Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Alte-neue-Ungleichheiten_CoverWie sehen die Lebensrealitäten von Frauen und Männern in den Lebensbereichen "Erwerbssystem" und "Familie" aus? Welche Interdependenzen und damit möglicherweise einhergehenden Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis ergeben sich hieraus? Das GENDER-Sonderheft 4 präsentiert theoretische und empirische Beiträge, die sich mit der Auflösung und Neubestimmung der gesellschaftlichen Sphären "Erwerbsarbeit" und "private Lebensführung" auseinandersetzen. Thematisiert werden unter anderem neue Weiblichkeits- und Männlichkeitskonstruktionen sowie widersprüchliche Entwicklungen bei Vätern und die Ungleichheiten bei der Verwirklichung von deren Lebenszielen. Dabei werden in den zehn Beiträgen, von denen sich drei Beiträge mit Vätern befassen, neben der Analyse des Bestehenden auch aktuelle Tendenzen und Perspektiven diskutiert.

Die unterschiedlichen theoretischen und empirischen Zugänge, die in dieser Publikation versammelt sind, zeigen die Vielfalt der Forschungsperspektiven und Fragestellungen, mit denen es möglich ist, sich den alten und neuen Ungleichheiten, den Traditionellen und den neuen Konfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre zu nähern. Zugleich wird auf weitere Forschungs- und Handlungsfelder verwiesen.

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Übrigens: Der Beitrag "Mütter müssen hier nicht arbeiten" – lokale Geschlechterarrangements zwischen Wandel und Kontinuität – von Gesine Tuitjer steht als Leseprobe kostenlos zum Download auf der Website des Verlags zur Verfügung.

Annette von Alemann / Sandra Beaufaÿs / Beate Kortendiek (Hrsg.):
Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre
GENDER – Sonderheft 4
Verlag Barbara Budrich, 2017
181 Seiten
22,00 Euro

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