Region Hannover: Integrationsfonds 'Vielfalt21'

Nie war Solidarität und Zusammenhalt der Gesellschaft wichtiger als in Zeiten dieser Pandemie. Trotz aller Umstände mangelt es nicht an guten Ideen für passende Projekte. Doch für die Umsetzung der Ideen fehlt leider aber oft Zeit und Geld. Damit aus Ideen echte Projekte werden, stellt die Region Hannover auch in diesem Jahr mit dem Integrationsfonds "Miteinander – Gemeinsam für Integration" 150.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, um die Arbeit für mehr Teilhabe vor Ort zu unterstützen. Mehr …

MigrantenElternNetzwerk: Infoveranstaltungen auch in digitaler Form

MigrantenElternNetzwerk-Nds_LogoDas MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen führt niedersachsenweit Infoveranstaltungen zu Bildungs- und Erziehungsthemen durch und informiert geflüchtete Eltern zu Bildungsfragen. Die Infoveranstaltungen werden auch in digitaler Form über Zoom in Arabisch und Deutsch angeboten. Die Teilnahme ist auch per Smartphone möglich. Das Angebot ist kostenlos. Mehr …

Gelebte Vielfalt: Publikation beleuchtet Lebenslagen von Familien mit Migrationshintergrund

Gelebte-Vielfalt_CoverIn jeder dritten Familie in Deutschland hat mindestens ein Elternteil einen ausländischen Pass oder wurde eingebürgert. Die Publikation "Gelebte Vielfalt: Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland" nimmt diese Familien in den Blick. Sie bündelt zentrale Daten der Lebenslage von Familien mit Migrationshintergrund, zum Migrationsgeschehen, zur Bildungsteilhabe, zur wirtschaftlichen Situation und beruflichen Integration der Familien sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aktuelle statistische Daten werden ausgewertet und von Expertinnen und Experten eingeordnet. Mehr …

Abschlussbericht: Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten Benachteiligten zeigt Wirkung

Der Europäische Hilfsfonds fördert Projekte, die besonders benachteiligten Personen und aus anderen EU-Staaten zugewanderten Menschen den Start in Deutschland erleichtern. Nun wurde der Abschlussbericht vorgestellt. Mehr …

DJI-Kinder- und Jugendmigrationsreport 2020

DJI-Kinder-und-Jugendmigrationsreport-2020Die Struktur der in Deutschland lebenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist im Laufe der vergangenen Jahre vielfältiger geworden, insbesondere durch die Fluchtmigration sowie durch in Deutschland geborene Kinder von nichtdeutschen Eltern vielfältiger. Der DJI Kinder- und Jugendmigrationsreport 2020 zeigt die Lebenswelten der jungen Menschen in Familie, Freizeit und Freundeskreisen auf. Mehr …

your Health - your Rights: Integratives Gesundheitsprojekt für Migrantenfamilien übertrifft Erwartungen

AHN_Interkultureller-Familiengesundheitstag_150pxDas von der Aidshilfe Niedersachsen erfolgreich erprobte Konzept der "Interkulturellen Familiengesundheitstage", das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wird, hat sich in diesem Jahr erneut bewährt: Weitere sechs niedersächsische Kommunen haben dieses Generationen, Kulturen und Geschlechter übergreifende Format in den vergangenen Monaten genutzt, um schwer erreichbare multikulturelle Zielgruppen anzusprechen. Die Resonanz war sehr gut. Zahlreiche weitere Anfragen konnten in diesem Jahr nicht bearbeitet werden. 2020 soll es weitergehen. Mehr...

Ramadan-Fasten von Kindern und Jugendlichen

Deutscher-Kinderschutzbund_LogoVor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan weisen der Kinderschutzbund (DKSB) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auf mögliche Folgen des Fastens für Kinder und Jugendliche hin. Familien sollten in ihrem Wunsch unterstützt werden, ihre Religion auszuüben, Risiken für die Gesundheit von Kindern müssen aber im Blick behalten werden. Zu diesem Zweck hat der DKSB eine Handreichung mit Empfehlungen für Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte und andere Fachkräfte entwickelt. Der Ramadan findet vom 5. Mai bis 4. Juni 2019 statt. Mehr …

Interkulturelle Familienfreizeiten: AGF sucht Kooperationspartner

AGFDie Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände Niedersachsen (AGF) hat in den vergangenen beiden Jahren interkulturelle Familienfreizeiten organisiert und ist damit auf ausgesprochen positive Resonanz gestoßen. Viele Eltern aus verschiedenen Herkunftsländern nahmen an dem Angebot teil und nutzten die Gelegenheit, mit anderen Familien in Kontakt zu kommen. Die Nachfrage nach ähnlichen Angeboten ist groß, deshalb sucht die AGF Kooperationspartner, die als Bildungsträger ebenfalls interkulturelle Familienfreizeiten organisieren wollen, und berät diese gern bei der Organisation und Durchführung eines solchen Angebotes. Kontakt: Christine Volland, Telefon (0511) 36 04 110, Geschaeftsstelle@agf-niedersachsen.de, www.agf-nds.de

IW-Studie: Kinder mit Migrationshintergrund gezielter fördern

IW-Analysen-125_CoverNur wenn Schulen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gezielt fördern, kann der Nachwuchs später im Berufsleben erfolgreich sein. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und fordert dafür eine Zuweisung öffentlicher Mittel nach einem Sozialindex. Nur so gewinnt der Arbeitsmarkt zusätzliche Fachkräfte, die er dringend braucht. Mehr …

Neue Ansätze für die interkulturelle Pflegekinderhilfe

Neue-Ansaetze-interkulturelle-PflegekinderhilfeFamilien mit Migrationshintergrund geraten immer stärker ins Blickfeld und können mit ihrem Potenzial zu einer interkulturellen Pflegekinderhilfe beitragen. Doch die Begegnung und Ansprache dieser Familien gestaltet sich für Fachkräfte häufig kompliziert. Das Projekt "PemM - Pflegeeltern mit Migrationshintergrund" hat untersucht, wie Pflegefamilien mit Migrationshintergrund für die Kinder- und Jugendhilfe gewonnen werden können und was benötigt wird, um eine kultursensible Pflegekinderhilfe umzusetzen. Mehr …

Kultur- und migrationssensible Familienarbeit in der Kita

Kultur-migrationssensible-FamilienarbeitZuhören und Interesse zeigen sind die ersten Schritte auf dem Weg in eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern mit Migrationshintergrund und/ oder Fluchterfahrung. Dazu gehören Hintergrundwissen und ein Verständnis für das Funktionieren von Familiensystemen in den Herkunftsländern der Familien. Anhand von drei Beispielen von Familien und der Lebenslagen, in denen sich die einzelnen Familienmitglieder aktuell befinden, führen die Autorinnen durch das Thema. Mehr …

Mein Kind ist behindert - Ratgeber in mehreren Sprachen

Mein-Kind-ist-behindert_türkisch-deutschDer Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat einen zweisprachigen Elternratgeber herausgegeben. "Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es" bietet in Türkisch, Russisch, Arabisch und Vietnamesisch, jeweils zweisprachig mit Deutsch, einen Überblick über Rechte und finanzielle Leistungen für Familien mit behinderten Kindern. So können anderssprachige Eltern die Broschüre direkt als Übersetzungshilfe einsetzen. Die einzelnen Kapitel beinhalten auch Hinweise auf vertiefende Rechtsratgeber, deren Bestelladressen im Anhang der Broschüre aufgeführt werden. Die Broschüre kann unter verlag.bvkm.de heruntergeladen werden.

Mutmacher-Video-Blog für Migrantinnen zum Thema zweiter Bildungsweg

Aleisha-Vlog_Screenshot_sDie Crespo Foundation und das Frauenreferat der Stadt Frankfurt haben ein Video-Blog gestartet, der Migrantinnen Mut machen soll, den zweiten Bildungsweg für sich zu entdecken. Der Video-Blog zeigt am Beispiel der alleinerziehenden Mutter Aleisha die Hürden und Hindernisse auf, mit denen Migrantinnen auf dem zweiten Bildungsweg zu kämpfen haben. Er zeigt aber auch Lösungen, Glücksmomente und Erfolgserlebnisse. Das Besondere an dem Vlog: Die Endzwanzigerin Aleisha und ihre beiden Kinder Tygo und Nimah sind keine wirklichen Schauspielerinnen, sondern Puppen. Mehr …

Religiöse Sozialisation in muslimischen Familien

Religioese-Sozialisation-in-muslimischen-FamilienWelche Erziehungsziele verbinden muslimische Eltern mit religiöser Erziehung im familiären Rahmen und wie vermitteln sie diese? Welche Rolle und welchen Stellenwert nehmen dabei Sozialisationsinstanzen wie Moscheen oder ähnliche Bildungseinrichtungen, Schulen oder Kindertagesstätten, die Peers, Medien und Gesellschaft für die religiöse Sozialisation ein? Welche fördernden oder hemmenden Effekte gehen von ihnen aus? In einer vergleichenden sozialwissenschaftlichen Untersuchung leistet Ayse Uygun-Altunbas einen Beitrag zur Erforschung eines bislang wenig beachteten Themenfeldes. Mehr …

Kinder mit Migrationshintergrund in der Kindertagesbetreuung

KomDat_Logo-neuDie Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat Daten und Fakten zur Kinder-und Jugendhilfe in der Ausgabe KomDat Jugendhilfe 3/2016 zusammengefasst. Themen sind unter anderem Daten zur Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung durch Familien mit Migrationshintergrund und Hintergrundzahlen zum Bedarf an Sprachfördermaßnahmen in Kitas. Außerdem geht es um die steigende Bedeutung junger Menschen mit Migrationshintergrund in den Hilfen zur Erziehung sowie unbegleitete ausländische Minderjährige im Spiegel von Asyl- und Jugendhilfestatistik. Mehr …

Stark im Beruf: Mütter mit Migrationshintergrund für den Arbeitsmarkt gewinnen

Stark-im-Beruf_LogoMüttern mit Migrationshintergrund den Berufseinstieg zu erleichtern, ist Ziel einer strategischen Partnerschaft zwischen Bundesfamilienministerium und Bundesagentur für Arbeit. "Stark im Beruf" unterstützt Mütter mit Migrationsgeschichte beim Ein- oder Wiedereinstieg in das Erwerbsleben durch passgenaues Coaching, Beratung und Qualifizierung. Mehr …

Mit Bildungspatenschaften Integration fördern

Logo-aktion-zusammen-wachsenBildungspatenschaften können Kindern mit Zuwanderungshintergrund durch eine gezielte, individuelle Sprachförderung helfen, später in der Schule die gleichen Voraussetzungen zu haben wie Kinder deutscher Herkunft. Die "Aktion zusammen wachsen" vernetzt bundesweit bestehende ehrenamtliche Patenschaftsprojekte und unterstützt die Gründung neuer Bildungspatenschaften für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Die Website zur Aktion informiert Eltern, Kitas, Schulen und Ausbildende und stellt Beispiele verschiedener Bildungspatenschaften vor. Bei der Suche nach Bildungspatenschaftsprojekten vor Ort hilft eine Projektdatenbank. www.aktion-zusammen-wachsen.de

Forschungsergebnisse: Häuslicher Gewalt im Migrationskontext vernetzt und kompetent begegnen

Fachberatungsstellen, die auf den Bereich Gewalt gegen Frauen spezialisiert sind, erreichen Frauen mit Migrationshintergrund nur selten. Die Ausnahme sind Frauenhäuser. Das hat eine durch das Niedersächsische Sozialministerium geförderte Studie aus dem Praxisforschungsprojekt "Häuslicher Gewalt im Migrationskontext vernetzt und kompetent begegnen" ergeben, die im Juli 2015 vorgestellt wurde. Mehr …

Informationen für Kinder in Trennungssituationen

ISD-ZAnKDer Internationale Sozialdienst (ISD) im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. bietet Informationen für Kinder und Eltern zum Sorge- und Umgangsrecht und zu Kindesentführungen ins Ausland. Neben rechtlichen Auskünften und Unterstützungsangeboten finden sie auch Tipps und Erfahrungsberichte von anderen Kindern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Situationen, in denen ein Elternteil im Ausland lebt oder leben möchte. www.zank.de/kinder

Expertise: Elternarbeit und Netzwerke für Elternbildung, Frühe Hilfen und Integration

In 2012 hat das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) e.V. im Auftrag der länderoffenen Arbeitsgruppe "Elternarbeit und Netzwerke für Elternbildung/Frühe Hilfen und Integration" eine Expertise erstellt. Sie untersucht die Gelingensbedingungen entsprechender erfolgreicher Projekte und Programme wie beispielsweise das Niedersächsische Landesprogramm "EFi - Elternarbeit, Frühe Hilfen und Migrationsfamilien" und leitet daraus Handlungsempfehlungen ab.

Migrationsberichte der Bundesregierung

Seit 2001 legt die Bundesregierung jährlich einen Migrationsbericht vor. Er stellt möglichst aktuelle, umfassende und ausreichend detaillierte statistische Daten über Migration bereit und soll damit Grundlagen für die Entscheidungsfindung von Politik und Verwaltung im Bereich der Migrationspolitik liefern. Alle Berichte stehen auf der Website des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

Beispiele guter Praxis für die Arbeit mit Flüchtlingsfamilien und Familien mit Migrationshintergrund

Anregung und Unterstützung für eigene Vorhaben finden Sie in unserer Rubrik Beispiele guter Praxis.

EFi - Elternarbeit + Frühe Hilfen + Migrationsfamilien

Logo-EFiMit dem bundesweit einmaligen Landesprogramm "EFi - Elternarbeit, Frühe Hilfen und Migrationsfamilien" hat das Land Niedersachsen von 2011 bis 2014 Kommunen dabei unterstützt, die Netzwerkarbeit für Familien mit Migrationshintergrund zu stärken. Rund 30 Kommunen in Niedersachsen haben EFi-Projekte ins Leben gerufen. Diese sollen die Bildungs- und Präventionsangebote besser vernetzen und besonders für Familien mit Zuwanderungsbiografie leichter zugänglich machen. Eine besondere Rolle kommt dabei Vertrauenspersonen mit Migrationshintergrund zu, wie Integrations- und Erziehungslotsinnen und -lotsen, und anderen interessierte Ehrenamtlichen, die die Eltern persönlich ansprechen. www.efi-nds.de.

MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen

MigrantenElternNetzwerk-Nds_LogoDas MigrantenEltern Netzwerk ist die Interessenvertretung von Eltern mit Migrationshintergrund in Niedersachsen. Regelmäßige Tagungen, Fortbildungen und Seminare unterstützen die Eltern dabei, ihren Erziehungsauftrag selbstbewusst wahrzunehmen, um die Bildungschancen ihrer Kinder zu verbessern. Das Netzwerk bietet auch Hilfeleistung und Aufklärungsarbeit für Eltern in ländlichen Gebieten an. www.men-nds.de.

Integrationslotsen in Niedersachsen

Logo-Integrationslotsen-in-NiedersachsenIntegrationslotsinnen und -lotsen helfen Migrantinnen und Migranten, die vor Kurzem zugewandert sind oder schon lange Zeit in Niedersachsen leben, bei der Orientierung im Alltag. Sie bieten Begleitung auf Behördenwegen, informieren Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung oder führen Eltern an das hiesige Schulsystem heran. Viele der etwa 1.800 ehrenamtlich tätigen Lotsinnen und Lotsen in Niedersachsen haben selbst einen Migrationshintergrund. Sie ergänzen das professionelle Angebot sozialer Fachkräfte. Bereits seit 2007 fördert das Land Qualifizierungsmaßnahmen für die Helferinnen und Helfer mit bis zu 190.000 Euro jährlich. Weitere Informationen zu diesem Projekt und zu den Fördermöglichkeiten finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums.