Auswirkungen der Covid-19-Pandemie: Insbesondere Mütter arbeiteten häufiger am Wochenende oder abends

Rund 52 Prozent der Mütter mit Kindern unter 14 Jahren haben ihre Arbeitszeit zu Beginn der Pandemie im April 2020 zumindest teilweise auf die Abendstunden oder das Wochenende verlagert. Für Väter traf dies auf rund 31 Prozent zu. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Der Anteil bei Müttern sank bis Oktober 2020 auf rund 26 Prozent, lag im Schnitt aber immer noch deutlich höher als bei Vätern mit rund 18 Prozent. Mehr …

GFMK setzt klare Zeichen für gerechte Verteilung der Sorgearbeit

Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren (GFMK) setzt sich für eine gerechte partnerschaftliche Verteilung von Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern und eine verbesserte Betreuungsinfrastruktur ein. Dies machten die Vertreterinnen und Vertreter aller 16 Bundesländer am Donnerstag mit einem entsprechenden Beschluss deutlich. Gerade in Zeiten der Pandemie werden die verstärkten Belastungen für Frauen und der dringende Handlungsbedarf in diesem Bereich deutlich sichtbar. Mehr …

Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Krankenhaus

In-fuenf-Schritten-zu-VereinbarkeitMit einer familienorientierten Unternehmenskultur kann ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung geleistet werden. Das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie hat gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft einen Leitfaden zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Krankenhaus veröffentlicht. Der Leitfaden gibt viele gute Beispiele, nennt konkrete Umsetzungshilfen und bietet Checklisten sowie praktische Tipps von Expertinnen und Experten. Mehr …

Corona und Arbeitszeit: Lücke zwischen den Geschlechtern bleibt

Die durchschnittliche Erwerbs-Arbeitszeit von Frauen ist im Zuge der Corona-Krise stärker gesunken als die von Männern. Dadurch hat sich die Schere bei den geschlechtsspezifischen Erwerbs-Arbeitszeiten geöffnet. Das ergeben neue Daten aus der Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung vom November 2020. Mehr …

Familienbewusstsein im Betrieb

Familenbewusstsein-im-Betrieb_LHHMit guten Argumenten für familienbewusstes Handeln wendet sich eine Broschüre der Landeshauptstadt Hannover an Unternehmen und Betriebe. Denn Familienbewusstsein im betrieblichen Alltag zu verankern zahlt sich für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber vor allem als Instrument des Personalmarketings aus. Die detaillierte Broschüre informiert über gesetzliche Regelungen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten. Arbeitshilfen und Gesprächsleitfäden erleichtern die Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen in die berufliche Praxis. Mehr …

Infofächer 'Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf'

Cedaw-Faecher_gruenDer doppelseitige Infofächer aus dem Projekt "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" ist gedacht als praktische Beratungsgrundlage für Gleichstellungsbeauftragte und Personalverantwortliche rund um die Themen Schwangerschaft und Elternzeit, Wiedereinstieg, Familie und Finanzen, Kinderbetreuung, Pflege und Beruf, Arbeitszeitgestaltung sowie Netzwerke und Beratungsangebote. Er gibt Auskunft über die wichtigsten Gesetze, Hinweise zur Umsetzung sowie Tipps und Beispiele aus der Praxis. Mehr …

Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich?

Kinder-Haushalt-PflegeDie Broschüre "Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich?" des Bundesfamilienministeriums soll eine Grundlage für eine breite gesellschaftliche Diskussion darüber schaffen, wie Sorge- und Erwerbsarbeit gerechter zwischen den Geschlechtern aufgeteilt werden kann. Mehr …

Existenzsichernde Erwerbstätigkeit von Müttern

Im Monitor Familienforschung 41 hat das Bundesfamilienministerium Fakten und Handlungsbedarfe zur existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Müttern zusammengefasst. Danach wirkt sich die vereinbarkeitsorientierte Familienpolitik mit dem Ausbau der Kinderbetreuung, der Einführung von Elterngeld und Kinderzuschlag sowie allmählichen Verbesserungen in der Arbeitswelt positiv auf die Erwerbstätigkeit von Müttern aus. Damit Mütter auch nach der Familienphase ein dauerhaft existenzsicherndes Einkommen erzielen können, besteht nach wie vor Handlungsbedarf an vielen Stellen. Mehr …

Weiterhin Entwicklungsbedarf für echte Gleichstellung: Vereinbarkeit als Schlüsselthema

Am 15. November 1994 wurde der Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz um den Passus ergänzt, dass der "Staat die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern fördert und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinwirkt". Auch 25 Jahre später gibt es noch großen Entwicklungsbedarf für eine echte Gleichstellung von Frauen und Männern wie Heiger Scholz, Staatssekretär im Sozial- und Gleichstellungsministerium des Landes Niedersachsen, aus diesem Anlass betont. Ein Schlüssel zu mehr Gleichberechtigung ist das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mehr …

Gleichstellungsatlas der Diakonie

Diakonie-GleichstellungsatlasDie Diakonie will Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt in ihren Einrichtungen und Diensten stärken. Dazu hat sie eine repräsentative Erhebung unter den diakonischen Einrichtungen und Angeboten sowie Landes- und Fachverbänden durchgeführt. Mit dem Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Diakonie gibt es erstmalig verlässliche Zahlen darüber, wie Frauen und Männer in Führungspositionen, Aufsichts- und Entscheidungsgremien vertreten sind. Mehr …

Familienfreundlichkeit stärkt Arbeitgeberattraktivität

Unternehmensmonitor-Familienfreundlichkeit-2019Zum sechsten Mal hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) den "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit" vorgelegt. Die aktuellen Ergebnisse zeigen deutliche Fortschritte, aber auch weiteren Handlungsbedarf. Der Monitor wird vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) gefördert. Er besteht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung und einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey betonte, dass Familienfreundlichkeit ein wichtiges Kriterium für die Attraktivität von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern ist. In Zeiten des Fachkräftemangels sei sie kein "Nice to have", sondern ein besonderer Wettbewerbsvorteil. Mehr …

Fortschrittsindex Vereinbarkeit: Neues Online-Tool misst Familienfreundlichkeit von Unternehmen

Fortschrittsindex-Vereinbarkeit_ScreenshotWie familienfreundlich ist mein Unternehmen? Das können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit dem "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" jetzt online ermitteln. Das neue Online-Tool unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dabei, ihre familienfreundlichen Maßnahmen zu messen, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen. Mehr …

Elterngeld und Elterngeld Plus: Gleichmäßige Aufteilung zwischen Müttern und Vätern nach wie vor in weiter Ferne

Immer mehr Väter beziehen Elterngeld, jedoch weiterhin deutlich weniger als Mütter. Zudem ist die Dauer ihrer Elternzeit weiterhin sehr viel kürzer als bei Müttern. Viele Väter fürchten mögliche negative Folgen im Beruf. Auch finanzielle Gründe sprechen für Väter gegen eine Elternzeit. Höhere Lohnersatzrate bei niedrigen Einkommen könnte Abhilfe schaffen. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Mehr …

Frauen sind nach der Familienphase am Arbeitsmarkt aktiver

In den letzten Jahren ist der Anteil der erwerbstätigen Frauen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren deutlich gestiegen und der Anteil der in kleiner Teilzeit Beschäftigten unter ihnen gesunken. Gleiches gilt auch, wenn man Mütter mit älteren Kindern betrachtet. Um diesen den Wiedereinstieg weiter zu erleichtern, sind gezielte Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote hilfreich. Dies erläutert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in der Ausgabe 47/2019 der IW-Kurzberichte. Mehr …

25 Jahre für mehr Familienfreundlichkeit und Gleichstellung

14. März 2019

In Niedersachsen setzen sich 25 Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft für die Erwerbsbeteiligung von Frauen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Gemeinsam mit rund 1.500 regionalen Unternehmen als Partner arbeiten sie für mehr Familienfreundlichkeit und Gleichstellung. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens empfing Sozialministerin Carola Reimann Vorsitzende der regionalen Unternehmensverbünde und Leiterinnen der Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft im Gästehaus der Landesregierung. Mehr …

Leitfaden für Zeitpolitik in Kommunen

Mehr-Zeit-fuer-FamilienWarum leiden Familien unter Zeitnot und was können Kommunen beitragen, um dem zu begegnen? Im Auftrag des Familienministeriums Rheinland-Pfalz hat die Prognos AG zu dieser Frage die Studie "Zeit für Familien in Rheinland-Pfalz" durchgeführt. Modellhaft wurden die Stadt Ludwigshafen, die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen und der Landkreis Trier-Saarburg untersucht. Aus der Studie entstand ein Leitfaden, der Kommunen konzeptionell bei der Gestaltung von kommunaler Zeitpolitik unterstützen soll. Mehr …

Mütter nutzen flexible Arbeitsmodelle anders als Väter

Frauen und Männer mit Kindern nutzen flexible Arbeitsmodelle wie Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice unterschiedlich: Während die Väter sehr viel mehr Zeit in den Job stecken, machen Mütter etwas mehr Überstunden, vor allem nehmen sie sich aber deutlich mehr Zeit für die Kinderbetreuung. Das zeigt eine Studie von Dr. Yvonne Lott, Gender- und Arbeitszeitforscherin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Mehr …

Familienservice Wolfsburg berät Unternehmen

Betrieblicher-Beratungsservice-WolfsburgDer Familienservice Wolfsburg e.V. bietet ein innovatives Serviceangebot für kleine und mittlere Unternehmen an, die sich zu Instrumenten familienfreundlicher Personalpolitik beraten lassen möchten. Geschäftsführerin Sandra Kurtz steht als Ansprechpartnerin für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung, auf Wunsch auch vor Ort im Unternehmen. Dank der Unterstützung durch die Stadt Wolfsburg und die IHK Lüneburg-Wolfsburg ist die Erstberatung kostenfrei. Mehr …

EU-Vereinbarkeits-Richtlinie: Mindeststandards zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Deutschland hat zusammen mit der Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten der sogenannten Vereinbarkeitsrichtlinie zugestimmt. Ziel der Richtlinie ist es, in der gesamten EU die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu verbessern. Konkret soll die Richtlinie für eine gerechtere Aufteilung von Betreuungs- und Pflegeaufgaben zwischen Frauen und Männern sorgen und die Erwerbsbeteiligung insbesondere von Frauen fördern, wie das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mitteilt. Mehr …

Mehr Vater-Kind-Zeit durch ElterngeldPlus

Elterngeld und ElterngeldPlus stärken die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Mit dem ElterngeldPlus nehmen Väter sichtbar längere Zeiträume in Anspruch. Mehr …

Monitor Familienforschung: Berufseinstieg von geflüchteten Müttern

Monitor-Familienforschung-40-gefluechtete-MuetterDer Monitor Familienforschung gibt Auskunft über demografische Eckdaten der geflüchteten Frauen - mit speziellem Fokus auf die Mütter - und beschreibt den Unterstützungsbedarf auf dem Arbeitsmarkt. Im ersten Teil wird aufgezeigt, welche Sprachkenntnisse und welche Berufswünsche sie aufweisen und welche Wege es für sie gibt, sich in Arbeit zu integrieren und ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Erkenntnisse des ESF-Bundesprogramms "Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" werden im zweiten Teil vorgestellt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt den Monitor Familienforschung Nr. 40 zum Download zur Verfügung.

Frauen für den Arbeitsmarkt stärken: Neue Förderprojekte starten

Frauen bei ihrem (Wieder-) Einstieg in das Berufsleben unterstützen, sie mittels individueller Praxisangebote auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und in ihrer beruflichen Weiterentwicklung stärken, sind die Ziele von zwölf Projekten, die das Niedersächsische Ministerium für Gesundheit, Gleichstellung und Soziales jetzt fördert. Als Teil des Programms "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA) stärken die Projekte Frauen in ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit als Voraussetzung für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung. Mehr …

Leitfaden zum Mutterschutz

Leitfaden-Mutterschutz_CoverDas Bundesfamilienministerium hat den Leitfaden zum Mutterschutz aktualisiert. Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts ist zum 1. Januar 2018 ein neues Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Die Broschüre informiert ausführlich über wesentliche Aspekte, wie Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz während Schwangerschaft und Stillzeit (insbesondere Arbeitszeit- und Arbeitsschutzbestimmungen), Kündigungsschutz, etwaigen Mutterschaftsleistungen und mehr. Mehr …

ElterngeldPlus setzt gute Impulse für partnerschaftliche Vereinbarkeit

Elterngeld und ElterngeldPlus stärken die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Neueste Zahlen des Statistischen Bundesamt zeigen: Immer mehr Väter nehmen Elterngeld in Anspruch. Besonders attraktiv ist für sie das ElterngeldPlus. Mehr …

Leitfaden zur familienfreundlichen Unternehmenskultur

Gestalten-Sie-Unternehmenskultur_BMFSFJDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in Zusammenarbeit mit dem Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie einen neuen Leitfaden zur familienfreundlichen Gestaltung der Unternehmenskultur herausgegeben. Er zeigt, dass Betriebe den Herausforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt mit einer "Unternehmenskultur 4.0" begegnen können. Diese zeichnet sich zum Beispiel durch eine offene Kommunikation, kreative Teamarbeit und einen achtsamen Führungsstil aus. Mehr …

Sozioökonomische Beratung von landwirtschaftlichen Familien und landwirtschaftliche Sorgentelefone

Das Land Niedersachsen greift den Landwirten und ihren Familien mit einer ganzheitlichen, sozioökonomischen Beratung unter die Arme. Für diese wichtige Arbeit erhält die Landwirtschaftskammer in diesem Jahr einen festen Zuschuss von rund 600.000 Euro. Zudem werden die landwirtschaftlichen Sorgentelefone und die ländliche Familienberatung seit 2016 jährlich mit 45.000 Euro unterstützt. Mehr …

Familienbewusste Unternehmenskultur: verstehen, verantworten, verankern

Erfolgsfaktor-Familie_01-03-18_sIm Gespräch bleiben, offen sein für neue Ideen, kleine Lösungen schnell umsetzen, Vorbild für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein – damit haben Unternehmerinnen und Unternehmer gute Erfahrungen gemacht, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Das ergab die Gesprächsrunde der Netzwerktagung, zu der das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie seine Mitgliedsunternehmen und Interessierte am 1. März 2018 nach Hannover eingeladen hatte. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Palette der Vereinbarkeitsangebote bereits ist. Mehr …

Bericht der Bundesregierung zum Elterngeld Plus

Die Bundesregierung hat den von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley vorgelegten Bericht über die Auswirkungen der Regelungen zum Elterngeld Plus und zum Partnerschaftsbonus sowie zur Elternzeit beschlossen. Mit dem Elterngeld Plus können Eltern, die in Teilzeit erwerbstätig sind, das Elterngeld länger beziehen. Die Bundesfamilienministerin zieht eine positive Bilanz: Die Leistung unterstützt Eltern dabei, ihre Kinder partnerschaftlich zu betreuen. Mehr …

Partnerschaftliche Vereinbarkeit aus Sicht von Kindern und Eltern

Das Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) hat Familien, in denen beide Eltern vollzeitnah arbeiten, zu ihrem Alltag befragt. In der Befragung kamen insbesondere die Kinder zu Wort. Deutlich wird: Kinder in Familien mit zwei vollzeitnah arbeitenden Eltern sind mehrheitlich zufrieden. Sie erleben keinen Mangel an gemeinsamer Zeit. Mehr …

Gender Care Gap: Frauen wenden deutlich mehr Zeit für unbezahlte Tätigkeiten auf

Frauen wenden täglich deutlich mehr Zeit für unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt und für die Familie auf als Männer. Dieser Unterschied lässt sich nun auch beziffern: Die Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht hat als neue Kennzahl für diese "Sorge-Lücke" den Gender Care Gap entwickelt. Er liegt derzeit bei 52,4 Prozent. Das geht aus dem Gutachten der Sachverständigen für den Zweiten Gleichstellungsbericht hervor. Mehr …

OECD-Studie: Mehr partnerschaftliche Vereinbarkeit

Deutschlands-Weg-zur-Partnerschaftlichekeit-in-Familie-und-Beruf_CoverDeutschland hat mit dem Ausbau der Kinderbetreuung sowie mit der Ausgestaltung des Elterngeldes bereits wichtige Voraussetzungen für eine gleichmäßigere Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen beiden Eltern geschaffen. Eine gezielte Weiterentwicklung bestehender Instrumente sowie Anpassungen im Steuer- und Transfersystem könnten dazu beitragen, dass es mehr Müttern und Vätern gelingt, umfänglich erwerbstätig zu sein und Zeit für Kinder und Partnerschaft zu haben. Zu diesem Schluss kommt die vom Bundesfamilienministerium geförderte OECD-Studie "Dare to Share" zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf in Deutschland. Mehr …

WZB-Studie: Partnerschaftliche Vereinbarkeit - Die Rolle der Betriebe

Betriebe haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen. Das zeigt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), die erstmals systematisch die Rolle der Betriebe für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben untersucht hat. Befragt wurden mehr als 1.700 zusammenlebende Mütter und Väter, deren Kinder jünger als 13 Jahre alt sind. Die Studie wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert. Mehr …

Leitfaden Familienbewusste Arbeitszeiten

Familienbewusste-ArbeitszeitenFür Eltern sind flexible Arbeitszeitmodelle ein wichtiger Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Einige Möglichkeiten für Unternehmen, sich darauf einzustellen, stellt das Bundesfamilienministerium in einem Praxisleitfaden Familienbewusste Arbeitszeiten dar. Interviews mit Personalverantwortlichen mittlerer und großer Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe und der Dienstleistungsbranche bieten darin Einblick in Chancen und Schwierigkeiten des Umdenkens beim Thema flexible Arbeitszeiten. Unternehmen wollen mit der Einführung familienfreundlicher Maßnahmen vor allem qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten und hoffen auf eine höhere Arbeitszufriedenheit. Die Broschüre kann bestellt werden unter www.bmfsfj.de.

Familienarbeitszeit: Anreiz zur partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit

FamilienarbeitszeitDie Idee einer Lohnersatzleistung bei Familienarbeitszeit besteht darin, für Eltern und Alleinerziehende einen Anreiz zu setzen, in einer reduzierten Vollzeitbeschäftigung, die den Umfang von gängigen Teilzeitstellen übersteigt, tätig zu sein. Der Differenzbetrag zum Vollzeit-Einkommen würde durch eine staatliche Leistung teilweise ausgeglichen. Damit sollen zum einen Zeitressourcen für die Familienarbeit zur Verfügung stehen, zum anderen soll auch eine Integration in den Arbeitsmarkt mit entsprechendem Einkommen gewährleistet sein. Bei Paaren wäre die Leistung daran geknüpft, dass beide Partner(innen) dieses Arbeitszeitarrangement eingehen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung dieses Modell quantifiziert. Es könnte Signalwirkung zu einer Normveränderung im Hinblick auf reduzierte Vollzeitbeschäftigung bei Menschen mit Sorgeverantwortung haben. "Familienarbeitszeit - Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung" steht als Download auf der Website der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Verfügung.

ESF-Modellprogramm zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen

Perspektive-Wiedereinstieg_LogoDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleitet gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit weiterhin Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg: Seit Juli werden Frauen an bundesweit 23 Modellstandorten dabei unterstützt, nach einer längeren familienbedingten Auszeit wieder ins Berufsleben einzusteigen. Das Bundesfamilienministerium stellt in der Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Sozialfonds (ESF) für das Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen" bis Ende 2021 rund 28 Millionen Euro an ESF-Mitteln zur Verfügung. Mehr …

Stark im Beruf: Mütter mit Migrationshintergrund für den Arbeitsmarkt gewinnen

Stark-im-Beruf_LogoMüttern mit Migrationshintergrund den Berufseinstieg zu erleichtern, ist Ziel einer strategischen Partnerschaft zwischen Bundesfamilienministerium und Bundesagentur für Arbeit. "Stark im Beruf" unterstützt Mütter mit Migrationsgeschichte beim Ein- oder Wiedereinstieg in das Erwerbsleben durch passgenaues Coaching, Beratung und Qualifizierung. Mehr …

Beruf und Familie im Unternehmen zum Thema machen

Leitfaden_Beruf+Familie-im-Unternehmen-zumThema-Machen_CoverDas Bundesfamilienministerium hat einen "Leitfaden für eine praxisorientierte interne Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie" herausgegeben. Darin wird gezeigt wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber am besten über ihre Familienfreundlichkeit kommunizieren können. Durch Interviews, Unternehmensbeispiele und Tipps wird das Thema praxisnah vermittelt. Es gibt Hinweise, was das richtige Maß an Kommunikation ist, wie man intern mit sogenannten Tabuthemen umgehen und einen guten Medienmix finden kann. Darauf folgen Anregungen zu einer professionellen Bildsprache und zur Rolle von Führungskräften als Vereinbarkeitsvorbilder. Die Broschüre steht auf der Website des BMFSFJ als Download zur Verfügung oder kann dort als Print-Version bestellt werden.

Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Die-neue-Familien-Zeit-FolderAm 1. Januar 2015 ist das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wurden die bestehenden Gesetze zur Pflegezeit und Familienpflegezeit besser miteinander verzahnt und gemeinsam weiterentwickelt. Zentrale Neuerungen sind der Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit, der Anspruch auf Förderung durch ein zinsloses Darlehen sowie die Einführung des Pflegeunterstützungsgeldes als Lohnersatzleistung bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung. Mehr …

Familienbüros - Best Practice aus Niedersachsen

Familienbüros_Logo_330p
Im Rahmen des Landesprogramms "Familien mit Zukunft" (2007 bis 2010) hat das Land Niedersachsen eine unterstützende Infrastruktur für Familien geschaffen und die qualifizierte Kinderbetreuung in Niedersachsen gestärkt. Das Herzstück sind etwa 230 Familienbüros in den Kommunen als zentrale Anlaufpunkte für Eltern und Tagespflegepersonen. Die Büros verbessern in den Städten, Gemeinden und Landkreisen die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familien und Beruf. Sie bieten Beratung und Information rund um die Themen Familie, Erziehung und Kinderbetreuung.

Seit 2011 konzentrieren sich die bereits etablierten sowie weitere, neue Familienbüros auf Projekte zur Erprobung von neuen Wegen in der Familienbildung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Angeboten für Familien mit Migrationshintergrund und Familien aus sozialen Brennpunkten. Aufsuchende Elternarbeit, Angebote Früher Hilfen sowie Projekte zur Stärkung benachteiligter Kinder mit begleitender Elternarbeit gehören dazu. In der Aktionslandkarte sind die Familienbüros und weitere Einrichtungen für Familien abrufbar.

Webtipps Familie und Beruf

www.familienfreundliche-wissenschaft.org
Die umfangreiche Online-Informationsplattform des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) bietet aktuelle Forschungsergebnisse, Informationen, Termine und Angebote zum Thema familienfreundliche Hochschule.

fortschrittsindex.erfolgsfaktor-familie.de
Wie familienfreundlich ist mein Unternehmen? Das können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit dem "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" online ermitteln. Das Online-Tool des Bundesfamilienministeriums unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dabei, ihre familienfreundlichen Maßnahmen zu messen, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.

www.wege-zur-pflege.de
Alle Informationen zu den gesetzlichen Änderungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ab Januar 2015. Mit Beratungs-Hotline für Angehörige und Familienpflegezeit-Rechner.

www.elterngeld-plus.de
Das Bundesfamilienministerium informiert über die Regelungen zu ElterngeldPlus und Elternzeit, die Müttern und Vätern mehr Zeit für die Familie geben und eine flexible Rückkehr in den Beruf ermöglichen sollen.

www.familien-wegweiser.de/Elterngeldrechner
Seit Juli 2015 können Mütter und Väter Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren. Wie das geht, welche Aufteilung für welche Familie am besten passt und wieviel Elterngeld dann zur Verfügung steht, das ermittelt Elterngeldrechner mit Planer des Bundesfamilienministeriums.