Rückblick: Niedersächsisches Forum für Kinderschutzfachkräfte

Kinderschutzfachkräfte-Forum-2018_150pAm 12. November 2018 fand der Kinderschutzfachkräfte-Kongress der letzten Jahre erstmals unter neuem Namen, als "Niedersächsisches Forum für Kinderschutzfachkräfte" statt. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Niedersachsen folgten der Einladung des Niedersächsischen Sozialministeriums, der BAG Die Kinderschutz-Zentren e.V. und der Kinderschutz-Akademie des Niedersächsischen Kinderschutzbundes. Das Fachforum unterstützt die Kinderschutzfachkräfte in ihren verschiedenen Aufgaben und Rollen fachlich und methodisch, in diesem Jahr unter dem Motto: "Kinderschutz in der Familie kompetent gestalten". Mehr …

Videoclips informieren: Wie schütze ich mein Kind vor Vergiftungen?

BAG-Mehr-Sicherheit-für-Kinder_LogoRund 45 Sekunden reichen, um sein Kind vor Vergiftungen zu schützen. Denn die neuen Videoclips der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. kommen schnell auf den Punkt: Wasch- und Reinigungsmittel gehören niemals in Kinderhände! Zwei kurze Videoclips vermitteln anschaulich: Wasch- und Reinigungsmittel gehören nicht in Kinderhände. In einem weiteren, zweiminütigen Kurzspot wird außerdem erklärt, was im Notfall zu tun ist. Mehr …

Hebammenverband begrüßt Einführung des dualen Studiums für Hebammen

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) begrüßt eine Zusage des Bundesgesundheitsministeriums zur Einführung des dualen Studiums für Hebammen. Hintergrund ist eine EU-Leitlinie, die eine Akademisierung bis zum 18. Januar 2020 fordert. Deutschland ist das letzte Land in der EU, das Hebammen noch nicht an Hochschulen ausbildet. Mehr …

Niedersachsen: Landesweites Bündnis 'Gesundheit rund um die Geburt'

Seit November 2017 haben sich über 60 Organisationen, Vereine und Verbände in Niedersachsen zum Bündnis "Gesundheit rund um die Geburt" zusammengeschlossen. Das Bündnis orientiert sich inhaltlich am gleichnamigen Nationalen Gesundheitsziel mit seinen fünf definierten Unterzielen. Diese sollen in der Landespolitik verankert werden. Darüber hinaus fordert das Bündnis einen Landesaktionsplan. Mehr …

Mutter-/Vater-/Kind-Kur: Neues, einheitliches Attestformular

Müttergenesungswerk_LogoSeit 1. Oktober 2018 gelten bundesweit neue, einheitliche Attestformulare für medizinische Vorsorgemaßnahmen für Mütter und Väter. Für Kinder mit einem Gesundheitsproblem, die in der Kurmaßnahme ebenfalls medizinisch behandelt werden sollen, wird zeitgleich das neue Formular "Ärztliches Attest Kind" eingeführt. Die Formulare erschaffen Transparenz und eine einheitliche Entscheidungspraxis bei den Krankenkassen und erleichtern so Müttern und Vätern den Zugang zu einer Kurmaßnahme. Mehr …

KiGGS: Allergien, psychische Auffälligkeiten, Unfallverletzungen - neue Daten zur Kindergesundheit

Allergien, psychische Auffälligkeiten, Unfallverletzungen - dazu hat das Robert Koch-Institut neue Daten aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) veröffentlicht. KiGGS ist die einzige umfassende Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und eine wichtige Datenbasis für evidenzbasierte Entscheidungen der Politik. Mehr …

Gesundheitsprojekt für Migrantenfamilien:
your Health - your Rights

Migrierten und geflüchteten Menschen fällt es nicht leicht, sich im Gesundheits- und Hilfesystem zurecht zu finden. Einen Flyer lesen, eine Beratungsstelle aufsuchen, zu einem öffentlichen Vortrag gehen? Sprachbarrieren und kulturelle Prägungen verhindern das häufig. Das Niedersächsische Sozialministerium fördert daher das erprobte Format der Interkulturellen Familiengesundheitstage. Mit dem Projekt your Health - your Rights der Aidshilfe Niedersachsen (AHN) soll dieser Ansatz in die Praxis der kommunalen Gesundheits-, Präventions- und Flüchtlingsarbeit in Niedersachsen verankert werden. Mehr …

AOK-Familienstudie 2018: In vielen Familien spielt körperliche Aktivität keine Rolle

AOK-familienstudie_2018_familie_mit_ball_im_park_gIn vielen deutschen Familien kommt Bewegung zu kurz. Das verdeutlicht eine Umfrage im Rahmen der AOK-Familienstudie 2018, die das IGES-Institut unter rund 5.000 Müttern und Vätern im Auftrag des AOK-Bundesverbandes durchgeführt hat. Zwar bewegen sich 45 Prozent der befragten Eltern täglich mit ihren Kindern, für jede dritte Familie spielt körperliche Aktivität in der Freizeit aber überhaupt keine Rolle. Häufig sind Väter oder Mütter selbst übergewichtig. Mehr …

Kinderschutz-Zentrum Nordostniedersachsen eröffnet

Kinderschutz-Zentrum-NONds_Eröffnung_Elsner-Ministerin-KirnNiedersachsens Sozial- und Familienministerin Carola Reimann hat gestern das Kinderschutz-Zentrum Nordostniedersachsen in Lüneburg feierlich eröffnet. Die Einrichtung hatte am 1. April 2018 ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem neuen Kinderschutz-Zentrum mit seinen Standorten in Lüneburg und Stade hat Niedersachsen nun vier Einrichtungen dieser Art. Mehr …

Zweiter Niedersächsischer Kinderschutzkongress

Kinderschutzkongress-2018_Möllmann-Scholz-Schmidt_150pMehr als 200 Fachkräfte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe haben sich am 11. Juni 2018 beim zweiten Niedersächsischen Kinderschutzkongress in Hannover mit den aktuellen Herausforderungen im Kinderschutz auseinandergesetzt. Begrüßt wurden Sie von Staatssekretär Heiger Scholz, der Sozialministerin Carola Reimann vertrat. Mehr …

Trau Dich! - Initiative zur Prävention von sexuellem Missbrauch wird fortgeführt

Trau-dich_LogoDas Bundesfamilienministerium führt die bundesweite Initiative "Trau dich!" zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch auch nach 2018 fort. Die Initiative wird gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und in Kooperation mit verschiedenen Bundesländern umgesetzt. Im Mittelpunkt steht das Theaterstück "Trau dich!", das die Themen Kinderrechte, körperliche Selbstbestimmung und sexueller Missbrauch behandelt. Mehr …

Kindernotinseln in Niedersachsen

Kinder-Notinsel_LogoEin markantes Notinsel-Zeichen an der Tür von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen signalisiert hilfesuchenden Kindern: "Wo wir sind, bist Du sicher." In Wolfsburg und der Region unterstützt bereits eine Vielzahl von Geschäften das Projekt. Die Stiftung Hänsel+Gretel hat das Projekt Kindernotinsel 2002 ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit regionalen Partnern haben bundesweit schon zahlreiche Städte, Gemeinden und Landkreise die Aktion umgesetzt. Auch in Niedersachsen gibt es dieses Schutz-Angebot für Kinder. Mehr …

Kinderunfälle zu Hause vermeiden

BAG-Mehr-Sicherheit-für-Kinder_LogoÜber 80 Prozent der Unfälle von Säuglingen und Kleinkindern bis zum zweiten Lebensjahr passieren in den eigenen vier Wänden. Im Gegensatz dazu schätzen Eltern die Sicherheit zuhause sehr hoch ein und vermuten, dass die Gefahren eher im Straßenverkehr lauern. Grund genug für die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und ihren Kooperationspartner Ariel, sich anlässlich des Kindersicherheitstags 2018 gemeinsam für mehr Sicherheit in der eigenen Wohnung einzusetzen. Mehr …

Elternbroschüre zu Früherkennung und Vorsorge

Frueherkennung-und-Vorsorge_BZgADie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Eltern-Broschüre zu den Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an (werdende) Eltern kurz vor oder nach Geburt ihres ersten Kindes. Sie vermittelt einen Überblick über die Bedeutung und die Inhalte sowie den generellen Ablauf der U-Untersuchungen (U1 - U9). Mehr …

Hebammenarbeit - wegweisend für die Versorgung von Mutter und Kind

Hebammentag_LogoDer Hebammentag am 5. Mai 2018 fand unter dem Motto "Hebammenarbeit - wegweisend für die Versorgung von Mutter und Kind" statt. Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) stellt an diesem Tag seine Auffassung zu einer guten Geburtshilfe in den Mittelpunkt und hat diese in 12 Thesen für eine gute Geburtshilfe zusammengefasst. Darüber hinaus finden bundesweit Aktionen statt, um herauszufinden, was gute Geburtshilfe für die Menschen in Deutschland bedeutet. www.hebammenverband.de

BZgA informiert über Empfehlungen zum Impfschutz

screenshot-Impfen_BZgADie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet umfassende Informationen rund um den Masern-Impfschutz an und ruft zum regelmäßigen Impfcheck auf. Ein Erklärvideo gibt Tipps zum stress- und schmerzarmen Impfen. Es basiert auf den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und der Ständigen Impfkommission (STIKO). Mehr …

10 Jahre Betreuungsnetzwerk für schwerkranke Kinder und Jugendliche

Logo Betreuungsnetz für schwerkranke KinderBereits seit 10 Jahren besteht das gemeinnützige Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher. Auf Initiative von Prof. Dr. Dirk Reinhardt hat es eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche in ganz Niedersachsen - wenn möglich zu Hause - aufgebaut. Im Rahmen einer Festveranstaltung am 8. April 2018 lobte Niedersachsens Landesbischof Ralf Meister die Leistung von spezialisierten Ärztinnen und Ärzten, Pflegediensten und psychosozialen Fachkräften. Mehr …

Abschlussbericht Modellprojekt Kinderschutz im ländlichen Raum

Kinderschutz-Zentrum-Oldenburg+LK-Friesland_LogoDas Modellprojekt "Kinderschutz im ländlichen Raum (2015-2017)" ist ein Beispiel gelingender Kooperation und Weiterentwicklung von Strukturen im Sinne des erweiterten Kinderschutzes zwischen einer öffentlichen Einrichtung, dem Jugendamt des Landkreises Friesland, und einem Freien Träger, dem Kinderschutz-Zentrum Oldenburg. Und: Die dreijährige Modellphase, in der ein kompletter Flächenlandkreis seine Strukturen im Sinne des Kinderschutzes kinder- und familienfreundlicher gestalten soll, war quasi ein Auftakt – Friesland ist nun unterwegs, um in verschiedensten Kommunen strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, die Kinder und ihren Familien die Hand reichen, um Kindern ein geschütztes Aufwachsen zu ermöglichen. Wir haben Mareike van't Zet, Leiterin des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg, zu den Erfahrungen aus dem Projekt befragt. Mehr …

Geschwister stärken: Arbeitsmaterial zur Gruppenarbeit mit Geschwistern von Kindern mit Behinderung oder schwerer Erkrankung

Geschwister-stärken_CoverDer Alltag mit einem erkrankten und/oder behinderten Kind erfordert viel Zeit, Kraft und Geld. Die gesunden Geschwister spüren dies ebenfalls. Geschwisterkinder-Gruppen können dabei helfen, Geschwister von Kindern mit schwerer Krankheit oder Behinderung zu stützen und zu stärken. Mit dem Handbuch "Geschwister stärken" hat das Geschwisterkinder Netzwerk nun Arbeitsmaterial zum Einstieg in diese Gruppenarbeit veröffentlicht. Mehr …

Plan Baby bei MS: Unterstützung bei Kinderwunsch von Frauen mit Multipler Sklerose

Plan-Baby-bei-MS_CoverMultiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die besonders häufig bei Frauen zwischen 20 und 40 Jahren diagnostiziert wird, also genau in der Zeit, wo sie auch an die Gründung einer Familie denken. Während in der Vergangenheit MS-erkrankten Frauen eher von einer Schwangerschaft abgeraten wurde, stellt die Krankheit aus Sicht heutiger Forschung keinen grundsätzlichen Hinderungsgrund dar. Aber natürlich benötigen die betroffenen Familien eine besondere Unterstützung. Dabei möchte das Projekt "Plan Baby bei MS" der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) helfen. Mehr …

Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas

Kompetenzz-Gesundsf-KitasDas Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas möchte Kindertageseinrichtungen darin unterstützen, Gesundheitsförderung als ein ganzheitliches Konzept zu verstehen und in den Arbeitsalltag zu integrieren. Dies bedeutet auch, dass die Lebenswelt Kita gesundheitsförderlich gestaltet und die individuellen Gesundheitsressourcen derjenigen, die dort aufwachsen, spielen, lernen und arbeiten, gestärkt und gefördert werden. Mehr …

Fachtag Frühe Hilfen in Niedersachsen: Frühe Hilfen und Gesundheitswesen

Fachtag-Frühe-Hilfen-NDS-2018Um die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Frühen Hilfen ging es beim vierten Fachtag Frühe Hilfen, zu dem das Niedersächsische Sozialministerium in Kooperation mit der Bundesstiftung Frühe Hilfen eingeladen hat. Rund 150 Expertinnen, Experten und Fachkräfte aus allen Bereichen der Frühen Hilfen und des Gesundheitswesens hat Christian Armborst, Präsident des Niedersächsischen Landesamts für Soziales, Jugend und Familie, am 28. Februar in Hannover begrüßt. Mehr …

Gegen Häusliche Gewalt – Arbeitshilfe für Fachkräfte

Gegen-Häusliche-Gewalt_CoverNicht nur Frauen erleben Häusliche Gewalt, häufig sind Kinder mit betroffen. Um den Opfern Rat und Hilfe anzubieten, hat die Region Hannover in den vergangenen Jahren eine Reihe von Beratungseinrichtungen und Notrufangeboten geschaffen. Damit die Beratung von Frauen und Kindern Hand in Hand geht, hat das Team Gleichstellung der Region Hannover gemeinsam mit Fachleuten aus dem Frauen- und Kinderschutz eine Arbeitshilfe entwickelt, die neu aufgelegt wurde. Sie richtet sich an professionelle Helferinnen und Helfer, die Frauen oder Kinder mit Gewalterfahrungen unterstützen und beraten. Mehr …

Datenbank für Kinderprodukte: Sicherheitshinweise für Laien und Fachleute

Mehr-Sicherheit-für-Kinder_BAG_LogoDie Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder hat eine neue Datenbank: Sie bietet Eltern, Großeltern und pädagogischen Fachkräfte alle relevanten Sicherheitsinformationen für typische Kinderprodukte wie Spielzeug, Kinderwagen, Kindermöbel sowie Haushaltsgegenstände. Auf der Website kindersicherheit.de werden alle Produktportraits unter der Rubrik Produktsicherheit zusammengefasst. Mehr …

Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder und Jugendliche und ihre Geschwister

Logo Betreuungsnetz für schwerkranke KinderRund 200 Kinder und Jugendliche sterben jährlich in Niedersachsen an den Folgen nicht heilbarer Erkrankungen. Damit sie so viel Zeit wie möglich zuhause in der Familie verbringen können, setzt sich das Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V. ein: Das Netzwerk verbessert die medizinische, pflegerische und psychosoziale häusliche Versorgung betroffener Kinder und Jugendlicher und kümmert sich auch um die Geschwisterkinder. Mehr …

Broschüre über Vergiftungsrisiken bei Kindern

Risiko-Vergiftungsunfälle-bei-Kindern_CoverDie meisten Vergiftungsunfälle bei Kindern ließen sich vermeiden. Wie, das zeigt eine Broschüre des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), übrigens auch in türkischer Sprache. Sie informiert Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Tagespflegeeltern über den Umgang mit giftigen Substanzen und entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen. Mehr …

Alkoholprobleme in Familien - wie Kinder darunter leiden

Alkoholspiegel_06-2017_BZgAIn Deutschland haben knapp zehn Millionen Menschen einen problematischen Alkoholkonsum, davon über 28 Prozent der Männer und knapp 10 Prozent der Frauen im Alter von 18 bis 64 Jahren. Die Zeitschrift "Alkoholspiegel" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt regelmäßig Hintergrundinformationen zur Alkoholprävention. In der Ausgabe Juni 2017 werden die Auswirkungen des missbräuchlichen oder abhängigen Alkoholkonsums von Eltern oder Elternteilen auf die betroffenen Kinder thematisiert. Mehr …

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Depressionen

Zum Weltgesundheitstag 2017 am 7. April rückt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Thema "Depression" in den Blickpunkt. In Deutschland wurden im Jahr 2015 rund 263.000 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Depression vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Behandlungsfälle hat sich damit seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt – damals waren es 110.000 Fälle. Bei den behandelten Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren hat sich die Zahl sogar verzehnfacht, bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 2015 siebenmal mehr als noch im Jahr 2000. Mehr …

Evaluationsbericht zum Gesetz der vertraulichen Geburt

Die Hilfe für schwangere Frauen in Notsituationen kommt an. Das ist das Ergebnis eines Evaluationsberichts zu den Auswirkungen des Gesetzes zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt. Die Maßnahmen des Gesetzes wurden im Zeitraum vom 1. Mai 2014 bis 30. September 2016 von einem unabhängigen Institut evaluiert. Seit Inkraftreten des Gesetzes im Mai 2014 wurden über 16.000 Beratungsgespräche geführt. Mehr …

BLIKK Studie 2017: Übermäßiger Medienkonsum gefährdet Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Die BLIKK-Medienstudie zeigt, welche gesundheitlichen Risiken übermäßiger Medienkonsum für Kinder birgt. Diese reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Wenn der Medienkonsum bei Kindern oder Eltern auffallend hoch ist, stellen Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte weit überdurchschnittlich entsprechende Auffälligkeiten fest. Mehr …

Nationales Gesundheitsziel: Gesundheit rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr

Nationales-Gesundheitsziel_Gesundheit-rund-um-die-Geburt_CoverIm Februar 2017 wurde ein neues nationales Gesundheitsziel zu Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und der Entwicklungsphase im ersten Lebensjahr nach der Geburt eines Kindes veröffentlicht. Erarbeitet wurde es von einer Expertengruppe, die sich aus dem Bereich Bund, Länder, Forschung, Selbsthilfe und Krankenkassen zusammensetzt. Mehr …

Landesrahmenvereinbarung zum Präventionsgesetz

Die Krankenkassen wollen zusammen mit der gesetzlichen Rentenversicherung, der gesetzlichen Unfallversicherung sowie dem Land das Engagement für Gesundheitsförderung und Prävention in Niedersachsen ausbauen und ihre Zusammenarbeit intensivieren. Das sieht eine Landesrahmenvereinbarung vor, die die Träger der Sozialversicherung und das Niedersächsische Sozialministerium jetzt unterzeichnet haben. Grundlage ist das in 2015 verabschiedete Präventionsgesetz des Bundes. Mehr …

Gewalt im Netz - Sexting, Cybermobbing & Co.

BAJ-Kinder+Jugendschutz_LogoDer "Cyberspace" ist fest in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen eingebunden und eröffnet eine Vielzahl konstruktiver Möglichkeiten sowohl beim Gebrauch als auch beim Missbrauch. Die BAG Kinder- und Jugendschutz gibt in ihrer Publikation Anregungen zum Umgang mit Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting aus Sicht der Wissenschaft und Praxis und stellt Präventionsansätze vor. Mehr …

Natürliche Geburt stärken

Natuerliche-Geburt_MS_Silke-SchmidtDie niedersächsische Landesregierung setzt sich für die Stärkung der natürlichen Geburt ein. Die Kaiserschnittrate liegt heute wesentlich höher als vor 20 Jahren. Medizinisch angezeigt ist diese Art der Entbindung jedoch nur in Notfällen. Die Landesregierung informiert werdende Eltern in einer Kampagne über den natürlichen Vorgang der Geburt, um das Selbstvertrauen der Schwangeren zu stärken. www.bauchgefühl.niedersachsen.de

Notruf Mirjam in Niedersachsen

Notruf-Mirjam_LogoDer Notruf Mirjam des Landesvereins für Innere Mission Hannover bietet ungewollt schwangeren Frauen und Mädchen Hilfe durch Beratung und Begleitung an. Der kostenlose 24-Stunden-Notruf hat mehrere Standorte in Niedersachsen. Die Beratung umfasst Fragen der Schwangerschaft, Informationen zu Wohnmöglichkeiten und Adoptionsvermittlung, Kuren, Therapien und anderen Hilfsangeboten. Interessierte können sich auch für eine ehrenamtliche Mitarbeit beim Notruf Mirjam melden. Weitere Informationen unter www.notruf-mirjam.de

Müttergenesungswerk legt Jahresauswertung 2015 vor

Müttergenesungswerk_Logo87 Prozent aller Mütter, die 2015 an einer Kurmaßnahme in einer vom Müttergenesungswerk (MGW) anerkannten Klinik teilnahmen, litten an einem Erschöpfungssyndrom bis hin zum Burn-out. Dies ist ein Anstieg um 3 Prozent. Auch bei Vätern dominierten diese Gesundheitsstörungen mit fast 70 Prozent. Trotz noch geringer Teilnehmerzahlen verzeichnet das MGW bei Männern eine stetig wachsende Nachfrage: 2015 wuchs der Anteil an Vätern in Kurmaßnahmen um 24 Prozent. So das Fazit der diesjährigen Auswertung der Sozialdaten, die das MGW jährlich in seinen Einrichtungen erhebt. Mehr …

Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'

Hilfetelefon-Gewalt-gegen-Frauen_LogoUnter der kostenlosen Telefonnummer 08000 / 116 016 ist das Hilfetelefon erreichbar. Damit steht das erste rund-um-die-Uhr-Beratungsangebot dieser Art zur Verfügung. Kompetente Ansprechpartnerinnen stehen betroffenen Frauen bei allen Fragen zur Seite. Auf Wunsch werden Hilfesuchende an Unterstützungs-einrichtungen vor Ort weitervermittelt. Das Hilfetelefon berät zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden. Mehr …

Vertrauliche Geburt: Online-Beratung für schwangere Frauen in Not

Geburt-vertraulich_LogoSchwangere Frauen in besonderen Konfliktlagen können neben dem Hilfetelefon "Schwangere in Not - anonym und sicher" auch Beratung per E-Mail und Chat anonym in Anspruch nehmen. Mehr …

Anforderungen an Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9

Seit September 2016 gelten neue Anforderungen an die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres (U1 bis U9). So stehen erweiterte Untersuchungen und neue Screening-Angebote zur Verfügung. Neugeborene sollen unter anderem nun auch auf die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose untersucht werden. Zudem gibt es ein neues Dokumentationsheft, in dem sich die Eltern bereits vor der Untersuchung über die wesentlichen Ziele und Inhalte informieren und eigene Fragen notieren können. Mehr …

Ich kann kochen! Ernährungsinitiative für Kindertageseinrichtungen

Ich-kann-kochen_LogoMit "Ich kann kochen!" haben die BARMER GEK und die Sarah Wiener Stiftung eine bundesweite Ernährungsinitiative im Rahmen des seit 2016 geltenden Präventionsgesetzes gestartet. Grundlage der Initiative ist die Schulung von pädagogischen Fachkräften zu Genussbotschafterinnen und -botschaftern. Diese sollen nach einer kostenfreien Schulung Kochkurse selbständig anbieten und die Ernährungsbildung der Kinder sowie die Ernährungssituation in den Einrichtungen verbessern. Mehr …

Änderungen durch Präventionsgesetz

Zum 1. Januar 2016 ist das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz) von Juli 2015 in Kraft getreten. Das Gesetz fördert durch eine Reihe gesetzlicher Maßnahmen u.a. die Impfprävention sowie Angebote der Familienbildung, die Familien in ihrer Gesundheitskompetenz stärken. Mehr …

OSKAR hilft: Sorgentelefon für Familien mit schwerstkranken Kindern

Oskar-Sorgentelefon-Kinderhospiz_LogoOSKAR, das weltweit erste 24-Stunden-Sorgen- und Infotelefon für Familien mit unheilbar kranken Kindern, ist unter 0800 / 88 88 47 11 erreichbar. Die Hotline des Bundesverbandes Kinderhospiz richtet sich an jene etwa 40.000 Familien in Deutschland, deren schwerstkranke Kinder nur noch eine begrenzte Zeit zu leben haben. Mehr …

Weiterbildung zur Familienkinderkrankenschwester erfolgreich etabliert

Eine-Chance-fuer-Kinder_LogoDie Stiftung Eine Chance für Kinder setzt erneut Standards für den Kinderschutz in Deutschland. Neben Familienhebammen werden in Hannover seit 2012 "Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen" (Familienkinder- krankenschwestern) auf hohem Niveau für die kommunalen Netzwerke der Frühen Hilfen qualifiziert. Der zweite Kursus ist im Oktober 2014 erfolgreich zu Ende gegangen. Mit dem laufenden dritten und dem bereits ausgebuchten vierten Kurs haben sich insgesamt schon über 70 Fachfrauen für diese Zusatzqualifikation entschieden, die vom Land Niedersachsen gefördert wird. Mehr …

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Psychotherapie-für-Kinder+Jugendliche_Elterninfos_CoverIn keiner Lebensphase verändert sich der Mensch so stark wie in Kindheit und Jugend - sowohl körperlich als auch seelisch. Für Eltern ist es nicht einfach, die normalen Krisen ihrer Kinder von psychischen Störungen zu unterscheiden. Die Bundespsychotherapeutenkammer hat deshalb einen Elternratgeber herausgegeben, der eine erste Orientierung bei seelischen Störungen und Krisen von Kindern geben soll. Er will dazu ermutigen, sich bei Krisen mit vertrauten Menschen auszutauschen oder sich an einen Facharzt bzw. eine Fachärztin zu wenden. Mehr …

Kompetenzprofil Familienhebammen

Bundesinitiative-Frühe-Hilfen_LogoDas Kompetenzprofil Familienhebammen ist Basis für die in der Verwaltungsvereinbarung zur "Bundesinitiative Netzwerk Frühe Hilfen und Familienhebammen" festgelegten Förderung. Es soll Anbietern entsprechender Qualifizierungen als Orientierungsrahmen dienen. Mehr …

Niedersachsen: Ärztlicher Leitfaden Kinderschutz

Aerztlicher-Leitfaden-KinderschutzDie Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und die Landesvertretung Niedersachsen der Techniker Krankenkasse (TK) haben den bundesweit ersten digitalen "Ärztlichen Leitfaden Kinderschutz" vorgestellt. Er ist auf dem Niedersächsischen Kinderschutzportal integriert und kann direkt über www.aerztlicher-leitfaden-kinderschutz-nds.de erreicht werden. Mit diesem Medium sollen Ärztinnen und Ärzte gezielt dafür geschult werden, Gewalt gegen Kinder zu erkennen und kompetent darauf zu reagieren. Die Informationen stehen aber auch anderen Fachleuten zur Verfügung. Eine interaktive Adressdatenbank ermöglicht außerdem eine verbesserte und beschleunigte Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mehr …

Trampolin hilft Kindern suchtgefährdeter Eltern

Kinder, die mit suchtgefährdeten Eltern zusammenleben, leiden sehr unter ihrer Situation und sind später selbst anfällig für Suchtprobleme. Das Deutsche Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP), die Katholische Hochschule NRW und das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jungendalters (DZSKJ) unterstützen diese Kinder mit dem Projekt Trampolin. Mehr …

Der Rote Ritter - Präventionspreis zur Kindersicherheit im Straßenverkehr

Logo des Präventionspreises der Rote Ritter2018 zeichnet der gemeinnützige Verein Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. wieder herausragende Ideen und Projekte, die die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr erhöhen, mit dem Präventionspreis "Der Rote Ritter" aus. Für den mit 20.000 Euro dotierten Preis können bereits realisierte Projekte eingereicht werden, ebenso wie fertige Konzepte für präventive Maßnahmen. Privatpersonen, Gemeinden, Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Vereine oder private und öffentliche Initiativen können sich bis zum bewerben. www.kinderunfallhilfe.de

Kleinkindergesundheit stärken im Landkreis Cloppenburg

Logo-LK-Cloppenburg_KlickclackDie Beratungsstelle Klick Clack des Landkreises Cloppenburg berät Familien mit Kindern im Alter bis zu 3 Jahren umfassend zum Thema Kleinkindergesundheit. Das Team aus einer Kinderärztin und drei Kinderkrankenschwestern vermittelt neben der medizinischen und pflegerischen Beratung auch Hilfen, die im Landkreis Cloppenburg für Familien mit Kindern angeboten werden. Das Angebot ist kostenfrei, alle Angaben unterliegen der Schweigepflicht. Auch Eltern von älteren Kindern können die Beratung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen auf der Website des Landkreises unter www.lkclp.de

Kinderfrüherkennungsuntersuchungen in Niedersachsen

Ein-U-fürs-LebenIn Niedersachsen werden seit April 2010 jährlich rund 320.000 Kinder vom Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) zu den Früherkennungsuntersuchungen U5 bis U8 eingeladen. Wurde eine Untersuchung durchgeführt, wird dies dem LS von den Ärztinnen und Ärzten bestätigt. Andernfalls werden die Eltern daran erinnert, die Untersuchung nachzuholen. Wenn trotz Einladung und Erinnerung keine ärztliche Bestätigung über eine durchgeführte Untersuchung vorliegt, informiert das LS die örtlich zuständige Kinder- und Jugendhilfe. Die Kommune prüft dann im Einzelfall, ob sie sich im Sinne des Kindeswohls einschaltet. Mehr …

Kinderschutzambulanz in der MHH

Logo-Kinderschutzambulanz-MHHDas Rechtsmedizinische Institut der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen im Dezember 2010 eine Kinderschutzambulanz eingerichtet. Dort bieten Rechtsmedizinerinnen und -mediziner niedergelassenen und klinischen Ärztinnen und Ärzten bei einer möglichen Diagnose von Kindesmisshandlung und -missbrauch konsiliarische Unterstützung. Mehr …

Rat und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch

Kinderschutzportal-Niedersachsen_LogoDer Verdacht, das eigene oder ein anvertrautes Kind könnte sexuell missbraucht werden, ist ein großer Schock. Oft fällt es schwer, das zu glauben, vor allem dann, wenn der oder die Beschuldigte den Eltern bekannt ist oder zur Familie gehört. Tipps, was Sie in einem Verdachtsfall tun können, und Anlaufstellen, an die Sie sich in einem ersten Schritt wenden können, finden Fachkräfte und Eltern auf dem Niedersächsischen Kinderschutzportal www.kinderschutz-niedersachsen.de.

Informationen für Eltern

Behinderte oder schwerkranke Kinder und ihre Eltern haben mit vielen Problemen zu kämpfen. Unterstützung finden betroffene Familien in solchen Situationen zum Beispiel in Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen. Weiterführende Links und Infos bieten unsere Elterninformationen.

Webtipps Kindergesundheit

Hier finden Sie weiterführende Links mit hilfreichen Websites zum Thema Kindergesundheit. Mehr …

Kroschke Kinderstiftung

Kroschke-Stiftung_LogoDie Kroschke Kinderstiftung fördert Projekte in Norddeutschland aus den Bereichen Frühe Hilfe, schwerstkranke Kinder, Gesundheitsvorsorge, Kinder in belasteten Lebenssituationen und chronisch kranke Kinder. Sie arbeitet dabei eng mit Vereinen und Verbänden, Eltern- und Selbsthilfegruppen zusammen. Von großer Bedeutung sind Initiativen mit Modellcharakter. Der Einsatz für chronisch kranke und behinderte, vor allem für herzkranke, blinde und sehbehinderte Kinder, hat einen hohen Stellenwert. Darüber hinaus fördert die Kroschke Kinderstiftung Projekte aus den Bereichen Forschung, Integration/Inklusion, Therapie, Ausstattung und Versorgung. www.kinderstiftung.de