Armut in Niedersachsen: Sozialministerin Carola Reimann setzt sich für Kindergrundsicherung ein

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat zum veröffentlichten Armutsbericht des Landesamtes für Statistik Niedersachsen Stellung genommen. Sie fordert angesichts gestiegener Armutsgefährdungsquoten in Haushalten von Alleinerziehenden und Haushalten mit minderjährigen Kindern verstärkte Anstrengungen bei der Einführung einer Kindergrundsicherung als eigenständige Sicherung von Kindern gegen Armut. Die aktuellen Zahlen seien alarmierend. MIt dem Corona-Virus sei eine Verschärfung der Situation zu erwarten. Mehr …

Gemeinsam gegen Kinderarmut: Kongress-Inhalte online

Am 16. Juni hätte in Hannover der Kinderschutz-Kongress "Gemeinsam gegen Kinderarmut" des Niedersächsischen Sozialministeriums und der Kinderschutz-Akademie des Deutschen Kinderschutzbundes stattfinden sollen. "Ich bedauere sehr, dass der geplante Kongress aufgrund der Corona-Epidemie abgesagt werden musste. Die Informationen sind uns aber so wichtig, dass wir sie der Öffentlichkeit online zur Verfügung stellen", betont Sozial- und Familienministerin Carola Reimann. Die Inhalte des Kongresses - Beiträge, Studien, Interviews von Expertinnen und Experten - sind auf der Website der Kinderschutz-Akademie zu finden und werden fortlaufend ergänzt. Mehr …

Mitten drin: Förderprogramm eröffnet benachteiligten Kindern neue Perspektiven

Mitten-drin_LogoUm die Kinderarmut in Niedersachsen zu bekämpfen und benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen, stellt das Land für die nächsten drei Jahre insgesamt über eine Million Euro zur Verfügung. Mit dem Geld aus dem Projekt "Mitten drin! – Jung und aktiv in Niedersachsen" können Vereine, Verbände und Initiativen aus Niedersachsen Projekte zur chancengerechten Teilhabe vor Ort finanzieren. Mehr …

Frühe Hilfen für Familien in Armutslagen: Empfehlungen des NZFH-Beirats

Nationales-Zentrum-Frühe-Hilfen_LogoKinderarmut aktiv bekämpfen, Entwicklung einer gemeinsamen Strategie und ressortübergreifenden Zusammenarbeit, Bürokratieabbau und stigmatisierungsfreie Zugänge zu Leistungen - Dies sind drei von neun Empfehlungen des Beirats des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) auf fachpolitischer Ebene und zur Ausgestaltung der Frühen Hilfen im Kontext von Armut. Mehr …

Gutachten: Wege zur Einführung einer Kindergrundsicherung

Niedersachsen hat seine Aktivitäten zur Einführung einer Kindergrundsicherung in Deutschland mit der Vorstellung eines Expertengutachtens untermauert. Gemeinsam mit Professorin Anne Lenze von der Hochschule Darmstadt zeigte Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann bei einer Pressekonferenz in Hannover auf, dass eine Kindergrundsicherung eingeführt und Kinderarmut nachhaltig bekämpft werden kann. Niedersachsen ist federführend in einer Länderinitiative, die die möglichen Wege zur Einführung einer Kindergrundsicherung prüft. Mehr …

Sozialministerin Carola Reimann zur AWO-Langzeitstudie zu Kinderarmut

Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat am 6. November 2019 die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Langzeitstudie zu Kinderarmut und deren Folgen für das Erwachsenenleben der Betroffenen vorgestellt. Dazu erklärt die Niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann: "Kinder und Familiengründungen dürfen in unserer Gesellschaft nicht länger Gründe für ein Leben in Armut sein! Vor diesem Hintergrund unterstütze ich die Forderungen der AWO nach der Einführung einer Kindergrundsicherung." Mehr …

Langzeitstudie Kinderarmut: AWO fordert Paradigmenwechsel in der Armutsbekämpfung

Armut-im-Lebensverlauf_Cover"Einmal arm, immer arm" - ganz so vorgezeichnet sind Lebenswege armer Kinder nicht. Die aktuelle Auswertung der AWO-ISS-Langzeitstudie zeigt aber: Armut in der Kindheit kann das Leben von Menschen langfristig belasten. Die AWO hat ein Positionspapier mit einer Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse aus der fünften Phase der Studie, Forderungen dazu sowie exemplarisch entsprechenden AWO-Projekten veröffentlicht. Mehr …

Monetäre Unterstützung von Familien und Kindern

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Systems monetärer Unterstützung von Familien und Kindern vorgelegt. Darin werden zunächst Schritte aufgezeigt, die zu Verbesserungen im bestehenden System führen können. Darauf aufbauend werden Eckpunkte für die Weiterentwicklung formuliert. Die Empfehlungen richten sich an politisch handelnde Akteurinnen und Akteure in Bund, Ländern und Kommunen. Mehr …

Start in das neue Schuljahr: Kinderschutzbund Niedersachsen fordert Lernmittelfreiheit

Der Start des neuen Schuljahrs ist ein Termin, der für viele Familien einen finanziellen Albtraum darstellt. Bücher, Hefte, Materialien: Dafür zahlen Eltern in Niedersachsen laut einer Studie von 2017 im Schnitt zwischen 200 und 300 Euro. Gleichzeitig erhalten ärmere Familien dafür aber nur 150 Euro aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Der Kinderschutzbund Niedersachsen fordert deshalb, alle Basis-Lernmaterialien wie Schulbücher, Arbeitshefte, Lektüren, Atlanten, etc. an allen Schulformen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Mehr …

Kinderarmut bekämpfen - Armutskarrieren verhindern

Kinderarmut-bekaempfen_Deutscher-VereinIm aktuellen Themenheft "Kinderarmut bekämpfen – Armutskarrieren verhindern" greift der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. die Diskussion um Reformvorschläge zur Armutsprävention auf. Die komplexen Ursachen und Folgen von Kinderarmut werden dargestellt. Die Fachbeiträge analysieren unter anderem die ungleichheitsverstärkenden Wirkungen bisheriger Leistungen und stellen Konzepte für eine Kindergrundsicherung vor. Die Publikation richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker sowie Führungskräfte in allen Arbeitsfeldern und Institutionen der sozialen Arbeit, an Lehrende und Studierende in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie an Interessierte in Wissenschaft und Politik. Mehr …

HSBN 2019: Armut und prekäre Lebenslagen in Niedersachsen

HSBN-2019_CoverDas Niedersächsische Sozialministerium hat die 10. Ausgabe des Berichts zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) vorgelegt. Rund 90 Fachleute aus Kommunen und Verbänden begrüßte Staatssekretär Heiger Scholz am 2. Juli 2019 bei einer Fachtagung zur Vorstellung des aktuellen Berichts in Hannover. Der diesjährige Bericht zeigt, dass erstmals seit langem die Armutsgefährdung in Niedersachsen gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig ist: In 2017 lag die Armutsgefährdungsquote bei 15,8 Prozent und betrifft rund 1,2 Millionen Menschen in Niedersachsen. Dabei sind Erwerbslose (55,9 Prozent), Alleinerziehende (42,1 Prozent) und Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit (41 Prozent) nach wie vor besonders betroffene Gruppen. Mehr …

ESF-Programm 'Akti(F)': Förderung von Projektideen für gesellschaftliche Teilhabe von Familien

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am 23. August 2019 die Förderrichtlinie für das ESF-Modellprogramm "Akti(F) - Aktiv für Familien und ihre Kinder" veröffentlicht. Das Akti(F)-Programm zielt darauf ab, die Lebenssituation und gesellschaftliche Teilhabe für Familien, die von Ausgrenzung und Armut bedroht sind, zu verbessern. Anfang 2020 sollen die ersten Projekte ihre Arbeit aufnehmen. Mehr …

Präventionsketten in Niedersachsen - Gesund aufwachsen für alle Kinder!

Landesvereinigung-für-Gesundheit-und-Akademie-für-Sozialmedizin-Niedersachsen_LogoDas Projekt "Präventionsketten in Niedersachsen - Gesund aufwachsen für alle Kinder!" ist im August 2016 in Hannover gestartet. In bis zu 38 niedersächsischen Kommunen sollen kommunale Präventionsketten zur Teilhabe für Kinder bis zu 10 Jahren und deren Familien aufgebaut oder weiter entwickelt werden. Eine bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. angesiedelte Landeskoordinierungsstelle begleitet, berät und unterstützt die ausgewählten Kommunen bei der Umsetzung vor Ort. Mehr …

Bündnis Kindergrundsicherung stellt Konzept vor

Das Bündnis Kindergrundsicherung, ein Zusammenschluss von Sozial-, Wohlfahrts-, Fachverbänden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, hat sein Konzept für eine Grundsicherung für alle Kinder überarbeitet. Auf Basis des neuen Existenzminimumberichtes der Bundesregierung schlägt das Bündnis eine Kindergrundsicherung in Höhe von 628 Euro im Monat vor. Außerdem benennt es Kriterien, die für eine durchschlagende Reform unverzichtbar sind. Mehr …

Sozialministerinnen- und -ministerkonferenz: Mehrheit für niedersächsischen Antrag zur Kindergrundsicherung

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann hat auf der Konferenz der Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister das Grobkonzept für eine Kindergrundsicherung vorgestellt. Eine Mehrheit der Ländervertreterinnen und -vertreter sprach sich in Münster dafür aus, dieses Konzept weiterzuentwickeln. Mehr …

Publikationstipp: Frühe Hilfen für Familien in Armutslagen

Nationales-Zentrum-Frühe-Hilfen_LogoFamilien in Armutslagen sind deutlich häufiger als andere von mehreren psychosozialen Belastungen gleichzeitig betroffen, dies ist eines der Ergebnisse der Studie KiD 0-3 des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Die neue Ausgabe des Infodienstes "Frühe Hilfen aktuell" greift das Thema Frühe Hilfen für Familien in Armutslagen auf. Neben Forschungsergebnissen beschreibt die Leiterin einer Kita, wie dort Familien mit hohen sozialen Belastungen erreicht werden und eine Expertin für Kindheits- und Jugendforschung sagt im Interview, wo sie den wichtigsten Auftrag der Frühen Hilfen in Bezug auf Familien in Armutslagen sieht. Kostenloser Download auf www.fruehehilfen.de.

Gemeinsame Erklärung zur Bekämpfung von Kinderarmut

Zukunftsforum-FamilieAnlässlich des 13. Treffens der Menschen mit Armutserfahrung im November 2018 haben die Nationale Armutskonferenz und die im "Ratschlag Kinderarmut" zusammengeschlossenen Verbände die Bundesregierung aufgefordert, mit großer Priorität wirksam und zielgerichtet die Armut von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu bekämpfen. Die geplanten Reformen des Kinderzuschlags und des Bildungs- und Teilhabepakets seien unzureichend. Wesentliche Probleme würden sich durch die bisherige Konstruktion der Familienförderung ergeben. Mehr …

Eurochild-Bericht zum Europäischen Semester und der Umsetzung von Kinderrechten

eurochild_LogoDas europäische Kinder- und Jugendhilfe-Netzwerk "Eurochild" hat seinen Jahresbericht zum Europäischen Semester 2017 unter dem Titel "Investing in children in the erea of social rights" veröffentlicht. Darin untersucht es das Thema Kinderarmut und Kinderrechte in 18 EU-Mitgliedstaaten und wie diese die in 2013 von der Europäischen Kommission veröffentlichte Empfehlung umgesetzt haben. Mehr …

DKHW-Kinderreport Deutschland 2018

Deutsches-Kinderhilfswerk_LogoEin Großteil der Bevölkerung in Deutschland stellt Staat und Gesellschaft ein schlechtes Zeugnis bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland aus. Rund drei Viertel sind der Ansicht, dass diese "eher wenig" oder "sehr wenig" tun, um Kinderarmut wirkungsvoll entgegenzutreten. Neben diesem unzureichenden Engagement sind zu geringe Einkommen der Eltern durch prekäre Arbeitsverhältnisse sowie die zu geringe Unterstützung für Alleinerziehende die wichtigsten Auslöser für Kinderarmut in Deutschland. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage für den Kinderreport 2018. Mehr …

ASMK: Leistungen für Kinder verbessern

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann hat sich auf der Konferenz der Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister (ASMK) in Potsdam für eine Verbesserung der Leistungen für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen ausgesprochen. Für einen entsprechenden, von Niedersachsen mit eingebrachten Antrag sprach sich die Mehrheit der Bundesländer aus. Mehr …

Gemeinsam gegen Armut: Regionalveranstaltung in Gifhorn

Das Niedersächsische Sozialministerium stärkt die landesweite Vernetzung mit Landkreisen und Kommunen zur Prävention von Kinderarmut mit einer Veranstaltungsreihe zur Sozialberichterstattung und Armutsbekämpfung. In Gifhorn fand dazu die Regionalveranstaltung "Gemeinsam gegen Armut" in Kooperation mit dem Landkreis Gifhorn statt. Mehr …

Kinderarmut in Deutschland: Deutlicher Zuwachs durch Zuwanderung

WSI_Hans-Böckler-Stiftung_LogoDie Zahl der armen Kinder in Deutschland steigt seit einigen Jahren wieder an. Zuletzt war ein deutlicher Anstieg um 77.000 zu verzeichnen. Die Quote der Kinderarmut kletterte um 0,7 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent. Am weitesten verbreitet ist Kinderarmut nach wie vor in Bremen (34,2 Prozent), Berlin (29,8 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (29 Prozent). Das sind zentrale Ergebnisse aus dem neuen Kinderarmutsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die im WSI-Bericht veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2015. Mehr …

Kinderarmut: Stellungnahme und Empfehlungen der Kinderkommission

Die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission) des Deutschen Bundestages hat eine Stellungnahme und Empfehlungen zum Thema Kinderarmut veröffentlicht. Die Grundlage dazu waren fünf öffentliche Gespräche mit Expertinnen und Experten, die 2016 stattgefunden haben. Mehr …

Kinderarmut strukturell entgegenwirken: Familienleistungen reformieren und Teilhabe sicherstellen

In einer abschließenden Beratung hat der Niedersächsische Landtag am 1. Februar 2017 einen von der SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingebrachten Entschließungsantrag gegen Kinderarmut angenommen. Ein wesentlicher Teil dabei ist die Einführung einer Kindergrundsicherung auf Bundesebene. Mehr …

Webtipps Kinderarmut

Hier finden Sie weiterführende Links mit hilfreichen Websites zum Thema Kinder- und Familienarmut. Mehr …