Griffbereit - Eltern und Kinder entdecken gemeinsam Spiel und Sprache

Das Programm "Griffbereit" richtet sich an Eltern mit und ohne Zuwanderungsgeschichte mit Kleinkindern bis drei Jahren. In zweisprachigen Spielgruppen werden die Kinder in ihrer Muttersprache gestärkt und lernen spielerisch die deutsche Sprache. Gleichzeitig erhalten die Eltern zahlreiche Anregungen für die Förderung ihrer Kinder.

Ziele des Griffbereit-Programms sind

  • die Förderung der deutschen Sprache,
  • die Stärkung der allgemeinen Entwicklung und
  • der Sprachkompetenz in der Muttersprache,
  • eine interkulturelle Erziehung und
  • die Integration in Gesellschaft und Institutionen der frühkindlichen Bildung

Logo-GriffbereitDas Programm wendet sich an die Mütter und Väter als die ersten Sprachvorbilder: Mit Griffbereit lernen sie, ihre Kinder beiläufig und regelmäßig in entwicklungsfördernde Kommunikations- und Sprachspiele zu verwickeln. Etwa ein Jahr lang treffen sich die Eltern-Kind-Spielgruppen einmal wöchentlich, um gemeinsam zu singen, zu spielen und sich über Erziehungsfragen auszutauschen. Jeweils zwei dafür ausgebildete Elternbegleiterinnen leiten die zweisprachigen Gruppen an. Als Unterstützung für zuhause liegen Elternmaterialien mit Anregungen rund um Spiel und Sprache in Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Vietnamesisch, Englisch und Albanisch vor. Weitere Übersetzungen werden angestrebt.

Griffbereit wird vorzugsweise in Kindertageseinrichtungen oder Familienzentren durchgeführt. Dadurch werden die Familien früh an das Bildungssystem herangeführt. Durch Griffbereit kommen Kleinkinder aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte schon sehr früh mit der deutschen Sprache und deutsche Kinder mit einer Fremdsprache in Kontakt.

"Griffbereit" ist, ebenso wie "Rucksack", ein Projekt der Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen dazu auf www.kommunale-integrationszentren-nrw.de.

Mit Förderung des Niedersächsischen Sozialministeriums koordiniert die LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. seit Juni 2016 die Angebote in Niedersachsen. Die Landeskoordinierung ist Anlaufstelle für bereits aktive Standorte, unterstützt Interessierte bei der Einführung des Programms, fördert den Praxisaustausch und schreibt die Qualitätsstandards des Programms für Niedersachsen fort. Gleichzeitig ist sie das Bindeglied zur Landeskoordinierungsstelle in Nordrhein-Westfalen, die bislang auch die niedersächsischen Standorte koordiniert hat.

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Landeskoordinierungsstelle Niedersachsen:
Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Stiftstraße 15
30159 Hannover
T 0511 / 700 05 26
rucksack@lag-nds.de
www.lag-nds.de/rucksack

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