Jugendstrategie 2015-2018: Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft

Handeln-fuer-eine-Jugendgerechte-Gesellschaft"Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" - unter diesem Motto hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seine Jugendpolitik 2015-2018 neu aufgestellt. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren. Jugendliche und ihre Vertretungen sollen an allen sie betreffenden Vorhaben beteiligt werden.

Bei einer Auftaktveranstaltung im Juli 2015 wurde die Jugendstrategie 2015-2018 vorgestellt. In Fachforen gab es vertiefende Einblicke in einzelne Vorhaben im Rahmen der Jugendstrategie. So konnten sich die Besucherinnen und Besucher zu jugendgerechten Kommunen, der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland sowie zur Entwicklung eines Jugend-Checks informieren.

Zur Auftaktveranstaltung waren Jugendliche aus Verbänden und anderen Organisationen sowie von Schülerinnen- und Schülervertretungen eingeladen. Sie diskutierten mit Expertinnen und Experten aus Politik und Fachwelt ihre Ideen und Vorschläge für eine jugendgerechte Gesellschaft.

In jedem jugendpolitischen Vorhaben des Ministeriums wurde die Partizipation junger Menschen neu eingeführt oder verstärkt. Die Jugendstrategie versteht sich als Plattform und als Einladung an Gestaltungspartner und Entscheidungsträger auf Bundesebene und in den Ländern und Kommunen zur strategischen Zusammenarbeit im Sinne der jungen Menschen.

Zentrale Vorhaben der Jugendstrategie:

  • Die Koordinierungsstelle "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" wird als Informations- und Transferstelle die Jugendstrategie bundesweit verbreiten und in der Fläche verankern, sie vernetzt Vorhaben sowie Akteure und begleitet Kommunen auf dem Weg zu mehr Jugendgerechtigkeit.
  • Ein Jugend-Check soll bundespolitische Vorhaben auf ihre Vereinbarkeit mit den Belangen der jungen Generation überprüfen sowie dafür sensibilisieren.
  • Die AG "Jugend gestaltet Zukunft" bringt die Stimme der jungen Generation in die Demografiestrategie der Bundesregierung ein.
  • Mit dem Innovationsfonds werden 42 Projekte zur Förderung der Eigenständigen Jugendpolitik unterstützt.
  • Im BMFSFJ wird kein jugendpolitisches Projekt ohne Partizipation begonnen. Die Bandbreite reicht von projektorientierten bis "parlamentarischen" Aktivitäten, von Jugendgemeinderäten bis zu den UN-Jugenddelegierten und J7-Delegationen.
  • Mit einer neuen Internetbeteiligungsplattform soll Jugendbeteiligung leichter werden, Tools und Themen bekommen einen gemeinsamen Ort.
  • Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie bringt europäische Ideen und Inhalte in Politik und Praxis.
  • Eine Mobilitätsinitiative steht für mehr internationalen Austausch und grenzüberschreitende Begegnung.
  • Der 15. Kinder- und Jugendbericht analysiert die Lebenswelten Jugendlicher zum Thema "Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten - Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter".

zurück …

Weitere Informationen unter www.jugendgerecht.de

Quelle: BMFSFJ, 09.07.2015

Übrigens! Auch die niedersächsische Landesregierung bekennt sich mit der Entschließung "Partizipation von Jugendlichen in Niedersachsen fördern und ausbauen" (Drucksache 17/2972) ausdrücklich zur Stärkung der Jugendpolitik des Landes.

zurück …