Eurochild-Bericht zum Europäischen Semester und der Umsetzung von Kinderrechten

eurochild_LogoDas europäische Kinder- und Jugendhilfe-Netzwerk "Eurochild" hat seinen Jahresbericht zum Europäischen Semester 2017 unter dem Titel "Investing in children in the erea of social rights" veröffentlicht. Darin untersucht es das Thema Kinderarmut und Kinderrechte in 18 EU-Mitgliedstaaten und wie diese die in 2013 von der Europäischen Kommission veröffentlichte Empfehlung umgesetzt haben. Mehr …

DKHW-Kinderreport Deutschland 2018

Deutsches-Kinderhilfswerk_LogoEin Großteil der Bevölkerung in Deutschland stellt Staat und Gesellschaft ein schlechtes Zeugnis bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland aus. Rund drei Viertel sind der Ansicht, dass diese "eher wenig" oder "sehr wenig" tun, um Kinderarmut wirkungsvoll entgegenzutreten. Neben diesem unzureichenden Engagement sind zu geringe Einkommen der Eltern durch prekäre Arbeitsverhältnisse sowie die zu geringe Unterstützung für Alleinerziehende die wichtigsten Auslöser für Kinderarmut in Deutschland. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage für den Kinderreport 2018. Mehr …

Präventionsketten in Niedersachsen - Gesund aufwachsen für alle Kinder!

Landesvereinigung-für-Gesundheit-und-Akademie-für-Sozialmedizin-Niedersachsen_LogoDas Projekt "Präventionsketten in Niedersachsen - Gesund aufwachsen für alle Kinder!" ist im August 2016 in Hannover gestartet. In bis zu 38 niedersächsischen Kommunen sollen kommunale Präventionsketten zur Teilhabe für Kinder bis zu 10 Jahren und deren Familien aufgebaut oder weiter entwickelt werden. Eine bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. angesiedelte Landeskoordinierungsstelle begleitet, berät und unterstützt die ausgewählten Kommunen bei der Umsetzung vor Ort. Mehr …

Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen

Mitten-drin_LogoIm Projektzeitraum 2014 bis 2017 hat das Modellprojekt "Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen" landesweit gut 450 Angebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Schulalter auf den Weg gebracht. Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung noch bis Ende 2018 gefördert und vom Deutschen Kinderschutzbund, Landesverband Niedersachsen e.V., umgesetzt. Mehr …

ASMK: Leistungen für Kinder verbessern

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann hat sich auf der Konferenz der Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister (ASMK) in Potsdam für eine Verbesserung der Leistungen für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen ausgesprochen. Für einen entsprechenden, von Niedersachsen mit eingebrachten Antrag sprach sich die Mehrheit der Bundesländer aus. Mehr …

Gemeinsam gegen Armut: Regionalveranstaltung in Gifhorn

Das Niedersächsische Sozialministerium stärkt die landesweite Vernetzung mit Landkreisen und Kommunen zur Prävention von Kinderarmut mit einer Veranstaltungsreihe zur Sozialberichterstattung und Armutsbekämpfung. In Gifhorn fand dazu die Regionalveranstaltung "Gemeinsam gegen Armut" in Kooperation mit dem Landkreis Gifhorn statt. Mehr …

HSBN 2017: Armut und prekären Lebenslagen in Niedersachsen

HSBN-2017Das Niedersächsische Sozialministerium hat die 8. Ausgabe des Berichts zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) vorgelegt. Diese richtet den Blick insbesondere auf die Entwicklung der Armutsgefährdung in Niedersachsen, hier vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Es zeigt sich: Erwerbslose sind mit 58,5 Prozent am häufigsten arm, dicht gefolgt von Alleinerziehenden (46,6 Prozent) und Personen mit einem niedrigen Qualifikationsniveau (41,6 Prozent). Jedes fünfte Kind in Niedersachsen ist demnach von Armut und damit von sozialer Ausgrenzung bedroht. Mehr …

Kinderarmut in Deutschland: Deutlicher Zuwachs durch Zuwanderung

WSI_Hans-Böckler-Stiftung_LogoDie Zahl der armen Kinder in Deutschland steigt seit einigen Jahren wieder an. Zuletzt war ein deutlicher Anstieg um 77.000 zu verzeichnen. Die Quote der Kinderarmut kletterte um 0,7 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent. Am weitesten verbreitet ist Kinderarmut nach wie vor in Bremen (34,2 Prozent), Berlin (29,8 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (29 Prozent). Das sind zentrale Ergebnisse aus dem neuen Kinderarmutsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die im WSI-Bericht veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2015. Mehr …

Kinderarmut: Stellungnahme und Empfehlungen der Kinderkommission

Die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission) des Deutschen Bundestages hat eine Stellungnahme und Empfehlungen zum Thema Kinderarmut veröffentlicht. Die Grundlage dazu waren fünf öffentliche Gespräche mit Expertinnen und Experten, die 2016 stattgefunden haben. Mehr …

Armutsbericht 2017 verzeichnet wachsende Armut in Deutschland

Armutsbericht_Paritaetischer-2017Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat den Armutsbericht 2017 vorgelegt, der von mehreren sozialpolitischen Verbänden und Fachorganisationen gemeinsam herausgegeben wird. Er verzeichnet im Zehn-Jahres-Vergleich einen neuen Höchststand der Armut in Deutschland. Bei den bekannten Risikogruppen habe die Armut im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugenommen. Der Armutsbericht fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung für eine offensive Armutsbekämpfung sei ein Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik. Mehr …

Kinderarmut strukturell entgegenwirken: Familienleistungen reformieren und Teilhabe sicherstellen

In einer abschließenden Beratung hat der Niedersächsische Landtag am 1. Februar 2017 einen von der SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingebrachten Entschließungsantrag gegen Kinderarmut angenommen. Ein wesentlicher Teil dabei ist die Einführung einer Kindergrundsicherung auf Bundesebene. Mehr …

Monetäre Leistungen für Familien und Kinder weiterentwickeln

Auf Einladung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. und des Landes Niedersachsen kamen in Berlin Expertinnen und Experten zum Forum "Monetäre Leistungen für Familien und Kinder – Strategien zur Weiterentwicklung" zusammen. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt sprach sich in ihrer Begrüßung erneut für die Einführung einer Kindergrundsicherung aus. Auch Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins, bekräftigte die Forderung nach einem konsistenten Gesamtkonzept zur Unterstützung von Familien und Kindern. Mehr …

Kinderarmut beeinträchtigt Chancen fürs ganze Leben

Armutsfolgen-für-Kinder+Jugendliche_CoverIn Deutschland lebten im im Jahr 2015 im Vergleich zu 2011 mehr Kinder in Familien, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Das zeigen aktuelle Berechnungen der Bertelsmann Stiftung für Bundesländer, Städte und Kreise. Für die Mehrheit der Kinder ist Armut ein Dauerzustand - staatliche Unterstützung orientiert sich nicht am Bedarf Heranwachsender. Dass arme Kinder häufiger sozial isoliert, gesundheitlich beeinträchtigt und in ihrer gesamten Bildungsbiografie deutlich belasteter sind als Kinder in gesicherten Einkommensverhältnissen, zeigt eine Metastudie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Mehr …

Alleinerziehende unter Druck - Wachsende Armut Alleinerziehender geht zu Lasten der Kinder

Alleinerziehende-unter-Druck_Cover50 Prozent der Kinder Alleinerziehender erhalten keinen Unterhalt, 25 Prozent bekommen weniger als ihnen zusteht. Die Folge: Knapp eine Million Kinder Alleinerziehender in Deutschland leben von Hartz IV. Insgesamt wachsen 970.000 Kinder in einer Ein-Eltern-Familie auf, die Hartz IV bezieht. Jedes zweite Kind im Hartz IV-Bezug lebt also in einer Familie mit einem Elternteil. Das zeigt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. Um die Situation dieser Kinder zu verbessern, müsste die Politik Regelungen für den Kindesunterhalt ändern. Mehr …

Verbände starten Aufruf für eine Gesellschaft ohne Kinderarmut

Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zusammen mit mehr als 30 Verbänden und Nichtregierungsorganisationen sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Kirchen in einem gemeinsamen Aufruf an die Politik, Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen wirksam zu bekämpfen. In ihrem Aufruf "Wir wollen eine Gesellschaft, der jedes Kind gleich viel wert ist!" fordern sie eine eigenständige und einheitliche Geldleistung für alle Kinder und Jugendlichen, die deren finanzielles Existenzminimum und gesellschaftliche Teilhabe wirklich absichert. Mehr …

Kein Kind zurücklassen!

Mit dem Modellvorhaben (2012 - 2016) "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen den Aufbau kommunaler Präventionsketten unterstützt. Damit soll die Entwicklung armutsgefährdeter Kinder frühzeitig gefördert werden. Das im Modellvorhaben gewonnene Wissen wird im Erfahrungsaustausch mit anderen Projekten geteilt. Durch gemeinsame Fachveranstaltungen können auch andere Akteurinnen und Akteure von den Ergebnissen profitieren. Mehr …

Der Hannoversche Weg - Perspektiven für Kinder in Armut

Die Landeshauptstadt Hannover hat den "Hannoverschen Weg" für "Perspektiven von Kindern in Armut" entwickelt. Das Konzept benennt Angebote und Chancen und umfasst elf zentrale Handlungsfelder, die für Kinder und ihre Familien in Armut von Bedeutung sind. Im Vorfeld wurde ermittelt, welche Ressourcen Schlüsselmaßnahmen, -räume, -institutionen und -personen vorhanden oder notwendig sind, um die Zielgruppen zu erreichen. In das vom Jugend- und Sozialdezernat initiierte Konzept sind das Wissen und die Erfahrungen vieler Expertinnen und Experten innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung eingeflossen. www.hannover.de

Lebenslagen von (armen) Kindern und Jugendlichen und gesellschaftliches Handeln

Von-alleine-waechst-sich-nichts-ausInformationen zu Langzeitwirkungen des Aufwachsens in familiärer Armut auf das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen liefert die AWO-ISS-Studie "Lebenslagen und Zukunftschancen von (armen) Kindern und Jugendlichen". Die Langzeitstudie wird seit 1997 vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. im Auftrag des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt durchgeführt. Untersucht werden die Teilhabe- und Lebenschancen anhand eines Armutskonzepts, das materielle, kulturelle, soziale und gesundheitliche Dimensionen analysiert. Mehr …

Webtipps Kinderarmut

Hier finden Sie weiterführende Links mit hilfreichen Websites zum Thema Kinder- und Familienarmut. Mehr …