Hilfen in der Schwangerschaft und nach der Geburt - Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Bundesstiftung Mutter und Kind will schwangere Frauen unterstützen und ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtern. Sie kann Mittel zur Verfügung stellen, wenn schwangere Frauen in eine Notlage geraten sind. So können werdende Mütter die Hilfe beispielsweise für z.B. für Umstandskleidung, eine Babyausstattung, zur Einrichtung eines Kinderzimmers oder für die Weiterführung des Haushaltes oder einen Wohnungswechsel verwenden. Die Mittel der Bundesstiftung Mutter und Kind werden durch die Stiftung Familie in Not vergeben.

Für wen?
Hilfen der Stiftung können Frauen in Anspruch nehmen, die

  • schwanger sind und einen Schwangerschaftsnachweis wie etwa einen Mutterpass haben
  • ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

Wo und wie kann die Stiftungshilfe beantragt werden?
Die Mittel der Bundesstiftung müssen vor der Geburt beantragt werden!

Der Antrag kann bei den Schwangerschaftsberatungsstellen der Landkreise und kreisfreien Städte gestellt werden oder bei folgenden Stellen:

  • Arbeiterwohlfahrt
  • Caritas
  • Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband
  • Deutsche Rote Kreuz
  • Diakonisches Werk
  • donum vitae
  • Pro Familia
  • Sozialdienst katholischer Frauen.

Die Beratungsstelle prüft dann die Einkommensverhältnisse. Die Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind können nur dann vergeben werden, wenn andere Sozialleistungen nicht ausreichen.

Die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung wird nicht auf das Arbeitslosengeld II oder auf die Sozialhilfe angerechnet.

Niedersachsen Der Antrag ist auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums zu finden. In Niedersachsen ist er zu richten an:

Stiftungsbüro Mutter und Kind
Postfach 203
30002 Hannover
T 0511 / 897 01-388 oder -393

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Bundesstiftung Mutter und Kind

Beratung (Illustration Imke Trostbach)Auf der Website der Bundesstiftung Mutter und Kind www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de gibt es Infomaterialien zu den Hilfen für Schwangere in 15 Sprache. Darüber hinaus sind dort Informationen zu Beratungs- und Hilfsangeboten vor Ort sowie im Internet gelistet.

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