Migrationsfamilien mit chronisch krankem Kind für Studie gesucht

Für Interviews im Rahmen eines Forschungsprojekts an der an der Universität Witten/Herdecke werden Familien mit einem chronisch kranken Kind und Migrationshintergrund gesucht. Das Projekt untersucht das "Erleben und Bewältigungshandeln von Familien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen im Prozess der Migration".

Das Ziel ist es herauszuarbeiten, wie Familien mit Migrationshintergrund die Situation in Deutschland erleben, wenn ein Kind oder Jugendlicher unter 18 Jahren in der Familie chronisch krank ist. Welche Auswirkungen hat die Erkrankung auf den Alltag und das Familienleben? Welche Ressourcen nutzen die Familien in verschiedenen Situationen? Wie gestaltet sich ihr Zugang zum deutschen Gesundheitssystem gestaltet und welche Unterstützung benötigen sie?

Dabei sollen die Familien selbst zu Wort kommen und so die Möglichkeit erhalten, über ihre Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen. Für die Gespräche (Interviews) mit einzelnen Familienmitgliedern werden Väter, Mütter, chronisch kranke Kinder und Geschwister mit Migrationshintergrund gesucht, die bereit sind, über ihre Situation zu sprechen. Auch Großeltern können gerne zu Wort kommen! Die Interviews werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren ausgewertet. Alle Informationen werden dabei vertraulich behandelt unter Einhaltung der Anonymität und des gesetzlichen Datenschutzes.

Teilnehmen können Familien, in denen die Eltern selbst aus einem anderen Land zugewandert sind. Die chronisch kranken Kinder/Jugendlichen (Alter: 5 bis 17 Jahre) und deren Geschwister können entweder im Herkunftsland oder aber in Deutschland geboren sein.

Alle Familienmitglieder müssen einen gesicherten Aufenthaltsstatus in Deutschland haben, in Deutschland krankenversichert sein und Leistungen der entsprechenden Krankenkasse in Bezug auf die chronische Erkrankung ihres Kindes in Anspruch genommen haben.

Bei der Studie handelt es sich um ein Promotionsvorhaben, das im Rahmen des Forschungskollegs "FamiLe - Familiengesundheit im Lebensverlauf" von Katja Daugardt durchgeführt wird. Das Kolleg wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Forschungsprojekt wird von Prof. Dr. Sabine Metzing (Universität Witten/Herdecke) und Prof. Dr. Andreas Büscher (Hochschule Osnabrück) betreut.

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Bei Interesse an einer Teilnahme können sich Familien bis Ende 2018 direkt an Katja Daughardt wenden:

Kontakt
Katja Daugardt
Universität Witten/Herdecke
katja.daugardt@uni-wh.de
T 02302 / 92 62 92
(dienstags von 9.30 bis 16.00 Uhr)

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