Bundesprogramm zum Kita-Einstieg in Verden gestartet


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Kindern den Zugang zu frühkindlicher Bildung in Kindergärten, Krippen oder Tagespflegestellen zu ermöglichen, das ist das Ziel des Programms "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mit dem Programm fördert das Bundesfamilienministerium niedrigschwellige Angebote, die Eltern auf das Angebot frühkindlicher Bildungsstätten aufmerksam machen wollen und so Kindern den Weg dorthin ebnen.

Der Fachdienst Jugend und Familie des Landkreises Verden hat sich 2017 um Fördermittel des Bundesprogramms beworben. Mittlerweile sind die Anträge bewilligt, beim Landkreis wurde eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Dort kümmert sich Anja Geffken seit Anfang Dezember um die Koordination. Vier weitere pädagogische Fachkräfte von freien Trägern – Jennifer Görlitz (SoFa – Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe), Gabriele Süper (Verein ambulanter Erziehungshilfen), Anke Spilgies (Fokus – Familien- und Sozialdienstleistung) und Beata Hawiar (Caritasverband für die Landkreise Verden und Heidekreis) – sind vor Ort damit befasst, Netzwerke zu knüpfen und Projekte zu initiieren.

"Mit dem Programm versuchen wir insbesondere Familien zu erreichen, deren Kinder bislang noch nicht oder nur unzureichend das Angebot der Kindertagesbetreuung nutzen", erklärt Geffken. Eine wichtige Zielgruppe seien zudem Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die oftmals nur schwer Zugang zur Kindertagesbetreuung fänden. Das Bundesprogramm, so Geffken, ziele darauf ab, allen Kindern gleiche Chancen zu ermöglichen, diesen Familien mit niedrigschwelligen Angeboten Brücken in frühe Bildung zu bauen und auf eine frühe Integration hinzuwirken.

Aktuell sind die fünf Mitarbeiterinnen dabei, über das Programm und dessen Inhalte zu informieren und Kontakte zu den örtlichen Kindertageseinrichtungen aufzubauen. Im nächsten Schritt sollen verschiedenste Angebote – immer orientiert am jeweiligen Bedarf vor Ort – in Abstimmung mit den lokalen Akteuren entwickelt und durchgeführt werden. Das können frühpädagogische Angebote wie beispielsweise Spiel- oder Schnuppernachmittage in Kindergärten oder Qualifizierungsmaßnahmen für die pädagogischen Kräfte der Kitas sein. "Wir wollen die Familien aufklären, sie begleiten und so Hürden abbauen", betont Geffken.

© Text und Bild: Landkreis Verden

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Interessierte können sich an die Koordinatorin Anja Geffken im Fachdienst Jugend und Familie des Landkreises, Telefon: 04231 / 15 89 62 wenden.

Pressemitteilung Landkreis Verden vom 30. Januar 2018

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