Seelisch gesund aufwachsen - Merkblätter und Filme für Eltern bei Vorsorgeuntersuchungen für Kinder

Seelisch-gesund-aufwachsen_Elterninfos_CoverEltern, die mit ihrem Kind zu den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 gehen, erhalten dort künftig auch Merkblätter zur seelischen Gesundheit bzw. psychischen Entwicklung ihrer Kinder. Die zehn Merkblätter "Seelisch gesund aufwachsen" orientieren sich an den bekannten Merkblättern "Kinderunfälle" und wurden von den gesetzlichen Krankenkassen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Deutschen Liga für das Kind, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) entwickelt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit zehn anschaulichen Filmen - in mehrere Sprachen übersetzt - zur psychischen Gesundheit von Kindern zu informieren. Mehr …

App Vergiftungsunfälle bei Kindern: Infomaterialien für Kitas, Arztpraxen und Schulen

Vergiftungsunfälle-bei-Kindern_App-Infos_150pxMit seiner preisgekrönten App "Vergiftungsunfälle bei Kindern" bietet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Vorsorge-Beratung und Notfall-Hilfe zugleich. Sie vermittelt Kenntnisse, um Babys und Kleinkinder vor Vergiftungen zu schützen und enthält Empfehlungen zur Unfallvermeidung. Außerdem gibt sie Hinweise für den Notfall. Jetzt steht umfangreiches Informationsmaterial über die App zur Verfügung, das sich gezielt an Kitas, Arztpraxen, Apotheken und Schulen richtet. Mehr …

Planungsauftakt für Studiengang Hebammenwissenschaft in Bremen

Die Fakultät Gesellschaftswissenschaften der Hochschule Bremen nimmt zum Wintersemester 2020 / 2021 den Lehrbetrieb im neuen Studiengang Hebammenwissenschaft auf. Der dafür erforderliche Planungsprozess startete am 25. Februar 2019 mit einer Auftaktveranstaltung. Im Rahmen der Akademisierung der Gesundheitsfachberufe ist Deutschland aufgefordert, aufgrund der EU-weiten Anpassung Hebammen-Studiengänge ab 2020 einzurichten. Es handelt dabei um einen kompletten Systemumstieg, die bisherige berufliche Ausbildung wird abgeschafft. Mehr …

Neues Institut für Kinderernährung forscht zur Vermeidung von Übergewicht bei Kindern

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat im Februar 2019 das Institut für Kinderernährung am Max Rubner-Institut in Karlsruhe eröffnet. Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel soll ein präventives Ernährungskonzept für Kinder und Jugendliche erarbeiten und erstmals wissenschaftlich erforschen, welche Ernährung Kinder wirklich brauchen. Mehr …

Rückblick: Fachtag Frühe Hilfen in Niedersachsen 2019

Fachtag-Frühe-Hilfen-in-Nds-2019_Keuntje_150pxRund 150 Expertinnen, Experten und Fachkräfte aus allen Bereichen der Frühen Hilfen und des Gesundheitswesens kamen am 13. Februar 2019 auf Einladung des Niedersächsischen Landesamts für Soziales, Jugend und Familie und des Sozialministeriums nach Hannover. Begrüßt wurden sie von Dr. Dirk Härdrich, Landesjugendamt, Birgit Maaß, Sozialministerium, und Susanne Keuntje, Landeskoordination Frühe Hilfen Niedersachsen. Der Fachtag stand in diesem Jahr unter dem Thema "Bindungsstörungen und Auswirkungen auf die frühkindliche Entwicklung – Frühe Hilfen als Unterstützungssystem". Mehr …

Beratung für Kinder und Jugendliche mit einem psychisch kranken Elternteil

Die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Verden hat eine offene Sprechstunde für Kinder und Jugendliche eingerichtet, die mit einem psychisch kranken Elternteil aufwachsen. Die anonyme Beratung wird an jedem vierten Donnerstag im Monat angeboten. Kinder und Jugendliche können alleine oder auch in Begleitung, beispielsweise mit Erzieherin, Lehrkraft oder Betreuungsperson, in die Beratung kommen. Die Sprechstunde findet von 15.30 bis 17.00 Uhr in der Nebenstelle der Erziehungsberatungsstelle, Obernstraße 11, 38312 Achim, statt. Kontakt: Helga Gülzow, Telefon: 04231 / 15 88 43. www.landkreis-verden.de

Der Rote Ritter - Präventionspreis zur Kindersicherheit im Straßenverkehr

Logo des Präventionspreises der Rote RitterAlle zwei Jahre zeichnet der gemeinnützige Verein Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. wieder herausragende Ideen und Projekte, die die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr erhöhen, mit dem Präventionspreis "Der Rote Ritter" aus - Das nächste Mal 2020. Für den mit 20.000 Euro dotierten Preis können bereits realisierte Projekte eingereicht werden, ebenso wie fertige Konzepte für präventive Maßnahmen. Privatpersonen, Gemeinden, Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Vereine oder private und öffentliche Initiativen können sich bis zum bewerben. www.kinderunfallhilfe.de

Niedersächsischer Gesundheitspreis 2018

Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann hat den Niedersächsischen Gesundheitspreis 2018 für drei innovative Projekte aus dem Gesundheitswesen überreicht. Ausgezeichnet wurden die Projekte "Mädchen*KLUB - Bauchgefühle durch soziale Medien" des Mädchenhauses Osnabrück, ein Kooperationsprojekt der BBS, Hauptschule und Realschule Wildeshausen der Gesundheitsregion Landkreis Oldenburg zur Fachkräftegewinnung sowie das Projekt "HaT - Hausarzt mit Telemedizin" des Gesundheitsdienstes für Landkreis und Stadt Osnabrück. Mehr …

Videoclips informieren: Wie schütze ich mein Kind vor Vergiftungen?

BAG-Mehr-Sicherheit-für-Kinder_LogoRund 45 Sekunden reichen, um sein Kind vor Vergiftungen zu schützen. Denn die neuen Videoclips der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. kommen schnell auf den Punkt: Wasch- und Reinigungsmittel gehören niemals in Kinderhände! Zwei kurze Videoclips vermitteln anschaulich: Wasch- und Reinigungsmittel gehören nicht in Kinderhände. In einem weiteren, zweiminütigen Kurzspot wird außerdem erklärt, was im Notfall zu tun ist. Mehr …

Hebammenverband begrüßt Einführung des dualen Studiums für Hebammen

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) begrüßt eine Zusage des Bundesgesundheitsministeriums zur Einführung des dualen Studiums für Hebammen. Hintergrund ist eine EU-Leitlinie, die eine Akademisierung bis zum 18. Januar 2020 fordert. Deutschland ist das letzte Land in der EU, das Hebammen noch nicht an Hochschulen ausbildet. Mehr …

Niedersachsen: Landesweites Bündnis 'Gesundheit rund um die Geburt'

Seit November 2017 haben sich über 60 Organisationen, Vereine und Verbände in Niedersachsen zum Bündnis "Gesundheit rund um die Geburt" zusammengeschlossen. Das Bündnis orientiert sich inhaltlich am gleichnamigen Nationalen Gesundheitsziel mit seinen fünf definierten Unterzielen. Diese sollen in der Landespolitik verankert werden. Darüber hinaus fordert das Bündnis einen Landesaktionsplan. Mehr …

Mutter-/Vater-/Kind-Kur: Neues, einheitliches Attestformular

Müttergenesungswerk_LogoSeit 1. Oktober 2018 gelten bundesweit neue, einheitliche Attestformulare für medizinische Vorsorgemaßnahmen für Mütter und Väter. Für Kinder mit einem Gesundheitsproblem, die in der Kurmaßnahme ebenfalls medizinisch behandelt werden sollen, wird zeitgleich das neue Formular "Ärztliches Attest Kind" eingeführt. Die Formulare erschaffen Transparenz und eine einheitliche Entscheidungspraxis bei den Krankenkassen und erleichtern so Müttern und Vätern den Zugang zu einer Kurmaßnahme. Mehr …

KiGGS: Allergien, psychische Auffälligkeiten, Unfallverletzungen - neue Daten zur Kindergesundheit

Allergien, psychische Auffälligkeiten, Unfallverletzungen - dazu hat das Robert Koch-Institut neue Daten aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) veröffentlicht. KiGGS ist die einzige umfassende Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und eine wichtige Datenbasis für evidenzbasierte Entscheidungen der Politik. Mehr …

Gesundheitsprojekt für Migrantenfamilien:
your Health - your Rights

Migrierten und geflüchteten Menschen fällt es nicht leicht, sich im Gesundheits- und Hilfesystem zurecht zu finden. Einen Flyer lesen, eine Beratungsstelle aufsuchen, zu einem öffentlichen Vortrag gehen? Sprachbarrieren und kulturelle Prägungen verhindern das häufig. Das Niedersächsische Sozialministerium fördert daher das erprobte Format der Interkulturellen Familiengesundheitstage. Mit dem Projekt your Health - your Rights der Aidshilfe Niedersachsen (AHN) soll dieser Ansatz in die Praxis der kommunalen Gesundheits-, Präventions- und Flüchtlingsarbeit in Niedersachsen verankert werden. Mehr …

AOK-Familienstudie 2018: In vielen Familien spielt körperliche Aktivität keine Rolle

AOK-familienstudie_2018_familie_mit_ball_im_park_gIn vielen deutschen Familien kommt Bewegung zu kurz. Das verdeutlicht eine Umfrage im Rahmen der AOK-Familienstudie 2018, die das IGES-Institut unter rund 5.000 Müttern und Vätern im Auftrag des AOK-Bundesverbandes durchgeführt hat. Zwar bewegen sich 45 Prozent der befragten Eltern täglich mit ihren Kindern, für jede dritte Familie spielt körperliche Aktivität in der Freizeit aber überhaupt keine Rolle. Häufig sind Väter oder Mütter selbst übergewichtig. Mehr …

Kinderunfälle zu Hause vermeiden

BAG-Mehr-Sicherheit-für-Kinder_LogoÜber 80 Prozent der Unfälle von Säuglingen und Kleinkindern bis zum zweiten Lebensjahr passieren in den eigenen vier Wänden. Im Gegensatz dazu schätzen Eltern die Sicherheit zuhause sehr hoch ein und vermuten, dass die Gefahren eher im Straßenverkehr lauern. Grund genug für die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und ihren Kooperationspartner Ariel, sich anlässlich des Kindersicherheitstags 2018 gemeinsam für mehr Sicherheit in der eigenen Wohnung einzusetzen. Mehr …

Elternbroschüre zu Früherkennung und Vorsorge

Frueherkennung-und-Vorsorge_BZgADie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Eltern-Broschüre zu den Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an (werdende) Eltern kurz vor oder nach Geburt ihres ersten Kindes. Sie vermittelt einen Überblick über die Bedeutung und die Inhalte sowie den generellen Ablauf der U-Untersuchungen (U1 - U9). Mehr …

BZgA informiert über Empfehlungen zum Impfschutz

screenshot-Impfen_BZgADie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet umfassende Informationen rund um den Masern-Impfschutz an und ruft zum regelmäßigen Impfcheck auf. Ein Erklärvideo gibt Tipps zum stress- und schmerzarmen Impfen. Es basiert auf den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und der Ständigen Impfkommission (STIKO). Mehr …

10 Jahre Betreuungsnetzwerk für schwerkranke Kinder und Jugendliche

Logo Betreuungsnetz für schwerkranke KinderBereits seit 10 Jahren besteht das gemeinnützige Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher. Auf Initiative von Prof. Dr. Dirk Reinhardt hat es eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche in ganz Niedersachsen - wenn möglich zu Hause - aufgebaut. Im Rahmen einer Festveranstaltung am 8. April 2018 lobte Niedersachsens Landesbischof Ralf Meister die Leistung von spezialisierten Ärztinnen und Ärzten, Pflegediensten und psychosozialen Fachkräften. Mehr …

Geschwister stärken: Arbeitsmaterial zur Gruppenarbeit mit Geschwistern von Kindern mit Behinderung oder schwerer Erkrankung

Geschwister-stärken_CoverDer Alltag mit einem erkrankten und/oder behinderten Kind erfordert viel Zeit, Kraft und Geld. Die gesunden Geschwister spüren dies ebenfalls. Geschwisterkinder-Gruppen können dabei helfen, Geschwister von Kindern mit schwerer Krankheit oder Behinderung zu stützen und zu stärken. Mit dem Handbuch "Geschwister stärken" hat das Geschwisterkinder Netzwerk nun Arbeitsmaterial zum Einstieg in diese Gruppenarbeit veröffentlicht. Mehr …

Plan Baby bei MS: Unterstützung bei Kinderwunsch von Frauen mit Multipler Sklerose

Plan-Baby-bei-MS_CoverMultiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die besonders häufig bei Frauen zwischen 20 und 40 Jahren diagnostiziert wird, also genau in der Zeit, wo sie auch an die Gründung einer Familie denken. Während in der Vergangenheit MS-erkrankten Frauen eher von einer Schwangerschaft abgeraten wurde, stellt die Krankheit aus Sicht heutiger Forschung keinen grundsätzlichen Hinderungsgrund dar. Aber natürlich benötigen die betroffenen Familien eine besondere Unterstützung. Dabei möchte das Projekt "Plan Baby bei MS" der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) helfen. Mehr …

Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas

Kompetenzz-Gesundsf-KitasDas Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas möchte Kindertageseinrichtungen darin unterstützen, Gesundheitsförderung als ein ganzheitliches Konzept zu verstehen und in den Arbeitsalltag zu integrieren. Dies bedeutet auch, dass die Lebenswelt Kita gesundheitsförderlich gestaltet und die individuellen Gesundheitsressourcen derjenigen, die dort aufwachsen, spielen, lernen und arbeiten, gestärkt und gefördert werden. Mehr …

Fachtag Frühe Hilfen in Niedersachsen: Frühe Hilfen und Gesundheitswesen

Fachtag-Frühe-Hilfen-NDS-2018Um die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Frühen Hilfen ging es beim vierten Fachtag Frühe Hilfen, zu dem das Niedersächsische Sozialministerium in Kooperation mit der Bundesstiftung Frühe Hilfen eingeladen hat. Rund 150 Expertinnen, Experten und Fachkräfte aus allen Bereichen der Frühen Hilfen und des Gesundheitswesens hat Christian Armborst, Präsident des Niedersächsischen Landesamts für Soziales, Jugend und Familie, am 28. Februar in Hannover begrüßt. Mehr …

Datenbank für Kinderprodukte: Sicherheitshinweise für Laien und Fachleute

Mehr-Sicherheit-für-Kinder_BAG_LogoDie Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder hat eine neue Datenbank: Sie bietet Eltern, Großeltern und pädagogischen Fachkräfte alle relevanten Sicherheitsinformationen für typische Kinderprodukte wie Spielzeug, Kinderwagen, Kindermöbel sowie Haushaltsgegenstände. Auf der Website kindersicherheit.de werden alle Produktportraits unter der Rubrik Produktsicherheit zusammengefasst. Mehr …

Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder und Jugendliche und ihre Geschwister

Logo Betreuungsnetz für schwerkranke KinderRund 200 Kinder und Jugendliche sterben jährlich in Niedersachsen an den Folgen nicht heilbarer Erkrankungen. Damit sie so viel Zeit wie möglich zuhause in der Familie verbringen können, setzt sich das Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V. ein: Das Netzwerk verbessert die medizinische, pflegerische und psychosoziale häusliche Versorgung betroffener Kinder und Jugendlicher und kümmert sich auch um die Geschwisterkinder. Mehr …

Alkoholprobleme in Familien - wie Kinder darunter leiden

Alkoholspiegel_06-2017_BZgAIn Deutschland haben knapp zehn Millionen Menschen einen problematischen Alkoholkonsum, davon über 28 Prozent der Männer und knapp 10 Prozent der Frauen im Alter von 18 bis 64 Jahren. Die Zeitschrift "Alkoholspiegel" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt regelmäßig Hintergrundinformationen zur Alkoholprävention. In der Ausgabe Juni 2017 werden die Auswirkungen des missbräuchlichen oder abhängigen Alkoholkonsums von Eltern oder Elternteilen auf die betroffenen Kinder thematisiert. Mehr …

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Depressionen

Zum Weltgesundheitstag 2017 am 7. April rückt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Thema "Depression" in den Blickpunkt. In Deutschland wurden im Jahr 2015 rund 263.000 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Depression vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Behandlungsfälle hat sich damit seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt – damals waren es 110.000 Fälle. Bei den behandelten Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren hat sich die Zahl sogar verzehnfacht, bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 2015 siebenmal mehr als noch im Jahr 2000. Mehr …

BLIKK Studie 2017: Übermäßiger Medienkonsum gefährdet Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Die BLIKK-Medienstudie zeigt, welche gesundheitlichen Risiken übermäßiger Medienkonsum für Kinder birgt. Diese reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Wenn der Medienkonsum bei Kindern oder Eltern auffallend hoch ist, stellen Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte weit überdurchschnittlich entsprechende Auffälligkeiten fest. Mehr …

Fachtagung Frühe Hilfen in Niedersachsen: Unterstützung von Familien in Gesundheits- und Erziehungsfragen

"Hand in Hand - für ein starkes Netzwerk!" war das Motto des dritten Fachtags Frühe Hilfen, zu dem das Niedersächsische Sozialministerium in Kooperation mit der Bundesinitiative Frühe Hilfen und der GEBIT Münster eingeladen hat. Rund 200 Expertinnen, Experten und Fachkräfte aus allen Bereichen der Frühen Hilfen hat Niedersachsens Familienministerin Cornelia Rundt am 8. Februar 2017 in Hannover begrüßt. Mehr …

Nationales Gesundheitsziel: Gesundheit rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr

Nationales-Gesundheitsziel_Gesundheit-rund-um-die-Geburt_CoverIm Februar 2017 wurde ein neues nationales Gesundheitsziel zu Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und der Entwicklungsphase im ersten Lebensjahr nach der Geburt eines Kindes veröffentlicht. Erarbeitet wurde es von einer Expertengruppe, die sich aus dem Bereich Bund, Länder, Forschung, Selbsthilfe und Krankenkassen zusammensetzt. Mehr …

Landesrahmenvereinbarung zum Präventionsgesetz

Die Krankenkassen wollen zusammen mit der gesetzlichen Rentenversicherung, der gesetzlichen Unfallversicherung sowie dem Land das Engagement für Gesundheitsförderung und Prävention in Niedersachsen ausbauen und ihre Zusammenarbeit intensivieren. Das sieht eine Landesrahmenvereinbarung vor, die die Träger der Sozialversicherung und das Niedersächsische Sozialministerium jetzt unterzeichnet haben. Grundlage ist das in 2015 verabschiedete Präventionsgesetz des Bundes. Mehr …

Natürliche Geburt stärken

Natuerliche-Geburt_MS_Silke-SchmidtDie niedersächsische Landesregierung setzt sich für die Stärkung der natürlichen Geburt ein. Die Kaiserschnittrate liegt heute wesentlich höher als vor 20 Jahren. Medizinisch angezeigt ist diese Art der Entbindung jedoch nur in Notfällen. Die Landesregierung informiert werdende Eltern in einer Kampagne über den natürlichen Vorgang der Geburt, um das Selbstvertrauen der Schwangeren zu stärken. www.bauchgefühl.niedersachsen.de

Vertrauliche Geburt: Online-Beratung für schwangere Frauen in Not

Geburt-vertraulich_LogoSchwangere Frauen in besonderen Konfliktlagen können neben dem Hilfetelefon "Schwangere in Not - anonym und sicher" auch Beratung per E-Mail und Chat anonym in Anspruch nehmen. Mehr …

Ich kann kochen! Ernährungsinitiative für Kindertageseinrichtungen

Ich-kann-kochen_LogoMit "Ich kann kochen!" haben die BARMER GEK und die Sarah Wiener Stiftung eine bundesweite Ernährungsinitiative im Rahmen des seit 2016 geltenden Präventionsgesetzes gestartet. Grundlage der Initiative ist die Schulung von pädagogischen Fachkräften zu Genussbotschafterinnen und -botschaftern. Diese sollen nach einer kostenfreien Schulung Kochkurse selbständig anbieten und die Ernährungsbildung der Kinder sowie die Ernährungssituation in den Einrichtungen verbessern. Mehr …

Änderungen durch Präventionsgesetz

Zum 1. Januar 2016 ist das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz) von Juli 2015 in Kraft getreten. Das Gesetz fördert durch eine Reihe gesetzlicher Maßnahmen u.a. die Impfprävention sowie Angebote der Familienbildung, die Familien in ihrer Gesundheitskompetenz stärken. Mehr …

OSKAR hilft: Sorgentelefon für Familien mit schwerstkranken Kindern

Oskar-Sorgentelefon-Kinderhospiz_LogoOSKAR, das weltweit erste 24-Stunden-Sorgen- und Infotelefon für Familien mit unheilbar kranken Kindern, ist unter 0800 / 88 88 47 11 erreichbar. Die Hotline des Bundesverbandes Kinderhospiz richtet sich an jene etwa 40.000 Familien in Deutschland, deren schwerstkranke Kinder nur noch eine begrenzte Zeit zu leben haben. Mehr …

Weiterbildung zur Familienkinderkrankenschwester erfolgreich etabliert

Eine-Chance-fuer-Kinder_LogoDie Stiftung Eine Chance für Kinder setzt erneut Standards für den Kinderschutz in Deutschland. Neben Familienhebammen werden in Hannover seit 2012 "Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen" (Familienkinder- krankenschwestern) auf hohem Niveau für die kommunalen Netzwerke der Frühen Hilfen qualifiziert. Der zweite Kursus ist im Oktober 2014 erfolgreich zu Ende gegangen. Mit dem laufenden dritten und dem bereits ausgebuchten vierten Kurs haben sich insgesamt schon über 70 Fachfrauen für diese Zusatzqualifikation entschieden, die vom Land Niedersachsen gefördert wird. Mehr …

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Psychotherapie-für-Kinder+Jugendliche_Elterninfos_CoverIn keiner Lebensphase verändert sich der Mensch so stark wie in Kindheit und Jugend - sowohl körperlich als auch seelisch. Für Eltern ist es nicht einfach, die normalen Krisen ihrer Kinder von psychischen Störungen zu unterscheiden. Die Bundespsychotherapeutenkammer hat deshalb einen Elternratgeber herausgegeben, der eine erste Orientierung bei seelischen Störungen und Krisen von Kindern geben soll. Er will dazu ermutigen, sich bei Krisen mit vertrauten Menschen auszutauschen oder sich an einen Facharzt bzw. eine Fachärztin zu wenden. Mehr …

Kompetenzprofil Familienhebammen

Bundesinitiative-Frühe-Hilfen_LogoDas Kompetenzprofil Familienhebammen ist Basis für die in der Verwaltungsvereinbarung zur "Bundesinitiative Netzwerk Frühe Hilfen und Familienhebammen" festgelegten Förderung. Es soll Anbietern entsprechender Qualifizierungen als Orientierungsrahmen dienen. Mehr …

Trampolin hilft Kindern suchtgefährdeter Eltern

Kinder, die mit suchtgefährdeten Eltern zusammenleben, leiden sehr unter ihrer Situation und sind später selbst anfällig für Suchtprobleme. Das Deutsche Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP), die Katholische Hochschule NRW und das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jungendalters (DZSKJ) unterstützen diese Kinder mit dem Projekt Trampolin. Mehr …

Kleinkindergesundheit stärken im Landkreis Cloppenburg

Logo-LK-Cloppenburg_KlickclackDie Beratungsstelle Klick Clack des Landkreises Cloppenburg berät Familien mit Kindern im Alter bis zu 3 Jahren umfassend zum Thema Kleinkindergesundheit. Das Team aus einer Kinderärztin und drei Kinderkrankenschwestern vermittelt neben der medizinischen und pflegerischen Beratung auch Hilfen, die im Landkreis Cloppenburg für Familien mit Kindern angeboten werden. Das Angebot ist kostenfrei, alle Angaben unterliegen der Schweigepflicht. Auch Eltern von älteren Kindern können die Beratung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen auf der Website des Landkreises unter www.lkclp.de

Kinderfrüherkennungsuntersuchungen in Niedersachsen

Ein-U-fürs-LebenIn Niedersachsen werden seit April 2010 jährlich rund 320.000 Kinder vom Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) zu den Früherkennungsuntersuchungen U5 bis U8 eingeladen. Wurde eine Untersuchung durchgeführt, wird dies dem LS von den Ärztinnen und Ärzten bestätigt. Andernfalls werden die Eltern daran erinnert, die Untersuchung nachzuholen. Wenn trotz Einladung und Erinnerung keine ärztliche Bestätigung über eine durchgeführte Untersuchung vorliegt, informiert das LS die örtlich zuständige Kinder- und Jugendhilfe. Die Kommune prüft dann im Einzelfall, ob sie sich im Sinne des Kindeswohls einschaltet. Mehr …

Informationen für Eltern

Behinderte oder schwerkranke Kinder und ihre Eltern haben mit vielen Problemen zu kämpfen. Unterstützung finden betroffene Familien in solchen Situationen zum Beispiel in Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen. Weiterführende Links und Infos bieten unsere Elterninformationen.

Webtipps Kindergesundheit

Hier finden Sie weiterführende Links mit hilfreichen Websites zum Thema Kindergesundheit. Mehr …

Kroschke Kinderstiftung

Kroschke-Stiftung_LogoDie Kroschke Kinderstiftung fördert Projekte in Norddeutschland aus den Bereichen Frühe Hilfe, schwerstkranke Kinder, Gesundheitsvorsorge, Kinder in belasteten Lebenssituationen und chronisch kranke Kinder. Sie arbeitet dabei eng mit Vereinen und Verbänden, Eltern- und Selbsthilfegruppen zusammen. Von großer Bedeutung sind Initiativen mit Modellcharakter. Der Einsatz für chronisch kranke und behinderte, vor allem für herzkranke, blinde und sehbehinderte Kinder, hat einen hohen Stellenwert. Darüber hinaus fördert die Kroschke Kinderstiftung Projekte aus den Bereichen Forschung, Integration/Inklusion, Therapie, Ausstattung und Versorgung. www.kinderstiftung.de