Alkoholprobleme in Familien - wie Kinder darunter leiden

Alkoholspiegel_06-2017_BZgAIn Deutschland haben knapp zehn Millionen Menschen einen problematischen Alkoholkonsum, davon über 28 Prozent der Männer und knapp 10 Prozent der Frauen im Alter von 18 bis 64 Jahren. Die Zeitschrift "Alkoholspiegel" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt regelmäßig Hintergrundinformationen zur Alkoholprävention. In der Ausgabe Juni 2017 werden die Auswirkungen des missbräuchlichen oder abhängigen Alkoholkonsums von Eltern oder Elternteilen auf die betroffenen Kinder thematisiert.

Diese Kinder leben in einer emotional unsicheren familiären Situation, die bei ihnen dauerhaften psychischen Stress auslöst. Viele Kinder, die unter Alkoholmissbrauch in der Familie leiden, entwickeln psychische oder soziale Störungen. Sie haben selbst später ein erhöhtes Suchtrisiko, denn sie haben schon früh gelernt, dass bei Stress, Traurigkeit oder depressiven Phasen Alkohol als Hilfsmittel eingesetzt wird.

Um die kindliche und familiäre Resilienz zu stärken, werden gezielte Präventionsmaßnahmen benötigt. Die BZgA bietet dafür Broschüren für Kinder, begleitendes Material für Fachkräfte und Informationen für Eltern an, unter anderem im Rahmen der Kampangne "Alkohol? Kenn dein Limit".

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Alkoholprobleme in Familien - wie Kinder darunter leiden
Zeitschrift Alkoholspiegel, Juni 2017
Herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Download von der Website der BZgA

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat eine Bildergeschichte für Kinder herausgebracht: "Mia, Mats und Moritz" erzählt von Alltagsproblemen in einer Familie mit einem suchtkranken Elternteil. Mehr dazu im Niedersächsischen Kinderschutzportal

Informationen für Eltern zur Kampagne Alkohol? Kenn dein Limit

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