HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2019

HanseMerkur-Preis-für-Kinderschutz_LogoDie Ausschreibung zum HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2019, der Mitte 2020 verliehen wird, läuft noch bis zum 31. August 2019. Die HanseMerkur Versicherungsgruppe verleiht bereits seit 1980 jährlich den mit 50.000 Euro dotierten Kinderschutz-Preis. Ausgezeichnet werden Projekte, die sich für erkrankte, sozial beziehungsweise psychosozial belastete Kinder engagieren oder sozialer Gefährdung vorbeugen möchten. Interessierte können sich mit eigenen Projekten bewerben oder andere für die Auszeichnung vorschlagen. hansemerkur.csr-engagement.de

Kinderschutzkongress und Informationskampagne für einen starken Kinderschutz

Kinderschutzkongress-2019_Reimann-Schmidt_s"Wissen schützt" - unter diesem Motto kamen auf dem Kinderschutzkongress in Hannover am 11. Juni 2019 mehr als 200 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe Niedersachsens zusammen. Für Kinder- und Jugendministerin Carola Reimann steht im Kinderschutz angesichts der aktuellen Missbrauchsfälle in Lügde vieles auf dem Prüfstand: "Für die Landesregierung hat der Schutz von Kindern und die Bekämpfung von Kindesmissbrauch oberste Priorität", so die Ministerin. Mehr …

Deutscher Präventionstag 2019: Rückblick

DPT-2019_Onlineredaktion_sPrävention und Demokratieförderung mit den Aspekten Teilhabe und Gestaltung, Vielfalt und Toleranz – das waren die Schwerpunkte des 24. Deutschen Präventionstages, der vom 20. bis 21. Mai in Berlin stattfand. Über 3.000 Expertinnen und Experten haben dieses Jahr am Kongress teilgenommen. Auch wir waren dabei mit unseren Serviceportalen www.familien-in-niedersachsen.de, www.kinderschutz-niedersachsen.de sowie www.genderundschule.de Mehr …

Unabhängiger Beauftragter gegen Kindesmissbrauch im Amt bestätigt

Das Bundeskabinett hat im März 2019 die Amtszeit von Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, um weitere fünf Jahre verlängert. Darüber hinaus wird im November 2019 erstmals ein Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen einberufen. Noch in diesem Jahr wird die Bundesfamilienministerin außerdem den Betroffenenrat neu berufen, der an die Amtszeit des Unabhängigen Beauftragten gekoppelt und bei seinem Amt eingerichtet ist. Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs wird ihre Arbeit bis Ende 2023 fortsetzen und hat ihren ersten Bilanzbericht vorgestellt. Mehr …

Niedersächsische Fortbildungsoffensive Kinderschutz 2019

Fortbildungsoffensive-Kinderschutz-Niedersachsen_LogoBereits seit 2008 arbeiten die Kinderschutz-Zentren Hannover und Oldenburg in der Entwicklung und Durchführung der Fortbildungsoffensive Kinderschutz des Landes Niedersachsen zusammen. In 2019 geht es bei den Fachtagen für Kinderschutzfachkräfte und fallführende Mitarbeitende der öffentlichen und freien Jugendhilfe um das Thema Vernachlässigung. Mehr …

Sozialministerium stellt Maßnahmenkatalog für konsequenten Kinderschutz in Niedersachsen vor

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann leitet konkrete Schritte ein, mit denen der Schutz von Pflegekindern vor sexuellem Missbrauch erhöht wird. Es sei bestürzend, was Kindern in Lügde widerfahren sei. Daraus müssten nun konkrete Maßnahmen zur Optimierung der Arbeit der Jugendämter und für eine Weiterentwicklung des Kinderschutzes in Niedersachsen resultieren, so Reimann. Über die Konsequenzen, die im Landkreis Hameln-Prymont aus diesem Behördenversagen gezogen werden, informierte Landrat Tjark Bartels am 21. März 2019 den Sozialausschuss des Niedersächsischen Landtags. Sozial-Staatssekretär Heiger Scholz stellte im Sozialausschuss den Maßnahmenkatalog des Niedersächsischen Sozialministeriums für stärkeren Kinderschutz in Niedersachsen vor. Mehr …

Checklisten Kindeswohlgefährdung

Das Kinderschutz-Zentrum Hannover hat Checklisten für Fachkräfte zum Thema Kindeswohlgefährdung veröffentlicht. Sie sollen als Orientierungshilfe bei einem Verdacht und zur Vor- und Nachbereitung fachlichen Handelns dienen und führen intuitiv durch das Verfahren im Kinderschutz. Die Checklisten spiegeln die gesetzlichen Mindeststandards wieder. Es gibt sie jeweils angepasst für unterschiedliche Zielgruppen (Einrichtungen und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte sowie Berufsgeheimnis-Träger und -Trägerinnen). Die Checklisten stehen als kostenloser Download zur Verfügung oder können kostenpflichtig als hochwertige Print-Version bestellt werden über die Website des Kinderschutz-Zentrums Hannover.

Internetportal für Medienpädagogik und Gewaltprävention

Wissen-hilft-schützen_Screenshot_ ©UBSKMwww.wissen-hilft-schützen.de Das Internetportal zum Thema Medienpädagogik und Gewaltprävention richtet sich an pädagogische Fachkräfte, aber auch an Eltern. Es bietet einen Überblick über Präventionsmaterialien sowie zu Fortbildungs-, Hilfe- und Beratungsangeboten. Die Materialien sind jeweils in Kurzbeschreibungen erläutert. Alle Flyer, Videos oder Broschüren etc. wurden von Präventionsexpertinnen und -experten gesichtet und für das Portal nach Zielgruppen (zum Beispiel Kinder, Jugendliche oder Eltern) und Themen (zum Beispiel Sexting, Cybermobbing oder Täterstrategien) kategorisiert. Das Internetportal ist ein Angebot des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.

Region und Landeshauptstadt starten gemeinsame Aufklärungskampagne gegen Schütteltrauma

Kampagne-gegen-Schütteltrauma_Hannover_150pxSchlaflose Nächte und ein Baby, das gefühlt durchgehend schreit – gerade die ersten Monate mit einem Säugling können ganz schön anstrengend sein. Nicht selten erleben die übernächtigten und überforderten Eltern Momente der Verzweiflung, besonders dann, wenn sich das Kind nicht beruhigen lässt. Langanhaltendes Babyschreien gilt als Hauptauslöser für das gewaltsame Schütteln von Säuglingen. Nur etwa 10 bis 20 Prozent der Säuglinge überleben ein festgestelltes Schütteltrauma ohne bleibende Schäden. Mit einer gemeinsamen Aufklärungskampagne wollen die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover im Januar 2019 gezielt Eltern informieren und Unterstützungsangebote bekannter machen. Mehr …

Rückblick: Niedersächsisches Forum für Kinderschutzfachkräfte

Kinderschutzfachkräfte-Forum-2018_150pAm 12. November 2018 fand der Kinderschutzfachkräfte-Kongress der letzten Jahre erstmals unter neuem Namen, als "Niedersächsisches Forum für Kinderschutzfachkräfte" statt. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Niedersachsen folgten der Einladung des Niedersächsischen Sozialministeriums, der BAG Die Kinderschutz-Zentren e.V. und der Kinderschutz-Akademie des Niedersächsischen Kinderschutzbundes. Das Fachforum unterstützt die Kinderschutzfachkräfte in ihren verschiedenen Aufgaben und Rollen fachlich und methodisch, in diesem Jahr unter dem Motto: "Kinderschutz in der Familie kompetent gestalten". Mehr …

Zweiter Niedersächsischer Kinderschutzkongress

Kinderschutzkongress-2018_Möllmann-Scholz-Schmidt_150pMehr als 200 Fachkräfte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe haben sich am 11. Juni 2018 beim zweiten Niedersächsischen Kinderschutzkongress in Hannover mit den aktuellen Herausforderungen im Kinderschutz auseinandergesetzt. Begrüßt wurden Sie von Staatssekretär Heiger Scholz, der Sozialministerin Carola Reimann vertrat. Mehr …

Trau Dich! - Initiative zur Prävention von sexuellem Missbrauch wird fortgeführt

Trau-dich_LogoDas Bundesfamilienministerium führt die bundesweite Initiative "Trau dich!" zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch auch nach 2018 fort. Die Initiative wird gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und in Kooperation mit verschiedenen Bundesländern umgesetzt. Im Mittelpunkt steht das Theaterstück "Trau dich!", das die Themen Kinderrechte, körperliche Selbstbestimmung und sexueller Missbrauch behandelt. Mehr …

Kinderschutz-Zentrum Nordostniedersachsen eröffnet

Kinderschutz-Zentrum-NONds_Eröffnung_Elsner-Ministerin-KirnNiedersachsens Sozial- und Familienministerin Carola Reimann hat gestern das Kinderschutz-Zentrum Nordostniedersachsen in Lüneburg feierlich eröffnet. Die Einrichtung hatte am 1. April 2018 ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem neuen Kinderschutz-Zentrum mit seinen Standorten in Lüneburg und Stade hat Niedersachsen nun vier Einrichtungen dieser Art. Mehr …

Modellprojekte 'Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt'

Von Ende 2014 bis Ende 2017 hat das Niedersächsische Sozialministerium fünf Modellprojekte zur Unterstützung von Kindern, die Gewalt in Paarbeziehungen miterlebt haben, gefördert. Die Projekte sollen die bisherigen Angebote von Frauenhäusern und Gewaltberatungsstellen gegen häusliche Gewalt ergänzen und auch die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern konstruktiv befördern. Mehr …

Landkreis Friesland: Kinderschutz im ländlichen Raum

Kinderschutz-Zentrum-Oldenburg+LK-Friesland_LogoMit einer Projektwoche der Familien- und Kinderservicebüros hat der Landkreis Friesland Ende Juni 2015 den Startschuss gegeben, die Ansätze für den Kinderschutz in Friesland weiter zu verbessern. Von 2015 bis 2017 war der Landkreis in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutz-Zentrum Oldenburg und Förderung des Landes Niedersachsen "Modellregion Kinderschutz im ländlichen Raum". Mehr …

Niedersächsische Kinderschutzkonferenz: 10 Jahre Landesförderung der Koordinierungszentren Kinderschutz in Niedersachsen

Kinderschutzkonferenz-2017_Rundt+Ludwikowski+Broßat-Warschun_sAnlässlich der 10-jährigen Landesförderung der Koordinierungszentren Kinderschutz in Niedersachsen hat die Niedersächsische Kinderschutzkonferenz im März 2017 im Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult in Hannover getagt. Hier hat das Koordinierungszentrum Kinderschutz von Stadt und Region Hannover seinen Sitz und hat stellvertretend sein Fazit im Rahmen der diesjährigen Niedersächsischen Kinderschutzkonferenz vorgestellt. Mehr …

Evaluationsbericht zum Gesetz der vertraulichen Geburt

Die Hilfe für schwangere Frauen in Notsituationen kommt an. Das ist das Ergebnis eines Evaluationsberichts zu den Auswirkungen des Gesetzes zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt. Die Maßnahmen des Gesetzes wurden im Zeitraum vom 1. Mai 2014 bis 30. September 2016 von einem unabhängigen Institut evaluiert. Seit Inkraftreten des Gesetzes im Mai 2014 wurden über 16.000 Beratungsgespräche geführt. Mehr …

Gegen Häusliche Gewalt – Arbeitshilfe für Fachkräfte

Gegen-Häusliche-Gewalt_CoverNicht nur Frauen erleben Häusliche Gewalt, häufig sind Kinder mit betroffen. Um den Opfern Rat und Hilfe anzubieten, hat die Region Hannover in den vergangenen Jahren eine Reihe von Beratungseinrichtungen und Notrufangeboten geschaffen. Damit die Beratung von Frauen und Kindern Hand in Hand geht, hat das Team Gleichstellung der Region Hannover gemeinsam mit Fachleuten aus dem Frauen- und Kinderschutz eine Arbeitshilfe entwickelt, die neu aufgelegt wurde. Sie richtet sich an professionelle Helferinnen und Helfer, die Frauen oder Kinder mit Gewalterfahrungen unterstützen und beraten. Mehr …

Kindernotinseln in Niedersachsen

Kinder-Notinsel_LogoEin markantes Notinsel-Zeichen an der Tür von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen signalisiert hilfesuchenden Kindern: "Wo wir sind, bist Du sicher." In Wolfsburg und der Region unterstützt bereits eine Vielzahl von Geschäften das Projekt. Die Stiftung Hänsel+Gretel hat das Projekt Kindernotinsel 2002 ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit regionalen Partnern haben bundesweit schon zahlreiche Städte, Gemeinden und Landkreise die Aktion umgesetzt. Auch in Niedersachsen gibt es dieses Schutz-Angebot für Kinder. Mehr …

Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'

Hilfetelefon-Gewalt-gegen-Frauen_LogoUnter der kostenlosen Telefonnummer 08000 / 116 016 ist das Hilfetelefon erreichbar. Damit steht das erste rund-um-die-Uhr-Beratungsangebot dieser Art zur Verfügung. Kompetente Ansprechpartnerinnen stehen betroffenen Frauen bei allen Fragen zur Seite. Auf Wunsch werden Hilfesuchende an Unterstützungs-einrichtungen vor Ort weitervermittelt. Das Hilfetelefon berät zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden. Mehr …

Niedersachsen: Ärztlicher Leitfaden Kinderschutz

Aerztlicher-Leitfaden-KinderschutzDie Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und die Landesvertretung Niedersachsen der Techniker Krankenkasse (TK) haben den bundesweit ersten digitalen "Ärztlichen Leitfaden Kinderschutz" vorgestellt. Er ist auf dem Niedersächsischen Kinderschutzportal integriert und kann direkt über www.aerztlicher-leitfaden-kinderschutz-nds.de erreicht werden. Mit diesem Medium sollen Ärztinnen und Ärzte gezielt dafür geschult werden, Gewalt gegen Kinder zu erkennen und kompetent darauf zu reagieren. Die Informationen stehen aber auch anderen Fachleuten zur Verfügung. Eine interaktive Adressdatenbank ermöglicht außerdem eine verbesserte und beschleunigte Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mehr …

Notruf Mirjam in Niedersachsen

Notruf-Mirjam_LogoDer Notruf Mirjam des Landesvereins für Innere Mission Hannover bietet ungewollt schwangeren Frauen und Mädchen Hilfe durch Beratung und Begleitung an. Der kostenlose 24-Stunden-Notruf hat mehrere Standorte in Niedersachsen. Die Beratung umfasst Fragen der Schwangerschaft, Informationen zu Wohnmöglichkeiten und Adoptionsvermittlung, Kuren, Therapien und anderen Hilfsangeboten. Interessierte können sich auch für eine ehrenamtliche Mitarbeit beim Notruf Mirjam melden. Weitere Informationen unter www.notruf-mirjam.de

Kinderschutzambulanz in der MHH

Logo-Kinderschutzambulanz-MHHDas Rechtsmedizinische Institut der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen im Dezember 2010 eine Kinderschutzambulanz eingerichtet. Dort bieten Rechtsmedizinerinnen und -mediziner niedergelassenen und klinischen Ärztinnen und Ärzten bei einer möglichen Diagnose von Kindesmisshandlung und -missbrauch konsiliarische Unterstützung. Mehr …

Gewalt im Netz - Sexting, Cybermobbing & Co.

BAJ-Kinder+Jugendschutz_LogoDer "Cyberspace" ist fest in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen eingebunden und eröffnet eine Vielzahl konstruktiver Möglichkeiten sowohl beim Gebrauch als auch beim Missbrauch. Die BAG Kinder- und Jugendschutz gibt in ihrer Publikation Anregungen zum Umgang mit Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting aus Sicht der Wissenschaft und Praxis und stellt Präventionsansätze vor. Mehr …

Rat und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch

Kinderschutzportal-Niedersachsen_LogoDer Verdacht, das eigene oder ein anvertrautes Kind könnte sexuell missbraucht werden, ist ein großer Schock. Oft fällt es schwer, das zu glauben, vor allem dann, wenn der oder die Beschuldigte den Eltern bekannt ist oder zur Familie gehört. Tipps, was Sie in einem Verdachtsfall tun können, und Anlaufstellen, an die Sie sich in einem ersten Schritt wenden können, finden Fachkräfte und Eltern auf dem Niedersächsischen Kinderschutzportal www.kinderschutz-niedersachsen.de.