Mit digitalen Ideen das Familienleben erleichtern

Familienmitglieder aller Generationen tüfteln unterstützt durch Technologie-Fachleute gemeinsam an digitalen Ideen für ein gutes Familienleben: Diese Idee wurde vom Bundesfamilienministerium in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Open Knowledge Foundation e.V. entwickelt. Entstanden sind daraus die FamilienLabore. Die eintägigen Workshops geben Familien die Chance, neue digitale Fertigkeiten zu erlernen und diese auch praktisch umzusetzen.

Die FamilienLabore ermöglichen Familien einen kreativen und selbstbewussten Umgang mit digitalen Technologien. Der Pilotworkshop fand im Sommer 2017 in Berlin statt. Im März 2018 haben in Potsdam und Ulm nun weitere FamilienLabore stattgefunden. Über 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben gemeinsam an digitalen Ideen für ein gutes Familienleben getüftelt. Weitere Workshops sind in Planung.

Familienmitglieder im Alter zwischen 4 Monaten und 74 Jahren haben bei den Workshops in Potsdam und Ulm getüftelt, geschraubt und gecodet. Die Workshops richten sich an die ganze Familie: Eltern können ihre kleinsten Kinder mitbringen, für die eine Betreuung bereitsteht. Gemeinsam mit den älteren Kindern, mit Jugendlichen und den Großeltern können in unterschiedlichen Workshopphasen digitale Tools ausprobiert und eigene Ideen umgesetzt werden.

Bei den Workshops in Ulm und Potsdam wurden viele neue Ideen entworfen: Die Familien habe eine Stundenplan-App mit Sprachfunktion gestaltet, die bei der Organisation des Alltags helfen soll. Außerdem wurde die Idee einer Sperre entwickelt, die den Smartphone-Zugang der Eltern auf Wunsch der Kinder für einige Zeit blockiert. Eltern werden so animiert, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

Mit den drei FamilienLaboren in Berlin, Potsdam und Ulm ist die Pilotphase nun abgeschlossen. Die Ergebnisse der Workshops finden nun Eingang in die Planung weiterer FamilienLabore im gesamten Bundesgebiet. Informationen zu den nächsten Workshops finden Sie auf der Internetseite der FamilienLabore unter www.familienlabore.de.

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Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 26. März 2018
www.bmfsfj.de

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