Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus: Start in die neue Förderphase

Eine digitale Premiere feierte am 23. Februar 2021 das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Miteinander - Füreinander mit der Auftaktveranstaltung. Die neue Förderphase bietet rund 530 Mehrgenerationenhäusern für acht Jahre Planungssicherheit.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey begrüßte zum Start der neuen Förderphase die zugeschalteten Gäste aus den Mehrgenerationenhäusern sowie aus den Berliner Bolle Festsälen Petra Klug vom Programm LebensWerte Kommune der Bertelsmann Stiftung und Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit.

Gleich zwei Neuigkeiten bot die Auftaktveranstaltung: Den neuen Imagefilm sowie die feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus.

Ein Blick in die Zukunft

Wie können Mehrgenerationenhäuser zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland beitragen? Eine Frage, die Bundesfamilienministerin Giffey gemeinsam mit den Gästen Petra Klug und Detlef Scheele diskutierte. Dabei betonte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey:

"Die Mehrgenerationshäuser sind ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur unseres Landes. Sie stärken den Zusammenhalt vor Ort und haben mit ihren vielen ehrenamtlich Aktiven gerade während der Pandemie gezeigt, dass soziale Nähe trotz räumlicher Distanz möglich ist. Der Fokus des neuen Bundesprogramms ist es, unsere Demokratie und den sozialen Zusammenhalt zu stärken, digitale Kompetenzen zu fördern und sich für ökologische Nachhaltigkeit zu engagieren. Die Mehrgenerationenhäuser sollen dazu beitragen, gute Entwicklungschancen und faire Teilhabemöglichkeiten zu schaffen - für alle Menschen, die in Deutschland leben. Gleichwertige und bessere Lebensverhältnisse fangen im Konkreten mit der Begegnung von Menschen an. Die Mehrgenerationenhäuser sind großartige Orte dafür."

Wie die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser konkret das Leben von einzelnen Menschen bereichern kann, zeigte das Angebotsbeispiel aus dem Mehrgenerationenhaus Gotha zur Förderung der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen. Besonderen Mut zeigte dabei ein Nutzer des Angebots, der in einem Interview von seinen Herausforderungen berichtete und schilderte, welche Unterstützung er im Mehrgenerationenhaus erfährt.

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Pressemitteilung Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus, 23.02.2021 www.mehrgenerationenhaeuser.de

Informationen zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern in Niedersachsen finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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Aktionslandkarte

Adressen von Mehrgenerationenhäusern in Niedersachsen finden Sie auf unserer Aktionslandkarte.

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