Neuregelung im Umgang mit 'Sternenkindern'

Seit 15. Mai 2013 können so genannte "Sternenkinder", die mit weniger als 500 Gramm tot geboren werden, standesamtlich erfasst werden. Mit der Neuregelung in § 31 der Personenstandsverordnung erhalten Eltern die Möglichkeit, sich mit einer Bestattung angemessen von ihrem Kind verabschieden und trauern zu können. Auch eine rückwirkende Erfassung des Kindes ist möglich. Bislang galten diese Kinder als Fehlgeburten und waren juristisch nicht existent.

Der Bundestag hatte das Gesetz zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften (Personenstandsrechtsänderungsgesetz - PStRÄndG) Ende Januar einstimmig beschlossen, der Bundesrat stimmte Anfang März zu.

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Weitere Informationen unter www.bmfsfj.de

Das Personenstandsrechtsänderungsgesetz (PStRÄndG) steht im Bundesgesetzblatt Teil I, 2013, Nr. 23 vom 14.05.2013 unter www.bgbl.de zur Verfügung.

Die Neuregelung betrifft § 31, Absatz 3 des Personenstandsgesetzes (PStV) und ist nachzulesen auf der Website des Bundesjustizministeriums unter www.gesetze-im-internet.de

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