25 Jahre für mehr Familienfreundlichkeit und Gleichstellung

14. März 2019


1 von 1

In Niedersachsen setzen sich 25 Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft (KoStellen) für die Erwerbsbeteiligung von Frauen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Gemeinsam mit rund 1.500 regionalen Unternehmen als Partner arbeiten sie für mehr Familienfreundlichkeit und Gleichstellung. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens empfing Sozialministerin Carola Reimann Vorsitzende der regionalen Unternehmensverbünde und Leiterinnen der Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft im Gästehaus der Landesregierung.

Beeindruckt von der Dynamik des vor über 25 Jahren gestarteten Programms erklärt sie: "Sie sind eine nicht mehr wegzudenkende Institution in und für Niedersachsen. Aus diesem Grund ist die Förderung der KoStellen auch in der Koalitionsvereinbarung verankert und zwar mit Priorität!"

Die regelmäßigen Treffen der Mitglieder verfolgen das Ziel, Initiativen zur Ferienbetreuung, zur Entlastung pflegender Angehöriger oder zur Gewinnung von Fachkräften in den niedersächsischen Regionen auf den Weg zu bringen. Im Verbund entwickeln die Partnerinnen und Partner auf diese Weise verschiedenste familienorientierte Maßnahmen. "Motivierte Beschäftigte treffen auf attraktive Arbeitgeber - damit stärken wir nicht nur die Wirtschaftskraft in der Fläche, sondern ermöglichen auch vielen Menschen, Arbeit und Familie besser in Einklang zu bringen. Das ist eine echte Win-win-Situation. Gesellschaftlicher Fortschritt und Gleichstellung gehören zusammen", hebt Dr. Carola Reimann hervor. Ein zukunftsorientiertes Niedersachsen sei nur möglich, wenn Frauen und Männer in einem gleichberechtigten und partnerschaftlichen Miteinander Familien- und Sorgearbeit bewältigten. "Ein Schwerpunkt dieser Legislaturperiode ist und bleibt ganz klar die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unser Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und ganz besonders auf der Gebührenfreiheit der Kitas."

Noch in diesem Jahr soll ein Konzept zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgestellt werden. Außerdem, so die Sozialministerin, setze sie sich für die Fortsetzung der erfolgreichen Koordinierungsstellen in der neuen EU-Förderperiode ab 2021 ein. Die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft erhalten für 2019/2020 eine Förderung in Höhe von rund 8 Millionen Euro aus Landes- und ESF-Mitteln. 15 Prozent der Gesamtausgaben werden vom Träger aufgebracht.

Die drei Kernelemente der Koordinierungsstellen sind die intensive und kostenlose Beratung der Frauen, ihre Weiterqualifizierung (möglichst schon in der Familienphase) und der Aufbau eines Verbundes aus kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region.

zurück …

Quelle: Pressemitteilung Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 11.03.2019
www.ms.niedersachsen.de

Mehr zum Thema

zurück …