17. Shell Jugendstudie: Vereinbarkeit, Mitsprache und Vielfalt sind jungen Menschen wichtig

Shell-Jugendstudie-2015_CoverDie junge Generation stellt hohe Ansprüche an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, will die Gesellschaft aktiv mitgestalten und ist Zuwandernden gegenüber offen eingestellt - das sind zentrale Ergebnisse der 17. Shell Jugendstudie, die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gemeinsam mit der Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Mathias Albert in Berlin vorgestellt hat.

"Wir können stolz sein auf diese Generation", betont Manuela Schwesig. "Die jungen Leute machen sich Gedanken um ihre Zukunft, sie nehmen ihr Leben selbst in die Hand und sie interessieren sich für andere und für das, was in der Welt geschieht. Statt Angst zu haben vor fremden Kulturen, sind sie aufgeschlossen, aufgeklärt und auch selbst vielfältig."

Laut der Studie ist der Anteil der jungen Menschen zwischen 12 und 25 Jahren, die sich für Politik interessieren, auf 41 Prozent gestiegen. Besonders wichtig ist ihnen die Meinungsfreiheit, das Recht zu wählen und die Möglichkeit, sich in Entscheidungen einzubringen. 83 Prozent der befragten Jugendlichen wünschen sich, dass die Belange ihrer Generation in der Politik stärker Berücksichtigung finden.

Die Ergebnisse der Studie belegen, dass die junge Generation offener gegenüber Zuwanderung eingestellt ist. Die meisten haben weniger Angst vor dem Fremden, sondern vielmehr vor der Fremdenfeindlichkeit. 82 Prozent finden den Wert "Die Vielfalt der Menschen anerkennen und respektieren" wichtig.

"Das ist für mich ein großartiges Zeichen", unterstreicht Manuela Schwesig. "Es zeigt, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserem Land die Vorteile und Chancen gesellschaftlicher Vielfalt wahrnehmen. Und das ist angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingsproblematik von herausragender Bedeutung."

Für die große Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist ein erfülltes Familienleben wichtiger als reine Karriereorientierung. Über 90 Prozent meinen, dass Familie und Kinder gegenüber der Arbeit nicht zu kurz kommen dürfen. Rund 15 Prozent der jungen Menschen in Deutschland zählen sich jedoch der Studie zufolge zu den "Abgehängten" und sehen keinerlei Perspektive für sich.

Für die 17. Shell Jugendstudie wurden über 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation und zu ihren Einstellungen befragt. Die Untersuchung wurde von Professor Dr. Mathias Albert (Leitung), Professor Dr. Gudrun Quenzel (Universität Dortmund), Professor Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance) sowie einem Expertenteam des Münchner Forschungsinstitutes TNS Infratest Sozialforschung um Ulrich Schneekloth im Auftrag der Deutschen Shell verfasst.

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Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend vom 13. Oktober 2015 unter www.bmfsfj.de

Mehr Informationen zur 17. Shell Jugendstudie unter www.shell.de

Shell Deutschland (Hrsg.)
17. Shell Jugendstudie - Jugend 2015
Fischer Taschenbuch Verlag
Frankfurt / Main 2015 19,99 Euro, 448 Seiten

www.fischerverlage.de

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