Niedersächsisches Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder - KiTaG

Das Niedersächsische Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder (KiTaG) regelt unter anderem die landesrechtlichen Bestimmungen über die Räume und Ausstattungen der Kindertageseinrichtungen sowie deren Öffnungs- und Betreuungszeiten.

Abhängig vom Alter können Kinder betreut werden

  • in Krippen bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres
  • in Kindergärten von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung und
  • in Horten von der Einschulung bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.

Das KiTaG konkretisiert die bundesgesetzliche Verpflichtung für die Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe zum Ausbau der Kinderbetreuungsangebote aus dem Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG). Danach muss jedem Kind der Besuch eines Kindergartens ermöglicht werden.

Mit dem Gesetz zur Einführung der Beitragsfreiheit im letzten Kindergartenjahr vom 10. Juli 2007 ist der Rechtsanspruch auf einen unentgeltlichen Besuch einer Tageseinrichtung im letzten Kindergartenjahr festgelegt worden. Der dafür neu eingefügte § 21 KiTaG regelt daneben auch, dass das Land den örtlichen Trägern und Gemeinden eine besondere Finanzhilfe für die beitragsfreien Plätze gewährt.

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Gesetzestexte

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