Bundesinitiative Frühe Hilfen: Halbzeitkonferenz mit positiver Zwischenbilanz

Bundesinitiative-Frühe-Hilfen_LogoAuf der Halbzeitkonferenz am 13. November 2014 in Berlin zog Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gemeinsam mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und 300 Akteurinnen und Akteuren der Frühen Hilfen aus Bund, Ländern und Kommunen eine positive Bilanz.

"Wir können bereits jetzt sagen, dass die Bundesinitiative Frühe Hilfen Wirkung zeigt und den Familien vor Ort hilfreiche Unterstützmöglichkeiten bietet. Wir sind dabei, die vielen guten Angebote der Frühen Hilfen bundesweit auszubauen und die Qualität zu gewährleisten", so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Unterstützung für Familien mit kleinen Kindern
Seit dem Start der Bundesinitiative Frühe Hilfen in 2012 ist in enger Zusammenarbeit mit den Ländern der Aufbau von Unterstützungsangeboten für Familien in schwierigen Lebenslagen deutlich vorangeschritten. In ganz Deutschland sind Netzwerke Frühe Hilfen entstanden, jungen Familien stehen heute deutlich mehr Familienhebammen zur Verfügung. Der Zwischenbericht zeigt: in 98 Prozent der Kommunen sind Koordinierungsstellen für die Netzwerke Frühe Hilfen eingerichtet. In 84 Prozent stehen Familienhebammen und Familien-, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen zur Verfügung, die Eltern ab der Schwangerschaft bis ein Jahr nach der Geburt unterstützen. In 69 Prozent der Gemeinden, Städte und Landkreise konnte das Engagement von Ehrenamtlichen, zum Beispiel durch Familienpatenschaften, ausgebaut werden. In über der Hälfte der Kommunen ist es gelungen, Angebote bereits in der Geburtsklinik zu vermitteln.

Bundesinitiative Frühe Hilfen: Träger und Perspektiven
Träger der für die Umsetzung zuständigen Koordinierungsstelle NZFH sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Deutsche Jugendinstitut. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA, und Sabine Walper, Forschungsdirektorin des DJI, hoben die Meilensteine der Bundesinitiative hervor: "Durch den Aufbau von Koordinierungsstellen in den Ländern können wir immer wieder wichtige Ergebnisse der Begleitforschung direkt an die Praxis weitergeben. So erreichen wir dauerhaft eine hohe Qualität der Angebote vor Ort", erklärt Elisabeth Pott. "Fast dreiviertel der Kommunen sagen bereits jetzt, dass durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen die Möglichkeiten verbessert werden, Familien in belasteten Lebenslagen zu unterstützen", erläutert Sabine Walper.

Insgesamt stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Bundesinitiative Frühe Hilfen 177 Millionen Euro für die Hilfen vor Ort zur Verfügung. Ab 2016 werden die Frühen Hilfen als Regelangebot dauerhaft durch einen Fonds gefördert. Ende dieses Jahres werden Bund und Länder sich zusammensetzen und über die Vereinbarungen und die weiteren Perspektiven der Frühen Hilfen beraten.

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Weitere Informationen unter www.fruehehilfen.de und www.bmfsfj.de.

Der Zwischenbericht zur Bundesinitiative Frühe Hilfen mit Stellungnahme der Bundesregierung steht als Download auf der Website des NZFH zur Verfügung.

Übrigens! Alle wichtigen Informationen sowie einen Materialienpool für Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren früher Hilfen in Niedersachsen finden Sie unter www.netzwerke-frueher-hilfen.de.

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