Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über die Ausübung des Hebammenberufs

Der Niedersächsische Landtag hat in seiner Sitzung am 14. September 2021 den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über die Ausübung des Hebammenberufs mit entsprechenden Änderungen des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung angenommen. Das Änderungsgesetz setzt das 2019 vom Bund erlassenen Hebammenreformgesetz im Landesrecht um. Mehr …

Gesundheitsbericht Hebammen in Niedersachsen

Hebammen-in-NdsHebammen leisten einen wertvollen Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung und Begleitung von Schwangeren und Müttern sowie ihren Neugeborenen und Säuglingen. In Niedersachsen drohen jedoch wie auch in anderen Bundesländern Versorgungsengpässe bei der Betreuung von Schwangeren vor, während und nach einer Geburt durch eine Hebamme bzw. einen Entbindungspfleger. Um die Versorgungslage objektiv einschätzen zu können, hat das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) einen Bericht zur Datenlage der Hebammenversorgung in Niedersachsen für das Jahr 2019 vorgelegt. Mehr …

Landkreis Nienburg: 'Fahrplan Schwangerschaft' jetzt auch auf Arabisch und Farsi

Der "Fahrplan Schwangerschaft" ist mit seinen Informationen rund um das Thema Schwangerschaft und die Zeit danach für werdende Eltern ein hilfreicher Begleiter. Jetzt gibt es den Wegweiser als Kooperationsprojekt der Schwangerenberatung und der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises Nienburg/Weser auch übersetzt in den Sprachen Arabisch und Farsi. Mehr …

Nationaler #Geburtshilfegipfel für einen Kulturwandel in der Geburtshilfe: jetzt mitzeichnen!

Der Runde Tisch Lebensphase Elternwerden beim AKF e.V. hat ein Strategiepapier zur Situation der Geburtshilfe in Deutschland verfasst und ruft damit zu einem Nationalen #Geburtshilfegipfel auf. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen der Geburtshilfe in Kliniken und außerklinisch so zu gestalten, dass sie die gesellschaftliche und politische Wertschätzung erfährt, die ihrer Bedeutung im Leben der Menschen entspricht. Mehr …

Bundeskabinett beschließt Nationale Stillstrategie

Nationale-Stillstrategie_CoverStillen fördert nachweislich die Gesundheit von Mutter und Kind. Auf Initiative des Bundesernährungsministeriums wurde deshalb gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium und dem Bundesgesundheitsministerium eine Nationale Strategie erarbeitet, die die Stillförderung in Deutschland nachhaltig verbessern soll. Die bestehenden und bewährten Angebote werden mit neuen Maßnahmen verzahnt sowie die relevanten Akteurinnen und Akteure vernetzt. Dabei werden insbesondere auch jene Frauen in den Blick genommen, die bislang seltener oder kürzer stillen. Mehr …

Offene Hebammensprechstunde Emden mit erweiterten Zeiten

Die Hebammen der Offenen Hebammensprechstunde e.V. sind sehr betroffen über die voreilige Schließung der Geburtshilfe in Emden. Um einen Beitrag zum Auffangen der Versorgungslücken zu leisten haben die Hebammen ihr Angebot um zwei Telefonsprechstunden und eine Vertretungssprechstunde erweitert. Mehr …

Jede dritte Krankenhausentbindung im Jahr 2019 per Kaiserschnitt

Destatis-Statistisches-Bundesamt_LogoVon den rund 748.500 Frauen, die im Jahr 2019 hierzulande in einem Krankenhaus entbunden haben, hat fast jede Dritte ihren Nachwuchs per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Kaiserschnittrate damit bundesweit bei 29,6 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr nahm sie leicht zu (2018: 29,1 Prozent). Seit 1991 hat sich die Kaiserschnittrate bundesweit fast verdoppelt. Mehr …

Hinweise und Empfehlungen für Schwangere zu Corona

Wer darf wann mit zur Geburtsbegleitung? Muss ich bei der Geburt eine Maske tragen? Darf ich mein Kind stillen, wenn ich oder mein Partner / meine Partnerin krank sind? Die Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. hat auf ihrer Website Informationen zu diesen und anderen Fragen rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Stillen in Zeiten von Corona zusammengetragen: www.mother-hood.de

Schwangerschaftswegweiser für die Region Hannover

Schwangerschaftswegweiser_Region-HDie Region Hannover hat einen Schwangerschaftswegweiser herausgegeben, der werdende Eltern durch die aufregende Zeit der Schwangerschaft und Geburt lotst. Mit dem positiven Schwangerschaftstest beginnt eine aufregende, aber auch stressige Zeit. So viele Dinge gibt es zu bedenken: Wie finde ich überhaupt eine Hebamme? Was braucht das Baby kurz nach der Geburt? Wann kann ich finanzielle Unterstützung beantragen? Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Hier hilft der neue Schwangerschaftswegweiser. Mehr …

Die Babybauch-App für die Region Braunschweig

Das Städtische Klinikum Braunschweig und das Krankenhaus Marienstift haben das Netzwerk Geburt für die Region Braunschweig ins Leben gerufen, um Schwangeren und werdenden Eltern Antworten auf ihre Fragen zu geben und den Kontakt zu den richtigen Ansprechpersonen vor Ort zu vermitteln. Alle wichtigen Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt in der Region Braunschweig gibt es nun auch in der Babybauch-App. Mehr …

Informationen für Schwangere mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen haben häufig erhöhten und sehr spezifischen Informationsbedarf. Dies gilt gleichermaßen für die Themen Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit ihrem Kind. Daher bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) online alltagsrelevante Informationen auch für Schwangere mit Behinderungen an. Das Internetportal www.familienplanung.de bietet Informationen für Schwangere mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung sowie einer Querschnittslähmung. Daneben gibt es Informationen für werdende Mütter mit chronischen Erkrankungen.

Hilfe bei psychischen Krisen rund um die Geburt

Weitaus mehr Frauen als gemeinhin angenommen stürzen rund um die Geburt eines Kindes in eine seelische Krise. Allein in Deutschland sind jährlich etwa 100.000 Mütter davon betroffen. Die Selbsthilfe-Organisation Schatten & Licht e.V. - Initiative peripartale psychische Erkrankungen möchte betroffenen Frauen und deren Familien eine Hilfe an die Hand geben, um die schwere Zeit, die sie erleben, leichter zu bewältigen. Auf der Website www.schatten-und-licht.de stehen bundesweit Adressen von Selbsthilfegruppen, Fachleuten, Netzwerken und Mutter-Kind-Einrichtungen sowie Informationen zu Krankheitsbildern, Ursachen und Hilfsmaßnahmen und Literaturhinweise in Deutsch, Türkisch und Englisch zur Verfügung.

Gesundheitsregionen Niedersachsen: Grafschafter Babylotsinnen erhalten Förderung

Die medizinische und pflegerische Versorgung hängt von vielen Faktoren auf kommunaler Ebene ab. Hierfür sind die niedersächsischen Gesundheitsregionen eine tragende Säule. 38 Landkreise und kreisfreie Städte sind bereits dabei. Sie vernetzen sektorenübergreifend ambulante, stationäre und pflegerische Angebote und bauen neue kooperative Strukturen auf. Jährlich erhalten besonders innovative Projekte eine Förderung. Dazu gehört unter anderem das Projekt "Grafschafter Babylotsen - Frühe Hilfen für Eltern". Mehr …

Landkreis Stade: Hebammenzentrale gestartet

Mit Beginn des neuen Jahres 2020 hat mit Anna-Lena Topp und Iris Freyer die Hebammenzentrale für den Landkreis Stade ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll dazu beitragen, die Effektivität der Vermittlung der Hebammen zu erhöhen und insbesondere damit eine Entlastung der Hebammen zu erreichen. Mehr …

Hebammenzentrale für Region Hannover gestartet

Hebammenzentrale-Region-Hannover_150pSie beraten während der Schwangerschaft und unterstützen bei der Vorbereitung auf die Geburt – Hebammen sind wichtige Begleiterinnen für werdende Mütter. Jede Frau hat einen gesetzlichen Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme, doch diese sind rar: Viele Schwangere haben große Mühe, eine Hebamme zu finden, die verfügbar ist. Die Region Hannover hat am 19. August 2019 gemeinsam mit pro familia Niedersachsen e.V. und dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. eine Hebammenzentrale eröffnet, die die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien verbessern soll. Mehr …

Hebammenzentrale in Oldenburg

Eröffnung-Hebammenzentrale-Oldenburg_07-16_Foto-Hauke-Christian-Dittrich_sDie Stadt Oldenburg hat im Juli 2016 gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Oldenburgs erste Hebammenzentrale eröffnet. Sie soll als zentrale Anlaufstelle werdende Eltern die Suche nach freien Geburtshelferinnen erleichtern und Hebammen beraten – denn eine flächendeckende Hebammenversorgung kann in Oldenburg nicht mehr sichergestellt werden. Ansprechpartnerin ist die freiberufliche Hebamme Christiane Heyen-Fröhlich. Mehr …

Notruf Mirjam in Niedersachsen

Notruf-Mirjam_LogoDer Notruf Mirjam des Landesvereins für Innere Mission Hannover bietet ungewollt schwangeren Frauen und Mädchen Hilfe durch Beratung und Begleitung an. Der kostenlose 24-Stunden-Notruf hat mehrere Standorte in Niedersachsen. Die Beratung umfasst Fragen der Schwangerschaft, Informationen zu Wohnmöglichkeiten und Adoptionsvermittlung, Kuren, Therapien und anderen Hilfsangeboten. Interessierte können sich auch für eine ehrenamtliche Mitarbeit beim Notruf Mirjam melden. Weitere Informationen unter www.notruf-mirjam.de

Vertrauliche Geburt: Online-Beratung für schwangere Frauen in Not

Geburt-vertraulich_LogoSchwangere Frauen in besonderen Konfliktlagen können neben dem Hilfetelefon "Schwangere in Not - anonym und sicher" auch Beratung per E-Mail und Chat anonym in Anspruch nehmen. Mehr …

Nationales Gesundheitsziel: Gesundheit rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr

Nationales-Gesundheitsziel_Gesundheit-rund-um-die-Geburt_CoverIm Februar 2017 wurde ein neues nationales Gesundheitsziel zu Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und der Entwicklungsphase im ersten Lebensjahr nach der Geburt eines Kindes veröffentlicht. Erarbeitet wurde es von einer Expertengruppe, die sich aus dem Bereich Bund, Länder, Forschung, Selbsthilfe und Krankenkassen zusammensetzt. Mehr …

Natürliche Geburt stärken

Natuerliche-Geburt_MS_Silke-SchmidtDie niedersächsische Landesregierung setzt sich für die Stärkung der natürlichen Geburt ein. Die Kaiserschnittrate liegt heute wesentlich höher als vor 20 Jahren. Medizinisch angezeigt ist diese Art der Entbindung jedoch nur in Notfällen. Die Landesregierung informiert werdende Eltern in einer Kampagne über den natürlichen Vorgang der Geburt, um das Selbstvertrauen der Schwangeren zu stärken. www.bauchgefühl.niedersachsen.de

Hebammenstudium startet an zwei Hochschulen

Die akademische Hebammenausbildung in Niedersachsen startet im Wintersemester 2020/21. Angeboten werden zwei grundständige Bachelorstudiengänge "Hebammenwissenschaft" in Oldenburg und Göttingen. Studiengänge in Osnabrück und Hannover werden mit zum Wintersemester 2021/22 folgen. Ziel der Landesregierung ist es, insgesamt etwa 140 zusätzliche Studienanfängerplätze an vier Standorten im Land zu schaffen. Mehr …

Planungsauftakt für Studiengang Hebammenwissenschaft in Bremen

Die Fakultät Gesellschaftswissenschaften der Hochschule Bremen nimmt zum Wintersemester 2020 / 2021 den Lehrbetrieb im neuen Studiengang Hebammenwissenschaft auf. Der dafür erforderliche Planungsprozess startete am 25. Februar 2019 mit einer Auftaktveranstaltung. Im Rahmen der Akademisierung der Gesundheitsfachberufe ist Deutschland aufgefordert, aufgrund der EU-weiten Anpassung Hebammen-Studiengänge ab 2020 einzurichten. Es handelt dabei um einen kompletten Systemumstieg, die bisherige berufliche Ausbildung wird abgeschafft. Mehr …

Kompetenzprofil Familienhebammen

Bundesinitiative-Frühe-Hilfen_LogoDas Kompetenzprofil Familienhebammen ist Basis für die in der Verwaltungsvereinbarung zur "Bundesinitiative Netzwerk Frühe Hilfen und Familienhebammen" festgelegten Förderung. Es soll Anbietern entsprechender Qualifizierungen als Orientierungsrahmen dienen. Mehr …

Niedersachsen: Landesweites Bündnis 'Gesundheit rund um die Geburt'

Mehr als 60 Organisationen, Vereine und Verbände in Niedersachsen haben sich zum Bündnis "Gesundheit rund um die Geburt" zusammengeschlossen. Das Bündnis orientiert sich inhaltlich am Nationalen Gesundheitsziel mit seinen fünf definierten Unterzielen. Diese sollen in der Landespolitik verankert werden. Darüber hinaus fordert das Bündnis einen Landesaktionsplan. Im Aktionsbündnis sind die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag), der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. (LFRN) und seine Mitgliedsvereine sowie der Niedersächsische Hebammenverband vertreten, ebenso wie die Träger der freien Wohlfahrtsverbände, der Sozialverband Niedersachsen e.V. (SoVD) und Vertreterinnen aus den Kirchen.
Informationen zum Aktionsbündnis unter gesundheit-rund-um-die-geburt.de

(Familien-)Hebammen-Zentralen vor Ort

Die Kontaktdaten aller Familienhebammen- und Hebammen-Zentralen in Niedersachsen finden Sie in der Aktionslandkarte.

Schwangerschaftsberatung: Hilfsangebote in mehreren Sprachen

www.schwanger-und-viele-fragen.de, die Website der Bundesregierung bündelt Informationen zu Hilfsangeboten bei Fragen rund um die Schwangerschaft, Geburt und Familienplanung: u.a. den Beratungsstellenfinder und den Hinweis auf das Hilfetelefon "Schwangere in Not", das kostenfrei, anonym, barrierefrei und mehrsprachig rund um die Uhr erreichbar ist. Außerdem stehen Flyer zum Download zur Verfügung. Die Website ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Spanisch, Polnisch, Russisch, Bulgarisch, Rumänisch, Serbokroatisch, Türkisch, Arabisch und Persisch verfügbar.

Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen

www.zanzu.de, das Webportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, gibt in 13 Sprachen einfache Erklärungen in Wort und Bild zu den Themenfeldern Körperwissen, Schwangerschaft und Geburt, Verhütung, HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen. Zudem erklärt es die Rechte und Gesetze in Deutschland. Dabei richtet es sich vor allem an Migrantinnen und Migranten, die noch nicht lange in Deutschland leben. Multiplikatoren, Ärztinnen und Ärzte finden eine konkrete Arbeitshilfe für die tägliche Beratungspraxis.