DJI-Kinderbetreuungsreport 2018: Unerfüllte Betreuungswünsche

DJI_LogoJede fünfte Familie mit einem ein- oder zweijährigen Kind gibt in Westdeutschland an, dass ihr Kind derzeit nicht institutionell betreut wird, obwohl Bedarf besteht. Das zeigt die Kinderbetreuungsstudie (KiBS) des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Für die Studie wurden im Jahr 2017 etwa 37.000 Eltern von Kindern unter 15 Jahren befragt.

Jede fünfte Familie mit einem ein- oder zweijährigen Kind gibt in Westdeutschland an, dass ihr Kind derzeit nicht institutionell betreut wird, obwohl Bedarf besteht. Das zeigt die Kinderbetreuungsstudie (KiBS) des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Für die Studie wurden im Jahr 2017 etwa 37.000 Eltern von Kindern unter 15 Jahren befragt.

Immer mehr Kinder in Deutschland nutzen ein Angebot der Kindertagesbetreuung. So hat sich die Anzahl betreuter unter Dreijähriger seit dem Jahr 2006 mehr als verdoppelt. Doch obwohl sich Angebot und Nachfrage von Betreuungsplätzen immer weiter annähern, erfüllt sich der Wunsch nach einem Platz nicht für alle Eltern. Und auch für Eltern, die bereits einen Betreuungsplatz haben, ist das Angebot nicht immer ausreichend.

Die differenzierten Analysen der Elternbefragung im Kinderbetreuungsreport 2018 zeigen, inwiefern das Betreuungsangebot dem Bedarf der Eltern entspricht. Die größte Lücke zwischen Nachfrage und Angebot existiert demnach immer noch im Bereich der frühkindlichen Betreuung mit regionalen Unterschieden.

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Die zentralen Ergebnisse zum ungedeckten Betreuungsbedarf sind nachzulesen auf der Website des DJI. Dort steht auch der komplette DJI-Kinderbetreuungsreport 2018 als Download zur Verfügung.

Kinderbetreuungsreport 2018: Inanspruchnahme und Bedarfe bei Kindern bis 14 Jahre aus Elternperspektive - ein Bundesländervergleich
München, 2018
100 Seiten

Quelle: Deutsches Jugendinstitut, 04.02.2019

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