Fortschrittsindex Vereinbarkeit: Neues Online-Tool misst Familienfreundlichkeit von Unternehmen

Fortschrittsindex-Vereinbarkeit_ScreenshotWie familienfreundlich ist mein Unternehmen? Das können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit dem "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" jetzt online ermitteln. Auf dem Unternehmenstag "Erfolgsfaktor Familie 2019" haben Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und der Präsident des Deutschen Industrie und Handelskammertages, Dr. Eric Schweitzer, gemeinsam mit der Präsidentin des Bundesverbandes der Personalmanager, Inga Dransfeld-Haase, am 27. September den Startschuss für den "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" gegeben. Das neue Online-Tool unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dabei, ihre familienfreundlichen Maßnahmen zu messen, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.

Unternehmen familienfreundlicher machen
Ziel des Fortschrittsindex ist es, Familienfreundlichkeit in den Unternehmen konkret zu verankern. Der Index besteht aus zwei Teilen: Mit Leitlinien bekennt sich das Unternehmen zu einer innovativen und familienorientierten Unternehmenskultur. In einem zweiten Schritt können Unternehmen ihre Kultur anhand von zwölf Kennzahlen messen und sich mit Wettbewerbern vergleichen. Zu den Kennzahlen gehören unter anderem die Anzahl der Beschäftigten mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, die Dauer der Elternzeit von Müttern und Vätern und der Anteil weiblicher Führungskräfte.

Markenzeichen Familienfreundlichkeit
Der "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" wurde vom Bundesfamilienministerium in Kooperation mit dem DIHK und dem BPM entwickelt. Der Index ist ein Angebot im Rahmen des Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor Familie" des Bundesfamilienministeriums. Bestandteil des Programms ist das gleichnamige Unternehmensnetzwerk mit mehr als 7.300 Mitgliedern, das 2007 vom Bundesfamilienministerium und DIHK ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, Familienfreundlichkeit zum Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen. Der jährliche Unternehmenstag ist das zentrale Treffen der Netzwerkmitglieder.

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Quelle: BMFSFJ, 27.09.2019

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