EFi und Jugendhilfeplanung

26.11.2013 Hannover
Die Verzahnung von EFi-Projekten mit der Jugendhilfeplanung in den einzelnen Kommunen war das Thema dieses Workshops für Expertinnen und Experten. Mit der Perspektive der Integration von EFi-Angeboten in Regelstrukturen wurden die Erfahrungen der Projektarbeit sowie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung den für Jugendhilfeplanung verantwortlichen Fach-Leitungskräften vorgestellt. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts nutzten die Einladung des Niedersächsischen Sozialministeriums zum Austausch über Ansätze, Erfahrungen, praktische Fragen und strukturellen Konsequenzen.

Bei der Vorstellung aus der Sicht der wissenschaftlichen Begleitung durch das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz wurde deutlich: EFi ist schon heute ein Paradebeispiel für das, was die Jugendhilfeplanung in Zukunft regelhaft erwartet, in der Schaffung von Schnittstellen und der Planung bei Querschnittsaufgaben, -themen und -politikbereichen (z. B. Bildung, Demographie, Armut,...).

Warum sich eine Zusammenarbeit der Frühen Hilfen und Jugendhilfeplanung lohnen kann, erläuterte Prof. Gregor Hensen in seinem Vortrag. Zur Umsetzung in die Praxis stellte er die Eckpunkte einer Planungskonzeption Frühe Hilfen (nach Schone) vor sowie, als Argumentationshilfen, die entscheidenden rechtlichen Grundlagen.

Über Frühe Hilfen und Jugendhilfeplanung aus der Sicht des Landes Niedersachsen sprach Andreas Böer vom Sozialministerium. Er stellte das Fach- und Familieninformationssystem Frühe Hilfen und dessen Vorteile für die Kommunen in Bezug auf Planung und Evaluation vor. www.gutaufwachsen.de

Übrigens! Im Frühjahr 2014 ist ein weiterer Experten-Workshop geplant - dann zum Thema: EFi und Netzwerke Frühe Hilfen. Dazu sind auch die Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren Frühe Hilfen aus den EFi-Standorten eingeladen.


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