Gemeinsam gegen Armut: Regionalveranstaltung in Gifhorn

Fachtag-HSBN-Gifhorn_MS_Gespraech100px_30-08-17Das Niedersächsische Sozialministerium stärkt die landesweite Vernetzung mit Landkreisen und Kommunen zur Prävention von Kinderarmut mit einer Veranstaltungsreihe zur Sozialberichterstattung und Armutsbekämpfung. In Gifhorn fand dazu die Regionalveranstaltung "Gemeinsam gegen Armut" in Kooperation mit dem Landkreis Gifhorn statt. Mehr …

Kinderschutzbund fordert zum Weltkindertag konsequente Kinderpolitik

Zum Weltkindertag am 20. September 2017 hat der Kinderschutzbund Niedersachsen gefordert, dass die Politik in Niedersachsen die Bekämpfung der Kinderarmut ganz oben auf die Agenda setzt. Als innovative Möglichkeit zur Beteiligung schlägt Johannes Schmidt, Landesvorsitzender des Kinderschutzbundes, Kinder- und Jugendeinwohnerversammlungen als festen Bestandteil kommunaler Armutsbekämpfung vor. Mehr …

HSBN 2017: Sozialministerin Cornelia Rundt fordert Einführung einer Kindergrundsicherung

HSBN-2017Das Niedersächsische Sozialministerium hat die 8. Ausgabe des Berichts zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) vorgelegt. Diese richtet den Blick insbesondere auf die Entwicklung der Armutsgefährdung in Niedersachsen, hier vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Es zeigt sich: Erwerbslose sind mit 58,5 Prozent am häufigsten arm, dicht gefolgt von Alleinerziehenden (46,6 Prozent) und Personen mit einem niedrigen Qualifikationsniveau (41,6 Prozent). Jedes fünfte Kind in Niedersachsen ist demnach von Armut und damit von sozialer Ausgrenzung bedroht. Sozialministerin Cornelia Rundt betonte in diesem Zusammenhang noch einmal die Bedeutung der Einführung einer Kindergrundsicherung. Mehr …

Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen: Landesinitiative geht in die zweite Runde

Mitten-drin_LogoNach dem großen Erfolg des Modellprojekts "Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen", das im Projektzeitraum 2014 bis 2017 niedersachsenweit gut 450 Angebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Schulalter auf den Weg gebracht hat, geht das Landesprogramm seit Mai 2017 in die zweite Runde. Mehr …

Kinderarmut in Deutschland: Deutlicher Zuwachs durch Zuwanderung

WSI_Hans-Böckler-Stiftung_LogoDie Zahl der armen Kinder in Deutschland steigt seit einigen Jahren wieder an. Zuletzt war ein deutlicher Anstieg um 77.000 zu verzeichnen. Die Quote der Kinderarmut kletterte um 0,7 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent. Am weitesten verbreitet ist Kinderarmut nach wie vor in Bremen (34,2 Prozent), Berlin (29,8 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (29 Prozent). Das sind zentrale Ergebnisse aus dem neuen Kinderarmutsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die im WSI-Bericht erstmals veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2015. Mehr …

Kinderarmut: Stellungnahme und Empfehlungen der Kinderkommission

Die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission) des Deutschen Bundestages hat eine Stellungnahme und Empfehlungen zum Thema Kinderarmut veröffentlicht. Die Grundlage dazu waren fünf öffentliche Gespräche mit Expertinnen und Experten, die 2016 stattgefunden haben. Mehr …

Armutsbericht 2017 verzeichnet wachsende Armut in Deutschland

Armutsbericht_Paritaetischer-2017Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat den Armutsbericht 2017 vorgelegt, der von mehreren sozialpolitischen Verbänden und Fachorganisationen gemeinsam herausgegeben wird. Er verzeichnet im Zehn-Jahres-Vergleich einen neuen Höchststand der Armut in Deutschland. Bei den bekannten Risikogruppen habe die Armut im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugenommen. Der Armutsbericht fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung für eine offensive Armutsbekämpfung sei ein Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik. Mehr …

Kinderarmut strukturell entgegenwirken: Familienleistungen reformieren und Teilhabe sicherstellen

In einer abschließenden Beratung hat der Niedersächsische Landtag am 1. Februar 2017 einen von der SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingebrachten Entschließungsantrag gegen Kinderarmut angenommen. Ein wesentlicher Teil dabei ist die Einführung einer Kindergrundsicherung auf Bundesebene. Mehr …

Monetäre Leistungen für Familien und Kinder weiterentwickeln

Ministerin-Rundt_Deuscher-Verein-09-12-16_sAuf Einladung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. und des Landes Niedersachsen kamen in Berlin Expertinnen und Experten zum Forum "Monetäre Leistungen für Familien und Kinder – Strategien zur Weiterentwicklung" zusammen. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt sprach sich in ihrer Begrüßung erneut für die Einführung einer Kindergrundsicherung aus. Auch Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins, bekräftigte die Forderung nach einem konsistenten Gesamtkonzept zur Unterstützung von Familien und Kindern. Mehr …

Sozialministerin Cornelia Rundt fordert entschiedene Maßnahmen gegen Kinderarmut

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt hat im Bundesrat an den Bund appelliert, die Leistungen für von Armut bedrohte Kinder deutlich anzuheben. "In fast allen Bundesländern ist die Armutsquote gestiegen", sagte Rundt in ihrer Rede im November 2016: "Die neuesten Zahlen belegen, dass Kinder besonders von Armut betroffen sind: Jedes fünfte Kind, jeder fünfte Jugendliche unter 18 Jahren ist von Armut bedroht. Diese Zahlen sind bedrückend und zeigen, dass hier sehr viel getan werden muss - der Bund muss sich bewegen." Mehr …

Steigende Kinderarmut beeinträchtigt Chancen fürs ganze Leben

Armutsfolgen-für-Kinder+Jugendliche_CoverIn Deutschland leben heute im Vergleich zu 2011 mehr Kinder in Familien, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Das zeigen aktuelle Berechnungen der Bertelsmann Stiftung für Bundesländer, Städte und Kreise. Für die Mehrheit der Kinder ist Armut ein Dauerzustand - staatliche Unterstützung orientiert sich nicht am Bedarf Heranwachsender. Dass arme Kinder häufiger sozial isoliert, gesundheitlich beeinträchtigt und in ihrer gesamten Bildungsbiografie deutlich belasteter sind als Kinder in gesicherten Einkommensverhältnissen, zeigt eine Metastudie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Mehr …

Präventionsketten in Niedersachsen - Gesund aufwachsen für alle Kinder!

Landesvereinigung-für-Gesundheit-und-Akademie-für-Sozialmedizin-Niedersachsen_LogoDas Projekt "Präventionsketten in Niedersachsen - Gesund aufwachsen für alle Kinder!" ist im August 2016 in Hannover gestartet. In bis zu 38 niedersächsischen Kommunen sollen kommunale Präventionsketten zur Teilhabe für Kinder bis zu 10 Jahren und deren Familien aufgebaut oder weiter entwickelt werden. Eine bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. angesiedelte Landeskoordinierungsstelle begleitet, berät und unterstützt die ausgewählten Kommunen bei der Umsetzung vor Ort. Mehr …

Alleinerziehende unter Druck - Wachsende Armut Alleinerziehender geht zu Lasten der Kinder

Alleinerziehende-unter-Druck_Cover50 Prozent der Kinder Alleinerziehender erhalten keinen Unterhalt, 25 Prozent bekommen weniger als ihnen zusteht. Die Folge: Knapp eine Million Kinder Alleinerziehender in Deutschland leben von Hartz IV. Insgesamt wachsen 970.000 Kinder in einer Ein-Eltern-Familie auf, die Hartz IV bezieht. Jedes zweite Kind im Hartz IV-Bezug lebt also in einer Familie mit einem Elternteil. Das zeigt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. Um die Situation dieser Kinder zu verbessern, müsste die Politik Regelungen für den Kindesunterhalt ändern. Mehr …

Verbände starten Aufruf für eine Gesellschaft ohne Kinderarmut

Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zusammen mit mehr als 30 Verbänden und Nichtregierungsorganisationen sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Kirchen in einem gemeinsamen Aufruf an die Politik, Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen wirksam zu bekämpfen. In ihrem Aufruf "Wir wollen eine Gesellschaft, der jedes Kind gleich viel wert ist!" fordern sie eine eigenständige und einheitliche Geldleistung für alle Kinder und Jugendlichen, die deren finanzielles Existenzminimum und gesellschaftliche Teilhabe wirklich absichert. Mehr …

5 Jahre Bildungs- und Teilhabepaket: Niedersachsen fordert Reform

Vor fünf Jahren wurde das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) bundesweit eingeführt. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die Diakonie in Niedersachsen nehmen dies zum Anlass, Bilanz zu ziehen. Gemeinsam fordern sie Reformen an den derzeitigen Regelungen und eine stärkere Unterstützung bedürftiger Kinder ein. Mehr …

Kinderarmut in Deutschland: Große regionale Unterschiede, hohes Risiko für Flüchtlinge

WSI_Hans-Böckler-Stiftung_LogoFast jedes fünfte Kind in Deutschland (19 Prozent) lebt in einem Haushalt, der von Einkommensarmut betroffen ist. Höhe und Entwicklungstendenzen der Kinderarmut unterscheiden sich regional stark. Das zeigen die neuesten verfügbaren Daten aus dem Mikrozensus, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung für alle Bundesländer und detailliert für insgesamt 39 Regionen der Bundesrepublik im ausgewertet hat. Vor dem Hintergrund der starken Zuwanderung könnte die Kinderarmut in den kommenden Jahren spürbar steigen. Mehr …

Hilfe zur praktischen Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets

Deutscher-Verein-für-öffentliche-und-private-Fürsorge_LogoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat seine Arbeitshilfe zur praktischen Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets für die Leistungsstellen vor Ort aktualisiert. Die Empfehlungen beziehen sich unter anderen auf Ansprüche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen. Mehr …

JFMK: Mit verbesserten Geldleistungen für Familien Armutsrisiko für Kinder reduzieren

Familienleistungen erreichen nicht alle Familien gleichermaßen. Gerade Familien mit einer hohen Armutsgefährdungsquote müssten noch gezielter unterstützt werden. Das haben die Jugend- und Familienministerinnen und -minister bei der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) im Mai 2015 festgestellt. Grundlage war die Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Deutschland, in der erstmals die Wirkungsweise und Effizienz zentraler familienpolitischer Instrumente evaluiert wurde. Mehr …

Der Einfluss von Armut auf die Entwicklung von Kindern

Der-Einfluss-von-Armut-auf-die-Entwicklung-von-Kindern_CoverIn Deutschland wachsen mehr als 17 Prozent der unter Dreijährigen in Familien auf, die von staatlicher Grundsicherung leben. Wie wirkt sich das auf die Entwicklung dieser Kinder aus? Eine Analyse von Schuleingangs- untersuchungen im Ruhrgebiet zeigt: Armutsgefährdete Kinder sind schon bei Schuleintritt benachteiligt. Die Fünf- und Sechsjährigen aus SGB-II-Familien sprechen schlechter Deutsch, können schlechter zählen, leiden öfter unter Konzentrationsmängeln, sind häufiger übergewichtig und verfügen über geringere Koordinationsfähigkeiten. Mehr …

Der Hannoversche Weg - Perspektiven für Kinder in Armut

Die Landeshauptstadt Hannover hat den "Hannoverschen Weg" für "Perspektiven von Kindern in Armut" entwickelt. Das Konzept benennt Angebote und Chancen und umfasst elf zentrale Handlungsfelder, die für Kinder und ihre Familien in Armut von Bedeutung sind. Im Vorfeld wurde ermittelt, welche Ressourcen Schlüsselmaßnahmen, -räume, -institutionen und -personen vorhanden oder notwendig sind, um die Zielgruppen zu erreichen. In das vom Jugend- und Sozialdezernat initiierte Konzept sind das Wissen und die Erfahrungen vieler Expertinnen und Experten innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung eingeflossen. www.hannover.de

Lebenslagen von (armen) Kindern und Jugendlichen und gesellschaftliches Handeln

2013_von-alleine-waechst-sich-nichts-aus_CoverInformationen zu Langzeitwirkungen des Aufwachsens in familiärer Armut auf das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen liefert die AWO-ISS-Studie "Lebenslagen und Zukunftschancen von (armen) Kindern und Jugendlichen". Die Langzeitstudie wird seit 1997 vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. im Auftrag des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt durchgeführt. Untersucht werden die Teilhabe- und Lebenschancen anhand eines Armutskonzepts, das materielle, kulturelle, soziale und gesundheitliche Dimensionen analysiert. Mehr …

Webtipps Kinderarmut

Hier finden Sie weiterführende Links mit hilfreichen Websites zum Thema Kinder- und Familienarmut. Mehr …