Unterhaltszahlungen nach der Düsseldorfer Tabelle

Zum 1. Januar 2018 wurde die Düsseldorfer Tabelle geändert. Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder wird ab diesem Zeitpunkt angehoben. Er beträgt für Kinder der ersten Altersstufe (bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres) 348 Euro statt bisher 342 Euro, für Kinder der zweiten Altersstufe (bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres) 399 Euro statt bisher 393 Euro und für Kinder der dritten Altersstufe (vom 13. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit) 467 Euro statt bisher 460 Euro. Mehr …

Handbuch Unterhaltsrecht

Das "Handbuch Unterhaltsrecht", herausgegeben von Prof. Dr. Elisabeth Koch, liegt in der umfassend überarbeiteten und aktualisierten 13. Auflage vor. Es vermittelt umfangreiches Detailwissen zur Ermittlung von Unterhaltsansprüchen. Konkrete Berechnungsbeispiele und Arbeitshilfen machen die komplizierte Rechtsmaterie anschaulicher. Mehr …

Ausweitung des Unterhaltsvorschusses

Durch eine Ausweitung des Unterhaltsvorschusses sollen Alleinerziehende und ihre Kinder besser unterstützt werden. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Seit dem 1. Juli 2017 wird der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt. Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten wird für alle Kinder aufgehoben. Für Kinder nach Vollendung des 12. Lebensjahres ist zusätzlich Voraussetzung, dass sie selbst nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind oder dass der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug mindestens 600 Euro brutto monatlich verdient. Mehr …

Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts

Zum 1. Januar 2016 sind Änderungen im Unterhaltsrecht in Bezug auf den Mindestunterhalt in Kraft getreten. Weitere Änderungen aus dem Gesetz vom November 2015 betreffen das vereinfachte Verfahren im Kinderunterhaltsgesetz und Regelungen im Auslandsunterhaltsgesetz. Mehr …

BGH-Urteil zum Elternunterhalt stärkt unverheiratete Paare

Passt das deutsche Unterhaltsrecht noch zur Lebenswirklichkeit von Patchwork-Familien? Diese Frage steht hinter dem Fall, den der Bundesgerichtshof (BGH) am 9. März 2016 verhandelt hat. Das Sozialamt hatte vom unverheirateten Sohn eines Pflegebedürftigen die Zahlung von Elternunterhalt für seinen Vater verlangt. Der Sohn lebt in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft mit seiner Lebensgefährtin, deren beiden Kindern aus einer früheren Ehe, und einem gemeinsamen Kind. Im Gegensatz zu verheirateten Eltern sei für ihn bei der Berechnung des Elternunterhalts der sogenannte Familienselbstbehalt nicht zu berücksichtigen, so die Argumentation. Mehr …

Neuregelung zur Anrechnung des Kindergeldes auf Kindesunterhalt nicht verfassungswidrig

Die Benachteiligung von unterhaltspflichtigen Geschiedenen mit Kindern bei der Neuregelung des Unterhaltsrechts verstößt nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes. Dies hat das Bundesverfassungsgericht im Juli 2011 entschieden. Ein Vater aus Nordrhein-Westfalen hatte gegen die mit der Unterhaltsreform 2008 geänderte Berechnungsmethode geklagt. Mehr …

Dreiteilungsmethode zur Unterhaltsberechnung ist verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil vom Januar 2011 eine vom Bundesgerichtshof entwickelte Berechnungsmethode zu Unterhaltsansprüchen für verfassungswidrig erklärt. Durch die sogenannte Dreiteilungsmethode bestand seit 2009 die Möglichkeit, Unterhaltsansprüche geschiedener Ehepartnerinnen und –partner zu kürzen, wenn Unterhaltspflichtige erneut heiraten. Mehr …

Informationen für Eltern

Familienleben ist vielfältig und entwickelt sich ständig weiter. Wer Unterstützung sucht, findet in den Elterninformationen hilfreiche Informationsangebote und Kontaktadressen für verschiedene Lebenslagen.