DKHW fordert verstärkte Kinderrechte-Bildung in Kitas und Schulen

Deutsches-Kinderhilfswerk_LogoDas Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) fordert anlässlich des Tages der Kinderrechte am 20. November eine deutschlandweite Bildungsoffensive in Sachen Kinderrechte. Sie sollte vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene erreichen.

Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, forderte anlässlich des Jahrestages der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention, die Kinderrechte in Lehrplänen von Kitas und Schulen zu verankern. "Kinderrechte haben eine besondere Bedeutung sowohl für die Lebensrealität als auch für die Wertevermittlung, für das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen. Wir brauchen selbstbewusste Menschen für die demokratische Gestaltung unseres Landes, insofern ist Kinderrechte-Bildung immer auch eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft", betonte er.

Viele Kitas hätten sich bereits auf den Weg gemacht, Kinderrechte schon in der vorschulischen Bildung altersgerecht und lebensnah zu vermitteln. Modellprojekte wie die 'Kinderstube der Demokratie' könnten hier Vorbild für alle Kitas in Deutschland sein.

Zudem wies Thomas Krüger auf die bestehenden Kinderrechteschulen hin. Hier würden die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte mit den Schülerinnen und Schülern nicht nur abstrakt diskutiert, sondern ein konkreter Alltagsbezug aufgezeigt. Die Vermittlung und Umsetzung von Kinderrechten werde in den schulischen Leitbildern und Konzepten verankert und zu einem Leitgedanken der Einrichtungen gemacht. Dieses Modellprojekt des Deutschen Kinderhilfswerkes, das auch von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesfamilienministerium unterstützt wird, solle Vorbild für alle Schulen in Deutschland sein.

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Quelle: DKHW- Pressemitteilung vom 19. November 2017 www.dkhw.de

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