Niedersachsen: Aktionsplan Inklusion 2019/2020

Um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersachsen weiter voranzubringen, hat das Kabinett den Aktionsplan Inklusion 2019/2020 beschlossen.

"Die vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben ist ein Kernpunkt der niedersächsischen Sozialpolitik", unterstrich Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann. "Der Aktionsplan ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg, Inklusion in Niedersachsen in die Tat umzusetzen. Unser Ziel ist die Barrierefreiheit in allen Bereichen."

Bei der Erstellung und Umsetzung der niedersächsischen Aktionspläne ist der Landesregierung die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen besonders wichtig. Auch der zweite Aktionsplan Inklusion ist in einem breiten partizipativen Prozess im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention erstellt worden. Er berücksichtigt zahlreiche Anregungen von Betroffenen und Verbänden auf einer Inklusionskonferenz im Dezember 2017. Es sind auch Vorschläge der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, der anderen Ministerien und des Landesbehindertenbeirates für Menschen mit Behinderungen in den neuen Aktionsplan aufgenommen worden.

Der Aktionsplan Inklusion 2019/2020 gliedert sich in 12 Handlungsfelder und ist nach Zielen und dazugehörigen Maßnahmen aufgeteilt. Er beinhaltet insgesamt 147 Maßnahmen: 91 neue Maßnahmen sowie 56 Maßnahmen, die aus dem aktuellen Aktionsplan fortgeschrieben werden.

Die Abschlussbilanz des ersten Aktionsplans Inklusion und der zweite Aktionsplan werden im Februar 2019 vorgestellt.

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