Corona-Sonderprogramm: In Not geratene Jugend- und Familieneinrichtungen können weiterhin Mittel beantragen

Träger der Jugend- und Familienbildung und -erholung können weiterhin finanzielle Unterstützung vom Land beantragen, wenn sie aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Das Land Niedersachsen hat hierfür insgesamt 29,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Förderprogramm ist nun bis zum 30.05.2021 aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und der Auswirkungen des derzeitigen Lockdowns verlängert worden.

Die hier unterstützten Einrichtungen, wie z.B. Jugendherbergen und -bildungsstätten sowie Familienferien- und -bildungsstätten erzielen aufgrund der Corona-Pandemie hohe Defizite. Die Bestandssicherung dieser Einrichtungen und ihres wichtigen Angebotes ist von hoher gesellschaftlicher Bedeutung für die Entwicklung junger Menschen und ihrer Familien.

"Unser Ziel war und ist es, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die niedersächsischen Jugend- und Familieneinrichtungen abzumildern. Aufgrund des unbürokratischen Antragsverfahren und der schnellen Bearbeitung ist es bisher gelungen, Existenzgefährdungen dieser Einrichtungen abzuwenden," erklärt Heiger Scholz, Staatssekretär im Niedersächsischen Sozialministerium.

Seit dem Start des Programms konnten bereits 172 Einrichtungen mit insgesamt rund 10 Millionen Euro unterstützt werden.
Anspruchsberechtige Träger können die Unterstützung einfach online beantragen.

Wer Anspruch auf die Förderung hat, ist ebenso wie die Antragsunterlagen im Internet unter www.soziales.niedersachsen.de zu finden.

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