Studie "Geflüchtete Familien": erste Ergebnisse aus zu Bildung und Qualifizierung

Eine neue Untersuchung liefert repräsentative Erkenntnisse über Bildungshintergrund von Flüchtlingen: Insgesamt hatten 64 Prozent der Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland einen Schulabschluss, 20 Prozent einen Hochschul- oder beruflichen Bildungsabschluss. Die Studie "Geflüchtete Familien" stützt sich auf eine Längsschnittbefragung von 4.816 geflüchteten Erwachsenen und ihren 5.717 Kindern und wird überwiegend vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Forschungsetat des IAB finanziert. Mehr …

Wie Musik die kulturelle Teilhabe geflüchteter Kinder beeinflusst

In einem Verbund-Projekt (2017-2019) untersuchen die Universitäten Oldenburg und Frankfurt am Main erstmals die Potenziale musikalischer Interventionen wie Singen oder Musizieren für die kulturelle Integration von Kindern und jungen Erwachsenen. Zudem will die Studie Hinweise für die Entwicklung von spezifischen Bildungsangeboten liefern, die inhaltlich die kulturelle Integration geflüchteter Menschen aufgreifen. Mehr …

Stark im Beruf: Erwerbsperspektiven für geflüchtete Mütter

Das Bundesfamilienministerium weitet das ESF-Bundesprogramm "Stark im Beruf", das für Mütter mit Migrationshintergrund konzipiert ist, aus. Dazu werden in 2017 und 2018 im Rahmen des Programms an 35 Orten zusätzliche Angebote speziell für geflüchtete Mütter angeboten, um sie bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Mehr …

Mehr Sicherheit und Unterstützung für schutzbedürftige Flüchtlinge

Mindeststandards-zum-Schutz-von-geflüchteten-Menschen-in-Flüchtlingsunterkünften_CoverZum Weltflüchtlingstag am 20. Juni haben das Bundesfamilienministerium und UNICEF überarbeitete und erweiterte Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften herausgegeben. Die Neuauflage der Mindeststandards basiert auf den aktuellen Lebensumständen von Bewohnerinnen und Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften und deren Rückmeldungen. Sie enthält erstmals auch Leitlinien zum Schutz von Geflüchteten mit Behinderungen und LSBTIQ-Geflüchteten. Erarbeitet wurden die Mindeststandards mit der fachlichen Beteiligung unterschiedlicher Partner. Mehr …

Neue Website informiert über Schutzkonzepte in Flüchtlingsunterkünften

Eine neue Website von Bundesfamilienministerium und UNICEF soll Organisatorinnen und Organisatoren sowie Mitarbeitenden von Flüchtlingsunterkünften bei der Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten helfen. Auf www.gewaltschutz-gu.de sind Materialien und Instrumente veröffentlicht, die bei der Erstellung, Umsetzung und dem Monitoring von Schutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften verwendet werden können. Mehr …

Kinderkommission: Stellungnahme zum Thema Kinderrechte für Flüchtlingskinder

Die Kinderkommission hat sich in der Vorsitzzeit von Beate Walter-Rosenheimer schwerpunktmäßig mit dem Themenkomplex Kinderrechte für junge Flüchtlinge befasst und sich hierzu im Rahmen von drei öffentlichen Expertengesprächen die Expertise von Sachverständigen eingeholt. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse haben zu einem umfassenden Forderungskatalog geführt, den die Kinderkommission in der Stellungnahme "Kinderrechte für Flüchtlingskinder in der Unterkunft, dem Asylverfahren und der Kinder- und Jugendhilfe" zusammengefasst hat. Mehr …

Teilnahme am Integrationskurs durch Kinderbetreuungsangebote erleichtern

Die Bundesregierung erleichtert Eltern mit kleinen Kindern die Teilnahme an Integrationskursen. Seit März 2017 fördern das Bundesfamilienministerium und das Bundesinnenministerium für diese Mütter und Väter eine kursbegleitende Betreuung, wenn deren Kinder noch nicht in eine reguläre Kita oder Kindertagespflege gehen können. Mehr …

Zentralen Frühe Hilfen - Beratungsstellen in Niedersachsen eröffnet

Eine gut erreichbare Anlaufstelle für Frauen, Schwangere, Mütter und Kinder in schwierigen Lebenssituationen, die vertrauensvoll berät und vielfältige Unterstützung vermittelt – das sollen die "Zentralen Frühe Hilfen" leisten, die mit Förderung der niedersächsischen Landesregierung in den kommenden drei Jahren modellhaft in den Landkreisen Verden und Northeim sowie in der Stadt Wilhelmshaven erprobt werden. Am 14. und 15. Februar 2017 wurden im Haus der Diakonie in Bad Gandersheim und auf dem Gelände der Klinik Wilhelmshaven zwei der drei "Zentralen Frühe Hilfen" offiziell eröffnet. Das Gesundheitszentrum auf dem Gelände des Flüchtlingscontainerdorfes in Verden folgte Ende Februar. Mehr …

Verteilung von unbegleiteten Minderjährigen wird neu geregelt

Mit einem neuen Gesetz, das die niedersächsische Landesregierung am 21. Februar 2017 zur Verbandsanhörung freigegeben hat, sollen die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass das Land unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche den Landkreisen und kreisfreien Städten zuweisen kann. Das Niedersächsische Gesetz zur Ausführung des Achten Buchs des Sozialgesetzbuchs soll eine zwischen Land und Kommunen getroffene Vereinbarung ablösen. Diese regelt bislang nicht nur das Verteilverfahren, sondern auch die Landesbeteiligung an Verwaltungskosten. Mehr …

Wir sind da! Kinder aus Krisenregionen

Wir-sind-da_frühe-Kindheit_Heft-2016-6_CoverHeft 2016-6 der Zeitschrift "frühe Kindheit" ist zu dem Themenschwerpunkt "Wir sind da! Kinder aus Krisenregionen. Eine Herausforderung für unsere Gesellschaft" erschienen. Die Ausgabe dokumentiert die gleichnamige wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind am 7./8. Oktober 2016. Das Heft kann auf www.fruehe-kindheit-online.de zum Preis von 6 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden

Integrationsmonitoring 2016: 30 Prozent aller Asylanträge entfallen auf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Der aktuelle Bericht "Migration und Teilhabe in Niedersachsen - Integrationsmonitoring 2016" bietet umfangreiche statistische Angaben zur strukturellen Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Ausführlich beleuchtet der diesjährige Bericht die Situation von Geflüchteten im Land. So hat sich beispielsweise die Zahl der Asylanträge von 2013 bis 2015 in Niedersachsen mehr als verdreifacht. Mehr …

Programm für mehr Schutz in Flüchtlingsunterkünften verlängert

Das Bundesfamilienministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben das im März 2016 gestartete Programm "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" verlängert. Städte und Kommunen können bis zum 31. Dezember 2017 Kredite für bauliche Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften beantragen. Mehr …

Familiennachzug auch bei subsidiär Schutzberechtigten aus Syrien ermöglichen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat am 19. Dezember 2016 eine Stellungnahme zur Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär schutzberechtigte Flüchtlinge veröffentlicht und empfiehlt Korrekturen in Verwaltungspraxis und Gesetzgebung. Die Anwendung der aktuellen Regelung führe dazu, dass Kinder regelmäßig über drei Jahre oder länger von ihren Eltern getrennt leben müssen und widerspreche damit der UN-Kinderrechtskonvention. Mehr …

DJI Impulse 3/2016: Kinder und Jugendliche nach der Flucht - Studien und aktuelle Forschungsvorhaben

DJI-Impulse_3-2016_Ankommen-nach-der-Flucht300.000 begleitete und unbegleitete Kinder und Jugendliche sind seit der großen Flüchtlingsbewegung 2015 nach Deutschland geflohen. Parallel starteten mehrere größere Forschungsprojekte, die beispielsweise untersuchen, wie die Integration von Flüchtlingskindern in die Schule gelingen kann, welche Voraussetzungen junge Geflüchtete mitbringen, welchen aufenthaltsrechtlichen Status sie besitzen oder wie der Übergang von der Schule in die Ausbildung besser begleitet werden könnte. In der Ausgabe 3/2016 des Forschungsmagazins DJI Impulse bilanziert das Deutsche Jugendinstitut die ersten wichtigen Studien und stellt aktuelle DJI-Untersuchungen vor. Das Magazin steht als Download auf www.dji.de zur Verfügung.

DJI-Befragung zeigt: Flüchtlingskinder sind eine neue Aufgabe für viele Kitas

Mindestens 120.000 Kinder unter sechs Jahren sind in den vergangenen Monaten nach Deutschland geflohen – zunehmend kommen sie in der Kita an. Anfang 2016 betreuten 36 Prozent der befragten Kindertageseinrichtungen Flüchtlingskinder. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Deutschen Jugendinstitut bundesweit durchgeführte Befragung von über 3.600 Kitas, die die bislang von der Politik wenig beachtete Gruppe der jungen Flüchtlingskinder in den Fokus rückt. Die Ergebnisse belegen: Der Zugang zu Kitas ist für Flüchtlingseltern noch nicht systematisch geregelt. In der Praxis bedarf es einer engeren Vernetzung von Ehrenamtlichen, der Flüchtlingssozialhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Mehr …

Dossier: Geflüchtete Kinder und Jugendliche

BAG-Kinder+Jugendschutz_LogoIm Dossier "Geflüchtete Kinder und Jugendliche" der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz werden verschiedene relevante Aspekte angesprochen. Dabei geht es u.a. um die Unterbringungs- und Versorgungssituation, die Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuungsangebote sowie rechtliche Aspekte. Die Zusammenstellung von aktuellen Studien und Projekten, Stellungnahmen und Positionspapieren, sowie ausgewählter Materialien und Adressen bietet einen kompakten Überblick zum Thema. Kostenloser Download oder Bestellung als Printversion unter www.bag-jugendschutz.de.

Integrationsbausteine als neues Familienbildungsangebot

Deutscher-Kinderschutzbund_LogoDas Elternbildungsprogramm Starke Eltern – Starke Kinder® des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) stärkt die Erziehungskompetenz und verschafft so auch den Kinderrechten in der Familie mehr Geltung. Nun bietet der DKSB erstmals sogenannte Integrationsbausteine für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte an. Gefördert wird das Projekt vom Bundesfamilienministerium. Mehr …

UNICEF-Bericht zu Flucht und Migration von Kindern

Unicef-Bericht-zu-Flüchtlingskindern_ Uprootet_CoverFast 50 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit sind in Folge von Flucht und Migration entwurzelt - mehr als die Hälfte von ihnen (28 Millionen) wurden durch Konflikte aus ihrem Zuhause vertrieben. Millionen anderer Mädchen und Jungen haben ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren, sichereren Leben verlassen. Diese Zahlen hat das UN-Kinderhilfswerk UNICEF im Report "Uprooted" veröffentlicht, der erstmals alle verfügbaren Informationen über die globale Situation mit Blick auf Kinder zusammenträgt. Mehr …

Integrationsgesetz setzt auf Fördern und Fordern

Deutschland bekommt ein Integrationsgesetz. Es soll dazu beitragen, die Integration der Flüchtlinge zu erleichtern: durch mehr Angebote an Integrationskursen, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Gleichzeitig beschreibt es die Pflichten Asylsuchender. "Fördern und Fordern" ist der Leitgedanke des neuen Gesetzes, dem nach dem Bundestag nun anfang Juli auch der Bundesrat zugestimmt hat. Mehr …

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge - Bedingungen für nachhaltige Integration schaffen

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat Ende Juni 2016 ein Positionspapier zu den Voraussetzungen gelingender Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge veröffentlicht. Damit bringt sie ausgewählte fachpolitisch relevante Aspekte in die aktuelle Debatte ein. Das Positionspapier steht auf der Website der AGJ zum Download bereit.

UNICEF-Lagebericht zur Situation der Flüchtlingskinder in Deutschland

Unicef-Lagebericht-zur-Situation-der-Flüchtlingskinder-in-Dtl_Cover_©UNICEF/DTGeflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland leben über immer längere Zeiträume in einem nicht kindgerechten Umfeld. Ihre Rechte auf Schutz, Teilhabe, gesundheitliche Versorgung und Bildung werden oft monatelang nur eingeschränkt oder gar nicht gewahrt. Gleichzeitig wächst auch innerhalb der Gruppe der Flüchtlingskinder die Ungleichbehandlung - je nach Herkunftsland und angenommener Bleibeperspektive. Das stellt UNICEF Deutschland in seinem "Lagebericht zur Situation der Flüchtlingskinder in Deutschland" fest. UNICEF fordert, das Wohl der Kinder zum Maßstab aller sie betreffenden Entscheidungen zu machen. Mehr …

Qualifizierungsinitiative: Vielfalt fördert! Vielfalt fordert! Kinder und Familien mit Fluchterfahrung in der Kindertagesbetreuung

Mit dem Projekt "Vielfalt fördert! Vielfalt fordert!" will das Niedersächsische Kultusministerium Leitungskräften, Fachkräften und Fachberatungen in bzw. für Kitas und Kindertagespflege Handlungskompetenzen für die Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern mit Fluchterfahrung vermitteln. Die Qualifizierungsinitiative im Zeitraum von 2016 bis 2017 sieht landesweite Regionalkonferenzen sowie eine Qualifizierung von Fortbildungsreferentinnen und -referenten vor. Es ist derzeit noch möglich, in die Multiplikatorenqualifizierung einzusteigen. Mehr …

Stiftungen helfen: Förderfonds für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Stiftungen-helfenUnter Federführung der Klosterkammer Hannover und der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung hat die Initiative "Stiftungen helfen. Engagement für Flüchtlinge in Niedersachsen" einen Förderfonds für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit aufgelegt. Ob Material für Sprachkurse, Tickets für einen gemeinsamen Ausflug oder Qualifizierungsmaßnahmen, der Fonds fördert ehrenamtliche Aktivitäten mit bis zu 500 Euro. Mehr …

Sprachlernen und Sprachförderung für geflüchtete Menschen in Niedersachsen

Niedersachsen-packt-anAnlässlich der ersten Integrationskonferenz "Werkstatt Sprache" am 16. März 2016 in Hannover hat das Bündnis "Niedersachsen packt an" eine Broschüre zum Thema Sprachlernen und Sprachförderung für geflüchtete Menschen in Niedersachsen veröffentlicht. Die Publikation bietet eine Übersicht zu bereits bestehenden Maßnahmen des Landes, differenziert nach Alter und Zielgruppen. Eine weitere neue Broschüre zum Thema Integration in Niedersachsen beschreibt bereits bestehende und geplante Maßnahmen für eine gelingende Integration. Mehr …

Bundesprogramm Menschen stärken Menschen - Patenschaften, Gastfamilien und Vormünder für eine gelungene Integration

Menschen-stärken-Menschen_LogoBundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat im Januar 2016 das Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen" in Berlin vorgestellt. Ziel des Programms ist, Patenschaften zwischen geflüchteten und hier lebenden Menschen zu fördern und zu unterstützen. Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sollen über die Patenschaften hinaus Gastfamilien und Vormundschaften gewonnen werden. Gefördert werden überwiegend Programmträger, die die Engagement-Infrastruktur auf lokaler Ebene durch finanzielle Mittel oder Expertise unterstützen. Programmträger sind unter anderem die freien Wohlfahrtsverbände, muslimische Verbände, Migrantenorganisationen, der Stiftungssektor und Freiwilligenagenturen. Mehr …

Flüchtlinge und Asylsuchende - Aktuelle kommunale Fachliteratur bei ORLIS

Das Deutsches Institut für Urbanistik (difu) hat eine Sammelpublikation mit Recherche-Ergebnissen zur Fachliteratur zum Thema Flüchtlinge und Asylsuchende in ihrer Literaturdatenbank ORLIS veröffentlicht. ORLIS dokumentiert vorwiegend Schriften aus und zur kommunal-, regional- und landesplanerischen Praxis und Forschung. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die sog. "Graue Literatur" aus Verwaltungen und Forschungseinrichtungen, kommunalwissenschaftliche Dissertationen sowie einschlägige Zeitschriftenaufsätze. Publikation "Flüchtlinge und Asylsuchende - Aktuelle kommunale Fachliteratur Ergebnisse einer Recherche in der Datenbank ORLIS" steht als Download auf www.difu.de zur Verfügung.

Willkommen mit IMPULS: Bildungsangebot für Flüchtlingsfamilien

Das Angebot "Willkommen mit IMPULS" soll den ersten Schritt zur Integration der zahlreichen Familien in Flüchtlingsunterkünften und Übergangsheimen mit Kindern im Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt ermöglichen. Es richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren. In erster Linie wird die Integration der heranwachsenden Kinder gefördert. Das Programm wirkt jedoch gleichzeitig auf die Eltern und die Familie als Ganzes. Mehr …

Flüchtlingskinder in der Kita

wiff-Weiterbildungsinitiative-Frühpädagogische-Fachkräfte_LogoDie Bundesregierung rechnet mit bis zu 68.000 zusätzlichen Kita-Plätzen für Flüchtlingskinder, die in den kommenden Monaten benötigt werden. Damit verändert sich der Anspruch an die Einrichtungen und deren Teams. Denn diese müssen mehr als bisher ihre pädagogische Arbeit auf Kinder und Eltern mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen ausrichten. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte WiFF unterstützt die Weiterentwicklung von inklusiven Kompetenzen mit kostenlosem Fachwissen über Mehrsprachigkeit, kulturelle Vielfalt und Familien in sozialen Notlagen für Fach- und Lehrkräfte in Weiterbildung, Ausbildung und Studium. Die Materialien stehen auf www.weiterbildungsinitiative.de zum Download zur Verfügung.

Kinder aus Flüchtlingsfamilien - Hintergründe und Perspektiven für Kindertageseinrichtungen

Unter dem Motto "Kinder aus Flüchtlingsfamilien - Hintergründe und Perspektiven für Kindertageseinrichtungen" hat das Niedersächsische Kultusministerium am 10. Juli 2015 eine Fachtagung mit ca. 350 Kita-Fachkräften, Trägervertretern, Kita-Fachberatungen sowie Fachkräften anderer Jugendhilfeeinrichtungen und Beratungsstellen veranstaltet. Im Fokus der Fachtagung standen die Lebenssituation von Kindern aus Flüchtlingsfamilien sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Kindertageseinrichtungen in der Bildung und Betreuung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien in Niedersachsen. Die Vorträge, Präsentationen und Ergebnisse aus den Workshops der Veranstaltung stehen auf der Website des Niedersächsischen Kultusministeriums zur Verfügung.

Gesetz zur Verbesserung der Situation minderjähriger Flüchtlinge

ParagraphenzeichenDer vom Bundesfamilienministerium vorgelegte Gesetzentwurf zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher ist vom Bundestag abschließend beraten und beschlossen worden. Die Regelung tritt am 1. November 2015 in Kraft. Ziel ist es, die Situation junger Flüchtlinge deutschlandweit zu verbessern und ihre Rechte zu stärken. Mehr …

Willkommen bei Freunden - Bundesprogramm unterstützt Kommunen bei der Integration junger Flüchtlinge

Willkommen-bei-Freunden_LogoDas Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung haben Ende Mai 2015 gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden" gestartet. Es soll Kommunen künftig bei der Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher unterstützen. Die "Willkommen bei Freunden"-App hilft außerdem dabei, Freiwillige und Projekte in der Flüchtlingshilfe bedarfsorientiert zusammen zu bringen. Mehr …

Psychologische Hilfe für Flüchtlinge

ParagraphenzeichenFlüchtlinge können in Deutschland auch Anspruch auf eine psychotherapeutische Behandlung geltend machen. Mit dem zum 1. März 2015 geänderten Asylbewerberleistungsgesetz sind grundsätzliche Verbesserungen verbunden. So haben die Berechtigten nun bereits nach 15 Monaten Anspruch auf Gesundheitsleistungen auf dem Niveau der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), also auch auf notwendige und angemessene psychotherapeutische Leistungen (§2 AsylbLG). Das Land Niedersachsen fördert bereits seit 2014 das Kriseninterventionszentrum des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN). Mehr …

Datenlage zu Flüchtlingen in Obhut der Jugendhilfe

KomDat_LogoDie aktuelle Debatte um die Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) und hierauf notwendige Antworten der Kinder- und Jugendhilfe dreht sich derzeit vor allem um die Frage der Verteilung. Die KomDat-Ausgabe 1/2015 hat dies als Anlass genommen, sich der für diese Vorhaben wichtigen Datengrundlage und -qualität in Bezug auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu widmen. Dabei kommt der Autor zu dem Schluss, dass Datenlage und Wissensstand zum Themenfeld UMF dringend verbessert werden müssen und nennt auch entsprechende Optionen, wie die Förderung von empirischen Studien über die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe und Verbesserungen in der KJH-Statistik selbst. Die KomDat-Ausgabe 1/2015 steht auf der Website der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- & Jugendhilfestatistik- AKJStat als Download zur Verfügung.

Förderfonds für Flüchtlingskinder in Deutschland

Deutsches-Kinderhilfswerk_LogoDas Deutsche Kinderhilfswerk hat einen Förderfonds für Flüchtlingskinder in Deutschland eingerichtet. Durch den Fonds werden zum einen Einzelfallhilfen als individuelles Hilfsangebot gewährt, zum anderen werden Projekte gefördert, die Flüchtlingskindern bei der Bewältigung ihres Alltags in Deutschland helfen. Initiativen, Vereine, freie Träger, Privatpersonen oder Projekte der Kinder- und Jugendarbeit können bis zu 5.000 Euro erhalten. Mehr …

Worte helfen Frauen - Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen

Worte-helfen-Frauen_LogoDas Projekt "Worte helfen Frauen" in Niedersachsen bietet die Möglichkeit, für Beratungsgespräche mit geflüchteten Frauen und Mädchen Übersetzungsleistungen abzurechnen. Der Kreis der abrechnungsfähigen Stellen erweitert sich ab April 2017 erheblich: Alle Einrichtungen, die in Niedersachsen Veranstaltungen mit geflüchteten Frauen anbieten und Beratungsgespräche zu frauenspezifischen oder für geflüchtete Frauen interessanten Themen durchführen, können bei Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. Abrechnungen einreichen. Alle Informationen und Formulare auf www.worte-helfen-frauen.de.

Gut ankommen in Niedersachsen!

Mit dem Projekt "Gut ankommen in Niedersachsen!" für Flüchtlingsfamilien unterstützt das Land Niedersachsen die Weiterentwicklung und Qualifizierung einer Willkommenskultur und die interkulturelle Öffnung von Regelsystemen. Dafür stellt die Landesregierung in Ergänzung und Anlehnung an die RL Familienförderung kurzfristig zusätzliche Fördergelder in Höhe von 650.000 Euro für zunächst 12 Monate zur Verfügung. Mehr ...

Informationen für Jugendhilfeträger

Informationen des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie für örtliche Jugendhilfeträger zur Kostenerstattung und Unterbringung, Versorgung und Betreuung von ausländischen Kindern und Jugendlichen www.soziales.niedersachsen.de

Flüchtlingstelefon für pädagogische Fachkräfte

nifbe+NTFN_LogoKinder mit Fluchterfahrungen können aus sehr unterschiedlichen Gründen traumatisiert sein und dies auf subtile und verwirrende Art zum Ausdruck bringen. Um pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen bei dieser Herausforderung zu unterstützen, bietet das nifbe Regionalnetzwerk-SüdOst in Kooperation mit dem Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen NTFN e.V. eine Telefonsprechstunde an. Jeden Mittwochnachmittag steht unter der Nummer 0511 / 85 64 45 13 von 14 bis 17 Uhr eine Expertin für alle Fragen im Umgang mit traumatisierten Kindern zur Verfügung. Mehr …

Wegweiser-Telefon für Gastfamilien, Patenschaften, Vormünder

Das Wegweiser-Telefon des Bundes informiert über die Möglichkeiten im Bereich Patenschaft, Gastfamilie und Vormundschaft:
T 0800 200 50 70
montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 16 Uhr

Weitere Informationen auf www.menschen-staerken-menschen.de

Beispiele guter Praxis für die Arbeit mit Flüchtlingsfamilien und Familien mit Migrationshintergrund

Anregung und Unterstützung für eigene Vorhaben finden Sie in unserer Rubrik Beispiele guter Praxis.

Ehrenamtliche Arbeit mit Flücht- lingsfamilien in Niedersachsen

www.freiwilligenserver.de
Der FreiwilligenServer Niedersachsen informiert in der Rubrik Engagement für Flüchtlinge über die ehrenamtliche Arbeit für und mit Flüchtlings-familien. Engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für Flüchtlinge in Niedersachsen einsetzen möchten, finden dort auch Kontaktmöglichkeiten zu koordinierenden Stellen und Fortbildungs-angebote. Hilfsorganisationen, Verbände und Vereine sowie Erstaufnahmeeinrichtungen, Kommunen und Notunterkünfte können außerdem in der FreiwilligenBörse annoncieren, wo sie aktuell welche Hilfe benötigen.

www.fluechtlingshelfer-uelzen.de
Die Website der Flüchtlingshelfer aus Uelzen informiert über ehrenamtliche Unterstützung für Asylsuchende, Flüchtlinge und Migranten in Uelzen.

www.hannover.de/fluechtlinge
Die Website der Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe der Stadt und Region Hannover bietet einen breiten Überblick über Hilfs- und Spendenmöglichkeiten in Hannover sowie Informationen rund um das Thema Flüchtlinge.

Webtipps

Hier finden Sie Links zu Websites mit hilfreichen weiterführenden Informationen zu unterschiedlichen Themen, die für die Arbeit mit Flüchtlingen und für Flüchtlinge selbst interessant sind. Mehr …

UN-Weltflüchtlingstag

Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Der Weltflüchtlingstag ist den Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenvertriebenen, Staatenlosen und Rückkehrerinnen und Rückkehrern auf der ganzen Welt gewidmet, um ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu würdigen. Das UNHCR veröffentlicht aus diesem Anlass Geschichten von Flüchtlingen im Portal www.fluechtlingstag.org.