Region Hannover unterstützt Projekte für Familien

Kommunen werden zu Willkommensorten, benachteiligte Eltern in ihren Kompetenzen und Ressourcen gestärkt, Familien nach der Geburt durch Hausbesuchsprogramme begleitet: Die Region Hannover bezuschusst 20 Projekte in elf Städten und Gemeinden, deren Ziel es ist, Familien zu unterstützen. Insgesamt 200.000 Euro hat der Jugendhilfeausschuss der Region Hannover dafür am Dienstag, 19. November 2019, bewilligt. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt, dass die Mittel im Rahmen des Haushaltsbeschlusses für 2020 zur Verfügung gestellt werden.

Ein besonderer Fokus liegt bei vielen der Projekte auf Familien mit Fluchthintergrund. So gehen rund 18.000 Euro in das Projekt FlüKi in Neustadt am Rübenberge, das in der dortigen Notunterkunft ein regelmäßiges Gruppenangebot für Kinder mit Fluchtgeschichte schafft. Der Diakonieverband Hannover-Land bietet mit dem Projekt "Bin da!" an den Standorten Gehrden, Neustadt a. Rbge., Wunstorf, Ronnenberg und Wennigsen jungen Eltern in belastenden Lebenssituationen mit Kleinstkindern eine Unterstützung im Alltag, dieses Vorhaben wird mit jeweils rund 15.000 Euro pro Standort unterstützt.

Der Kinderschutzbund Ortsverein Springe e.V. verbessert Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern, indem er Eltern ausbildet und befähigt, eigenständig Angebote wie zum Beispiel eine Ferienbetreuung zu entwickeln und umzusetzen. Dieses Vorhaben fördert die Region mit 12.000 Euro. Alle Projekte sind in das Netzwerk "Frühe Hilfen – Frühe Chancen" der Region Hannover eingebunden.

"Wir unterstützen Programme, die die Eltern stärken, sodass sie ihre Kinder gut durch die ersten Jahre ihres Lebens begleiten können", sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Jugend und Soziales der Region Hannover. "Am Ende profitieren alle davon: Eltern und Kinder." Grundlage für die Förderung ist die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Unterstützung von Familien, die die Regionsversammlung 2017 beschlossen hat.

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