Kommunale Netzwerke Frühe Hilfen

Die Bundesstiftung Frühe Hilfen fördert Netzwerke Frühe Hilfen auf kommunaler Ebene. Dort arbeiten Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Das Netzwerk besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe, der Schwangerschaftskonfliktberatung, der Frühförderung und weiteren Partnern gem. § 3 Abs. 2 BKischG. Auch Familienhebammen und Ehrenamtliche sind in die regionalen Netzwerke Frühe Hilfen integriert.

Familienhebammen sind staatlich examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation gemäß dem "Kompetenzprofil Familienhebammen", des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). In Niedersachsen haben Hebammen die Möglichkeit eine staatlich anerkannte Weiterbildung mit einem Umfang von 400 Stunden zu durchlaufen und erhalten dafür nach erfolgreichem Abschluss die staatliche Anerkennung als Familienhebamme.

Die Qualifizierung befähigt dazu, Eltern und Familien in belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Das Unterstützungsangebot in die Familien erfolgt bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes. Dieses umfasst die gesundheitliche Versorgung sowie psychosoziale Unterstützung.

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Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie informiert dazu auf seiner Website unter soziales.niedersachsen.de

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