Ganztagsangeboten für Grundschulkinder.

Auch fünfzehn Jahre nach Beginn des Ausbaus der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren setzt sich die Personalexpansion in Kindertageseinrichtungen ungebremst fort. Mittlerweile arbeiten dort ähnlich viele Fachkräfte wie Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen. Dabei fällt es den Einrichtungen zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen - und das, obwohl die Länder die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher in den letzten Jahren enorm ausgeweitet haben.

Der beschlossene Rechtsanspruch auf die ganztägige Bildung und Betreuung von Grundschulkindern wird das Arbeitsfeld vor eine weitere Belastungsprobe stellen. "Mit welchem Personal und mit welchen fachlichen Standards dieser Rechtsanspruch verwirklicht werden soll, muss von Politik und Trägern rasch geklärt werden", fordert Professor Dr. Thomas Rauschenbach, DJI-Direktor und Leiter der Autorengruppe Fachkräftebarometer. Insbesondere im Westen zeichnet sich bereits jetzt ein akuter Personalengpass in der Betreuung von Kindern vor dem Schuleintritt ab. Verbessert haben sich dagegen die Beschäftigungsbedingungen für die Fachkräfte. Das sind zentrale Ergebnisse Fachkräftebarometers Frühe Bildung 2021 der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF). Der Bericht steht zum Download bereit unter www.fachkraeftebarometer.de

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Quelle: Pressemitteilung WIFF, 23.09.2021, www.weiterbildungsinitiative.de

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