Mehr Vater-Kind-Zeit durch ElterngeldPlus

Elterngeld und ElterngeldPlus stärken die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Mit dem ElterngeldPlus nehmen Väter sichtbar längere Zeiträume in Anspruch. Mehr …

ElterngeldPlus setzt gute Impulse für partnerschaftliche Vereinbarkeit

Elterngeld und ElterngeldPlus stärken die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Neueste Zahlen des Statistischen Bundesamt zeigen: Immer mehr Väter nehmen Elterngeld in Anspruch. Besonders attraktiv ist für sie das ElterngeldPlus. Mehr …

Programm zur Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt wird fortgeführt

Das Niedersächsische Gleichstellungsministerium startet im Rahmen seiner frauenspezifischen Arbeitsmarktprogramme eine neue Förderrunde für das Programm "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA). Dafür stehen über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren etwa drei Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Mehr …

Leitfaden zur familienfreundlichen Unternehmenskultur

Gestalten-Sie-Unternehmenskultur_BMFSFJDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in Zusammenarbeit mit dem Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie einen neuen Leitfaden zur familienfreundlichen Gestaltung der Unternehmenskultur herausgegeben. Er zeigt, dass Betriebe den Herausforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt mit einer "Unternehmenskultur 4.0" begegnen können. Diese zeichnet sich zum Beispiel durch eine offene Kommunikation, kreative Teamarbeit und einen achtsamen Führungsstil aus. Mehr …

Equal Pay Day: Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern

equal-pay-dayIm Jahr 2017 blieb der allgemeine Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern - also der unbereinigte Gender Pay Gap - im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Frauen haben mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 16,59 Euro 21 Prozent weniger als Männer (21,00 Euro) verdient. Nach wie vor bestehen dabei deutliche Unterschiede zwischen dem früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern. Der unbereinigte Gender Pay Gap ist im früheren Bundesgebiet im Jahr 2017 um einen Prozentpunkt auf 22 Prozent gesunken, während er in den neuen Ländern mit 7 Prozent unverändert blieb. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, zeigt sich ein langsamer aber stetiger Rückgang des unbereinigten Gender Pay Gap,wie das Statistische Bundesamt aus Anlass des Equal Pay Day am 18. März 2018 mitteilt. www.destatis.de

Wie Frauen und Männer sich ihren Arbeitsplatz wünschen

Frauen wünschen sich einen sicheren Arbeitsplatz und eine interessante Arbeit. Flexible Arbeitszeiten sind ihnen dagegen weniger wichtig. Dies hat Mareike Bünning vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in einer Studie zu den Arbeitsbedingungen von Erwerbstätigen in Deutschland herausgefunden. Mehr …

Familienbewusste Unternehmenskultur: verstehen, verantworten, verankern

Erfolgsfaktor-Familie_01-03-18_sIm Gespräch bleiben, offen sein für neue Ideen, kleine Lösungen schnell umsetzen, Vorbild für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein – damit haben Unternehmerinnen und Unternehmer gute Erfahrungen gemacht, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Das ergab die Gesprächsrunde der Netzwerktagung, zu der das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie seine Mitgliedsunternehmen und Interessierte am 1. März 2018 nach Hannover eingeladen hatte. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Palette der Vereinbarkeitsangebote bereits ist. Mehr …

Vereinbarkeit bleibt Top-Thema der Lokalen Bündnisse

Lokale-Buendnisse-fuer-Familie_LogoLokale Bündnisse für Familie setzen sich bundesweit vielfältig für familienpolitische Themen vor Ort ein. Die Befragung "Die Familienexperten" 2017 zeigt, dass die Lokalen Bündnisse die Zahl ihrer Projekte vor Ort deutlich erhöht haben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist weiterhin das Kernthema der Bündnisarbeit. Insgesamt 221 Lokale Bündnisse haben an der Befragung teilgenommen und wichtige Zukunftsthemen für ihre Standorte benannt. Mehr …

Lokale Bündnisse für Familie: Netzwerke knüpfen - Zukunft gestalten

Familie-leben-10-2018Die zehnte Ausgabe des Magazins "Familie leben" der Lokalen Bündnisse für Familie berichtet rund um das Thema "Netzwerke knüpfen - Zukunft gestalten". Lokale Bündnisse für Familie unterstützen Kommunen und Unternehmen dabei, familienfreundliche Strukturen umzusetzen. Durch starke Netzwerke sorgen sie für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Mehr …

Bericht der Bundesregierung zum Elterngeld Plus

Die Bundesregierung hat den von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley vorgelegten Bericht über die Auswirkungen der Regelungen zum Elterngeld Plus und zum Partnerschaftsbonus sowie zur Elternzeit beschlossen. Mit dem Elterngeld Plus können Eltern, die in Teilzeit erwerbstätig sind, das Elterngeld länger beziehen. Die Bundesfamilienministerin zieht eine positive Bilanz: Die Leistung unterstützt Eltern dabei, ihre Kinder partnerschaftlich zu betreuen. Mehr …

Leitfaden zum Mutterschutz

Leitfaden-Mutterschutz_CoverDas Bundesfamilienministerium hat den Leitfaden zum Mutterschutz aktualisiert. Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts ist zum 1. Januar 2018 ein neues Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Die Broschüre informiert ausführlich über wesentliche Aspekte, wie Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz während Schwangerschaft und Stillzeit (insbesondere Arbeitszeit- und Arbeitsschutzbestimmungen), Kündigungsschutz, etwaigen Mutterschaftsleistungen und mehr. Mehr …

Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Alte-neue-Ungleichheiten_CoverWie sehen die Lebensrealitäten von Frauen und Männern in den Lebensbereichen "Erwerbssystem" und "Familie" aus? Welche Interdependenzen und damit möglicherweise einhergehenden Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis ergeben sich hieraus? Das GENDER-Sonderheft 4 präsentiert theoretische und empirische Beiträge, die sich mit der Auflösung und Neubestimmung der gesellschaftlichen Sphären "Erwerbsarbeit" und "private Lebensführung" auseinandersetzen. Mehr …

Qualifizierungsprojekte für geflüchtete Frauen

Die Niedersächsische Landesregierung fördert acht Qualifizierungsprojekte für geflüchtete Frauen mit dem Programm "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA). Denn bislang haben in Deutschland geflüchtete Frauen und auch viele andere Migrantinnen deutlich seltener eine Erwerbstätigkeit als geflüchtete bzw. zugewanderte Männer. Mehr …

25. Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft eröffnet

Mit einem feierlichen Festakt im Forschungs- und Innovationszentrum Maritimer Campus in Elsfleth hat Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt am 5. September 2017 die Koordinierungsstelle "Frauen und Wirtschaft" im Landkreis Wesermarsch eröffnet. Damit gibt es nun 25 dieser Einrichtungen in Niedersachsen. Mehr …

Arbeit 4.0: Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Niedersachsen

LSN_Statistisches-Landesamt-Nds_LogoUnter dem Titel "Arbeit 4.0: Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie" zeichnet das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) in seinem aktuellen Statistischen Monatsheft 08/2017 ein Bild davon, wie Familie in Niedersachsen in der Gegenwart aussieht und wie sich die Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern gestaltet. Dabei werden auch Aspekte wie Geburtenentwicklung, Elterngeldbezüge und Kindertagesbetreuung betrachtet. Grundlage sind Ergebnisse aus verschiedenen amtlichen Erhebungen. Download auf www.statistik.niedersachsen.de.

Partnerschaftliche Vereinbarkeit aus Sicht von Kindern und Eltern

Das Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) hat Familien, in denen beide Eltern vollzeitnah arbeiten, zu ihrem Alltag befragt. In der Befragung kamen insbesondere die Kinder zu Wort. Deutlich wird: Kinder in Familien mit zwei vollzeitnah arbeitenden Eltern sind mehrheitlich zufrieden. Sie erleben keinen Mangel an gemeinsamer Zeit. Mehr …

Lokale Bündnisse für Familie: Kommunale Familienzeitpolitik und familienfreundlicher Standort im Mittelpunkt der Aktivitäten

Lokale-Buendnisse-fuer-Familie_LogoMehr als 600 Lokale Bündnisse für Familie sind bundesweit aktiv, um vor Ort Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen. Als aktuelles Top-Thema stehen "Kommunale Familienzeitpolitik und familienfreundlicher Standort" im Mittelpunkt der Aktivitäten, wie die jährliche Befragung der Lokalen Bündnisse ergab. Mehr …

Arbeit 4.0 - Bleibt noch Zeit für Familie und Ehrenamt?

Foto: LSNUnter der Fragestellung "Arbeit 4.0 - Bleibt noch Zeit für Familie und Ehrenamt?" nahm die Frühjahrstagung im Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) in diesem Jahr Datenlage und Datenbedarf zur Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit, Familienaufgaben und ehrenamtlichem Engagement in den Blick. Simone Lehmann, Präsidentin des LSN, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kommunen, Verwaltung Politik und Wirtschaft in Niedersachsen. Mehr …

Gender Care Gap: Frauen wenden deutlich mehr Zeit für unbezahlte Tätigkeiten auf

Frauen wenden täglich deutlich mehr Zeit für unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt und für die Familie auf als Männer. Dieser Unterschied lässt sich nun auch beziffern: Die Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht hat als neue Kennzahl für diese "Sorge-Lücke" den Gender Care Gap entwickelt. Er liegt derzeit bei 52,4 Prozent. Das geht aus dem Gutachten der Sachverständigen für den Zweiten Gleichstellungsbericht hervor. Mehr …

OECD-Studie: Mehr partnerschaftliche Vereinbarkeit

Deutschlands-Weg-zur-Partnerschaftlichekeit-in-Familie-und-Beruf_CoverDeutschland hat mit dem Ausbau der Kinderbetreuung sowie mit der Ausgestaltung des Elterngeldes bereits wichtige Voraussetzungen für eine gleichmäßigere Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen beiden Eltern geschaffen. Eine gezielte Weiterentwicklung bestehender Instrumente sowie Anpassungen im Steuer- und Transfersystem könnten dazu beitragen, dass es mehr Müttern und Vätern gelingt, umfänglich erwerbstätig zu sein und Zeit für Kinder und Partnerschaft zu haben. Zu diesem Schluss kommt die vom Bundesfamilienministerium geförderte OECD-Studie "Dare to Share" zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf in Deutschland. Mehr …

WZB-Studie: Partnerschaftliche Vereinbarkeit - Die Rolle der Betriebe

Betriebe haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen. Das zeigt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), die erstmals systematisch die Rolle der Betriebe für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben untersucht hat. Befragt wurden mehr als 1.700 zusammenlebende Mütter und Väter, deren Kinder jünger als 13 Jahre alt sind. Die Studie wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert. Mehr …

DIW-Studie: Elterngeld hat in den ersten zehn Jahren seines Bestehens viel bewegt

Zehn Jahre nach der Einführung des Elterngeldes zum 1. Januar 2007 ist dieses familienpolitische Instrument weitestgehend akzeptiert und hat viele nachweisbare Effekte, zum Beispiel auf die Erwerbstätigkeit von Müttern und auf die Rolle von Vätern. In einer neuen Studie gibt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) einen Überblick der verschiedenen primär ökonomischen Forschungsergebnisse zum Thema. Mehr …

Leitfaden Familienbewusste Arbeitszeiten

Familienbewusste-ArbeitszeitenFür Eltern sind flexible Arbeitszeitmodelle ein wichtiger Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Einige Möglichkeiten für Unternehmen, sich darauf einzustellen, stellt das Bundesfamilienministerium in einem Praxisleitfaden Familienbewusste Arbeitszeiten dar. Interviews mit Personalverantwortlichen mittlerer und großer Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe und der Dienstleistungsbranche bieten darin Einblick in Chancen und Schwierigkeiten des Umdenkens beim Thema flexible Arbeitszeiten. Unternehmen wollen mit der Einführung familienfreundlicher Maßnahmen vor allem qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten und hoffen auf eine höhere Arbeitszufriedenheit. Die Broschüre kann bestellt werden unter www.bmfsfj.de.

Studie: Renditepotenziale der neuen Vereinbarkeit

Dass sich Investitionen in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle lohnt, zeigt eine neue Studie, die das Bundesfamilienministerium beauftragt hat: Wenn Unternehmen in solche Maßnahmen investieren und eine familienfreundliche Kultur leben, sind Renditen von bis zu 40 Prozent möglich. Mehr …

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016

Unternehmensmonitor-Familienfreundlichkeit-2016_CoverFamilienfreundlichkeit ist in der Mitte der Wirtschaft angekommen: über 77 Prozent der Unternehmen messen dem Thema eine hohe Bedeutung bei. Das belegt der "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit" aus dem Jahr 2016. Die Untersuchung wurde bereits zum fünften Mal im Auftrag des Bundesfamilienministeriums vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln durchgeführt. Sie zeigt auch: In vielen Handlungsfeldern schätzen die Unternehmen ihre Angebote familienfreundlicher ein als ihre Beschäftigten. Mehr …

DIW-Studie: Betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung steigert Zufriedenheit der Mütter - die der Väter nicht

Hilft der Arbeitgeber bei der Kinderbetreuung, steigen die Arbeits- und die allgemeine Lebenszufriedenheit der im Unternehmen tätigen Mütter. Die Zufriedenheit der Väter hingegen bleibt weitestgehend unberührt. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die im aktuellen Wochenbericht 10/2016 veröffentlicht wurde. Mehr …

Arbeiten im Home-Office stärkt Vereinbarkeit

Für die meisten Beschäftigten ist das Arbeiten im Home-Office eine wichtige Erleichterung und Hilfe, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Das ist eines der Kernergebnisse einer Expertise im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zu Angebot und Nachfrage mobiler Arbeitsformen. Sie basiert auf zwei repräsentativen Befragungen des Instituts für Demoskopie Allensbach. Mehr …

Aushandlungen von Paaren zur Elternzeit

Aushandlungen-von-Paaren-zur-Elternzeit_CoverMit der Einführung des Elterngeldes haben paarinterne Aushandlungsprozesse um die Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit an Bedeutung gewonnen. Eine qualitative Studie untersucht, zu welchen Aushandlungsergebnissen Paare mit ähnlichen beruflichen und finanziellen Arrangements gelangen. Das Fazit: Insbesondere die Selbst- und Fremdzuschreibungen von Betreuungsverantwortung beeinflussen die Entscheidung zur Inanspruchnahme von Elterngeld und Elternzeit. Mehr …

forsa-Studie der Zeitschrift ELTERN: Die Zukunft der Familie

Wie stellen sich junge Menschen die Zukunft der Familie vor? Und wie ihr eigenes Familienleben? Wann wollen sie Kinder – und wie? Um Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen zu bekommen, hat die Zeitschrift ELTERN gemeinsam mit forsa rund 1.000 Deutsche im Alter zwischen 18 und 30 Jahren befragt. Mehr …

Familie und Arbeitswelt - die NEUE Vereinbarkeit

Auf dem Vereinbarkeitskonvent "Familie und Arbeitswelt - die NEUE Vereinbarkeit" haben Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack im September 2015 das gleichnamige Memorandum vorgestellt. Es betont die Gleichwertigkeit von beruflichen und familiären Aufgaben. Mehr …

Zeit für Familie und Beruf - was Mütter und Väter wollen

Zeitkonflikte sind ein großes Problem bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Väter wünschen sich mehr Zeit für Kinder und viele Frauen wollen sich stärker beruflich engagieren. Die doppelte Vollzeit verspricht hier keine Lösung. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsforum Familie Untersuchungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familienaufgaben ausgewertet und geht der Frage nach, welche Wünsche Frauen und Männer, Mütter und Väter im Hinblick auf die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit haben. Mehr …

AWO-Sozialbarometer: Keine Gleichberechtigung in Sicht

AWO-Sozialbarometer_LogoEs gibt in der Gesellschaft ein klares Bewusstsein für das Problem von Geschlechterungerechtigkeiten - so das Fazit des AWO-Sozialbarometers von August 2015. Die Zahlen zeigen aber auch, dass zwischen den Geschlechtern zum Teil gravierende Unterschiede in der Wahrnehmung existieren. Mehr …

Studie: Erwerbstätige Männer und pflegebedürftige Angehörige

Logo-des-Projektes-Männer-zwischen-Erwerbstätigkeit-und-Pflege_©MÄNNEPImmer mehr Männer müssen die Pflege ihrer Angehörigen und ihre Berufstätigkeit parallel organisieren. Dabei wenden sie andere Strategien an als pflegende Frauen. Im Mittelpunkt steht für viele Männer ihre Erwerbstätigkeit, die Pflege wird um den Beruf herum geplant. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes "Männer zwischen Erwerbstätigkeit und Pflege" (MÄNNEP) der Hochschule Düsseldorf, Fachhochschule Köln und Justus-Liebig-Universität Gießen. Mehr …

Familienarbeitszeit: Anreiz zur partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit

FamilienarbeitszeitDie Idee einer Lohnersatzleistung bei Familienarbeitszeit besteht darin, für Eltern und Alleinerziehende einen Anreiz zu setzen, in einer reduzierten Vollzeitbeschäftigung, die den Umfang von gängigen Teilzeitstellen übersteigt, tätig zu sein. Der Differenzbetrag zum Vollzeit-Einkommen würde durch eine staatliche Leistung teilweise ausgeglichen. Damit sollen zum einen Zeitressourcen für die Familienarbeit zur Verfügung stehen, zum anderen soll auch eine Integration in den Arbeitsmarkt mit entsprechendem Einkommen gewährleistet sein. Bei Paaren wäre die Leistung daran geknüpft, dass beide Partner(innen) dieses Arbeitszeitarrangement eingehen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung dieses Modell quantifiziert. Es könnte Signalwirkung zu einer Normveränderung im Hinblick auf reduzierte Vollzeitbeschäftigung bei Menschen mit Sorgeverantwortung haben. "Familienarbeitszeit - Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung" steht als Download auf der Website der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Verfügung.

ESF-Modellprogramm zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen

Perspektive-Wiedereinstieg_LogoDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleitet gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit weiterhin Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg: Seit Juli werden Frauen an bundesweit 23 Modellstandorten dabei unterstützt, nach einer längeren familienbedingten Auszeit wieder ins Berufsleben einzusteigen. Das Bundesfamilienministerium stellt in der Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Sozialfonds (ESF) für das Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen" bis Ende 2021 rund 28 Millionen Euro an ESF-Mitteln zur Verfügung. Mehr …

Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf

Die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein neues und zentrales Anliegen von Eltern in Deutschland. Sie erwarten von Politik und Wirtschaft angemessene Rahmenbedingungen, um diese zu realisieren. Dies ist eines der Ergebnisse aus der Studie "Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf", die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gemeinsam mit Prof. Renate Köcher vom Institut für Demoskopie Allensbach vorgestellt hat. Mehr …

Beruf und Familie im Unternehmen zum Thema machen

Leitfaden_Beruf+Familie-im-Unternehmen-zumThema-Machen_CoverDas Bundesfamilienministerium hat einen "Leitfaden für eine praxisorientierte interne Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie" herausgegeben. Darin wird gezeigt wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber am besten über ihre Familienfreundlichkeit kommunizieren können. Durch Interviews, Unternehmensbeispiele und Tipps wird das Thema praxisnah vermittelt. Es gibt Hinweise, was das richtige Maß an Kommunikation ist, wie man intern mit sogenannten Tabuthemen umgehen und einen guten Medienmix finden kann. Darauf folgen Anregungen zu einer professionellen Bildsprache und zur Rolle von Führungskräften als Vereinbarkeitsvorbilder. Die Broschüre steht auf der Website des BMFSFJ als Download zur Verfügung oder kann dort als Print-Version bestellt werden.

Dschungelbuch - Leitfaden für berufstätige Mütter und solche, die es werden wollen

Der vom Verband berufstätiger Mütter (VBM) herausgegebene Leitfaden hat auch in zehnter Auflage keinen neuen Titel erhalten. Das zeigt, die Erwerbstätigkeit mit Kind(ern) ist nach wie vor ein Dschungel. Aber Orientierung verspricht hier das VBM-Dschungelbuch mit Tipps und Anregungen zur Kombination von Beruf oder Studium und Familie. Mehr …

Das ElterngeldPlus

Alle Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, können das ElterngeldPlus in Anspruch nehmen. Damit soll sich der frühe Wiedereinstieg in Teilzeit mehr lohnen. Die partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf wird mit einem Partnerschaftsbonus unterstützt und die Elternzeitregelungen werden flexibler, so dass es künftig leichter wird, auch zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. zur Einschulung des Kindes, in Elternzeit zu gehen. Mehr …

ElterngeldPlus - Broschüre für Unternehmen

ElterngeldPlus-Neue-Chancen-für-Betriebe+BeschäftigteDie neuen Bestimmungen zum ElterngeldPlus, dem Partnerschaftsbonus und der flexibleren Inanspruchnahme der Elternzeit stellt ein ein gemeinsamer Wegweiser des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages für Unternehmen dar. Er zeigt auf, welche neuen Möglichkeiten die Regelungen bieten und welchen zusätzlichen Nutzen das ElterngeldPlus den Beschäftigten und den Betrieben bringt. Der neue Wegweiser für Unternehmen stellt Maßnahmen und Modelle aus dem betrieblichen Alltag vor, die die neuen Regelungen des ElterngeldPlus optimal unterstützen. Dazu werden Vorschläge präsentiert, wie Unternehmen zum Beispiel durch flexible Arbeitsbedingungen ein geeignetes Vereinbarkeitsklima schaffen können. Zusätzlich zeigen Checklisten übersichtlich, wie sich Betriebe auf das ElterngeldPlus vorbereiten können. Download der Broschüre unter www.bmfsfj.de

Stark im Beruf: Mütter mit Migrationshintergrund für den Arbeitsmarkt gewinnen

Stark-im-Beruf_LogoMüttern mit Migrationshintergrund den Berufseinstieg zu erleichtern, ist Ziel einer strategischen Partnerschaft zwischen Bundesfamilienministerium und Bundesagentur für Arbeit. "Stark im Beruf" unterstützt Mütter mit Migrationsgeschichte beim Ein- oder Wiedereinstieg in das Erwerbsleben durch passgenaues Coaching, Beratung und Qualifizierung. Mehr …

Papa kann auch stillen. Wie Paare Kind, Job & Abwasch unter einen Hut bekommen

Papa-kann-auch-stillen_CoverNur zwei Prozent aller Eltern schaffen es, ein wirklich gleichberechtigtes Familienmodell zu leben. Stephanie Lohaus und Tobias Scholz gehören dazu. Sie haben für sich das 50/50-Prinzip entdeckt: Die freiberuflich arbeitende Journalistin und der wissenschaftliche Mitarbeiter an der FU Berlin teilen sich die Arbeit im Haushalt und die Betreuung ihres Sohnes fair auf und arbeiten beide (fast) Vollzeit. Wie das gehen kann, beschreiben sie in einem persönlichen Erfahrungsbericht, in dem beide abwechselnd zu Wort kommen. Nicht nur empfehlenswert für Paare in der Familienplanung, sondern auch als unterhaltsames Fachbuch für alle, die sich mit dem Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" beschäftigen. Mehr …

Informationen zur Familienpflegezeit

Die-neue-Familien-Zeit-FolderDas Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten. Die bestehenden Gesetze zur Pflegezeit und Familienpflegezeit werden miteinander verzahnt und gemeinsam weiterentwickelt: Zentrale Neuerungen sind der Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit, der Anspruch auf Förderung durch ein zinsloses Darlehen sowie die Einführung des Pflegeunterstützungsgeldes als Lohnersatzleistung bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung. Mehr …

Elterngeld-Väter unterstützen das berufliche Fortkommen ihrer Partnerinnen

"Setzt er länger aus, steigt sie schneller ein" - so fasst die Hans-Böckler-Stiftung erste Ergebnisse einer Studie zum Elterngeldbezug zusammen: Väter, die für mehr als zwei Monate den Nachwuchs betreuen, unterstützen demnach ihre Partnerinnen nicht nur bei der Berufstätigkeit, sondern engagieren sich auch später stärker in der Familienarbeit. Mehr …

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Familienarbeitszeit

Im Herbst 2013 hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung die Wirkungen und Kosten einer neuen familienpolitischen Lohnersatzleistung bei Familienarbeitszeit untersucht. Das Modell der Familienarbeitszeit sieht vor, dass beide Eltern ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent anpassen und einen Teil des ausfallenden Lohnes ersetzt bekommen. Die Studie zeigt: Durch die Lohnersatzleistung würde das Nettoeinkommen der Eltern steigen, der Anteil der Familien mit partnerschaftlicher Arbeitsteilung würde sich deutlich erhöhen. Mehr …

Webtipps Familie und Beruf

www.familienfreundliche-wissenschaft.org
Die umfangreiche Online-Informationsplattform des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) bietet aktuelle Forschungsergebnisse, Informationen, Termine und Angebote zum Thema familienfreundliche Hochschule.

www.wege-zur-pflege.de
Alle Informationen zu den gesetzlichen Änderungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ab Januar 2015. Mit Beratungs-Hotline für Angehörige und Familienpflegezeit-Rechner.

www.elterngeld-plus.de
Das Bundesfamilienministerium informiert über die Regelungen zu ElterngeldPlus und Elternzeit, die Müttern und Vätern mehr Zeit für die Familie geben und eine flexible Rückkehr in den Beruf ermöglichen sollen.

www.familien-wegweiser.de/Elterngeldrechner
Seit Juli 2015 können Mütter und Väter Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren. Wie das geht, welche Aufteilung für welche Familie am besten passt und wieviel Elterngeld dann zur Verfügung steht, das ermittelt Elterngeldrechner mit Planer des Bundesfamilienministeriums.