Jugendring Osnabrücker Land verleiht Jugendförderpreis 2017

Am 10. November 2017 wurde der Jugendförderpreis 2017 durch den Jugendring Osnabrücker Land e. V. verliehen. Bereits zum neunten Mal vergab der Jugendring diesen Preis. Die Verleihung fand im LandForum der LandvolkHochschule in Oesede statt. Dank der finanziellen Unterstützung durch innogy, den Fachdienst Jugend und das Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt des Landkreises Osnabrück konnten wieder Geldpreise in Höhe von über 4.000 Euro vergeben werden.

Der Preis richtet sich an Personen, die sich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren. Der Jugendring will damit Projekte der Jugendarbeit fördern, tolle Ideen prämieren und sich bei den vielen Engagierten bedanken, die sich für eine erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Osnabrück einsetzen. Alle vorgeschlagenen Gruppen haben an diesem Abend die Gelegenheit genutzt sich vorzustellen und dem Publikum über ihr Engagement zu berichten.

Neben einer Jury, die sich bereits vorab getroffen und die Bewerbungen bewertet hat, hatten alle beteiligten Gruppen an diesem Abend die Möglichkeit, anhand eines Punktesystems über die Gewinner der 22 eingereichten Vorschläge mitzuentscheiden.

Erster Platz für Inklusiven Mädchentreff

Der erste Preis und damit 1.500 Euro ging an den "Inklusiven Mädchentreff". Dieser hat zum Ziel, Mädchen aus dem Landkreis Osnabrück mit und ohne Behinderung zusammenzubringen, die Freizeit gemeinsam zu verbringen und somit Barrieren abzubauen. Die Gruppe besteht zurzeit aus 12 Teilnehmerinnen. Es besteht eine Altersspanne von 8 bis 16 Jahren, da Lebens- und Entwicklungsalter oft weit auseinandergehen. Ehrenamtliche mit und ohne Behinderungen leiten diesen Treff alle 2 Monate samstags von 15 bis 17 Uhr. Neben Ausflügen, kreativen Aktionen und dem Musizieren mit der Zauberharfe findet jährlich in den Sommerferien ein inklusives Musikalprojekt statt.

Zweiter Platz für Jugendhaus Merzen

Die Gruppenleiter des Jugendhauses Merzen haben mit 1.000 Euro den zweiten Platz erreicht. Jedes Jahr lassen sich junge Menschen als Jugendleiter von der Jugendpflege der Samtgemeinde Neuenkirchen ausbilden, um im Team des Jugendhauses mitzuwirken. Das Jugendhaus ist allen Kindern und Jugendlichen von 8 bis 27 Jahren zugänglich. Im Jugendhaus stehen ein offener Bereich mit Billard, Kicker, Dart und Airhockey, eine Chillecke mit Gesellschaftsspielen sowie ein Computerraum mit 12 PCs zur Verfügung. Das Jugendhaus ist von Montag bis Donnerstag am Nachmittag und in den frühen Abendstunden geöffnet. Die mitwirkenden Jugendlichen ermöglichen vielen Besuchern eine sinnvolle, produktive und vor allem gemeinsam verbrachte Freizeitgestaltung. Des Weiteren unterstützt das Jugendhausteam bei Aktivitäten im Dorf, z. B. beim Lauftreff, um die Läufer mit Getränken und Würstchen zu versorgen. Seit vielen Jahren gibt es das Projekt "Nullkommanull-Promille-Bar - die antialkoholische Cocktailbar". Einmal jährlich ist das Jugendhausteam mit der Bar beim Indian Summer in Plaggenschale vertreten und bietet leckere Alternativen zu den üblichen alkoholischen Getränken an.

Dritter Platz für Flüchtlingslotsen des Netzwerks Jugendhaus Buer e.V.

Die Jury und das Publikum befand außerdem die Arbeit der Flüchtlingslotsen des Netzwerks Jugendhaus Buer e.V. für preiswürdig und verliehen diesen somit den mit 700 Euro dotierten 3. Platz. Kinder mit und ohne Fluchterfahrung treffen sich regelmäßig freitags für 1,5 Std. am Jugendwagon, um unter sozialpädagogischer Begleitung gemeinsame Aktivitäten durchzuführen, vor allem um den "Neuen" das örtliche Leben, wichtige Orte und Angebote, die Vereine sowie die Gebräuche des örtlichen Zusammenlebens näherzubringen. Jedes Flüchtlingskind erhält einen festen Paten, der es im Privaten, im Freizeitbereich bis hin zur Schule begleitet. Ziel des Projektes ist es, den geflüchteten Kindern Gleichaltrige zur Seite zu stellen. Das soll einerseits die Integration der Geflüchteten und andererseits die interkulturellen Kompetenzen aller Beteiligten fördern


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Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Osnabrück vom 14. November 2017
www.landkreis-osnabrueck.de

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