Frauen für den Arbeitsmarkt stärken: Neue Förderprojekte starten

Frauen bei ihrem (Wieder-) Einstieg in das Berufsleben unterstützen, sie mittels individueller Praxisangebote auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und in ihrer beruflichen Weiterentwicklung stärken, sind die Ziele von zwölf Projekten, die das Niedersächsische Ministerium für Gesundheit, Gleichstellung und Soziales fördert. "Berufstätig zu sein, eigenes Geld zu verdienen und somit wirtschaftlich unabhängig zu sein, sind Voraussetzungen dafür, dass Frauen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Mir ist es besonders wichtig, die Arbeitsmarktchancen von Frauen nachhaltig weiter zu verbessern und dabei insbesondere Frauen in schwierigen Lebensumständen durch eine gezielte Förderung Perspektiven aufzuzeigen," unterstrich Gleichstellungsministerin Carola Reimann die Bedeutung des Programms "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA). Neun dieser Qualifizierungsprojekte bereiten erwerbslose Frauen, die es besonders schwer haben im Erwerbsleben Fuß zu fassen, gezielt und bei Bedarf in Teilzeit für den Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis vor.

Die Projekte werden über einen Zeitraum von zirka zwei Jahren mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Hinzu kommt eine Ko-Finanzierung in gleicher Höhe durch die Projektträger.

Hintergrund
Die ausgewählten Projekte sind in das ESF-Programm "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA) eingebettet. Ein- bis zweimal pro Jahr werden neue Förderprogramme angestoßen und Projekte ausgewählt. Darüber hinaus fördert das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung über das Programm "Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" 25 Beratungsstellen, die Frauen insbesondere zu den Themen Wiedereinstieg in den Beruf oder Berufswegeplanung beraten. In der laufenden ESF-Förderperiode (2014 bis 2021) stehen für diese beiden Arbeitsmarktprogramme insgesamt rund 40 Millionen Euro zur Verfügung.

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Weitere Informationen zu den geförderten Projekten:
Pressemitteilung Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 02.11.2018

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