LOSlesen: Leseförderprojekt belegt Effekte einer frühen, bewegten Vorlesekultur bereits bei Kleinkindern

LOSlesen-Leseförderung_LogoIm Februar 2016 hat die nifbe-Forschungsstelle Bewegung und Psychomotorik die zweite Evaluation zum Projekt "LOSlesen - Leseförderung von Anfang an" präsentiert. Ziel des 2008 gestarteten Projekts ist es, die Eltern und natürlich insbesondere die Kinder über alle Sinne an Bücher heranzuführen und über das Vorlesen die sprachlichen Fähigkeiten von der Wortschatzerweiterung bis zum Dialog zu fördern. Im "Bücher Baby-Treff" können Kinder so ab einem Jahr zusammen mit ihren Eltern in den Bibliotheken sich mit Büchern und Geschichten auseinandersetzen und werden dazu motoviert, dies auch zu Hause fortzuführen.

Initiiert wurde das Projekt von den sechs hauptamtlich geleiteten Bibliotheken der Region Osnabrück (Bersenbrück, Bramsche, Fürstenau, Georgsmarienhütte, Melle, Osnabrück) in Kooperation mit dem Verein für Sprach- und Leseförderung Fantasiemobil e.V., der Beratungsstelle für öffentliche Bibliotheken Weser-Ems, dem Projekt "Lesestart" und den ansässigen Kinderärztinnen und Kinderärzten.

Mehr als 1000 Familien mit Kindern zwischen 12 und 36 Monaten an den sechs Projektstandorten an den Angeboten von lOSlesen teilgenommen. Ziel ist es, die Eltern und natürlich insbesondere die Kinder über alle Sinne an Bücher heranzuführen, die Faszination der Bücherwelt zu vermitteln und über das Vorlesen die sprachlichen Fähigkeiten von der Wortschatzerweiterung bis zum Dialog zu fördern. Im "Bücher Baby-Treff" können Kinder so ab einem Jahr zusammen mit ihren Eltern in den Bibliotheken sich mit Büchern und Geschichten auseinandersetzen und werden dazu motoviert, dies auch zu Hause fortzuführen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die teilnehmenden Eltern die "LOSlesen"-Stunden insgesamt sehr positiv (71 Prozent der Befragten mit "sehr gut", 27 Prozent der Befragten mit "gut") bewertet haben und darüber hinaus zusätzlich allgemeines Lob und Anerkennung für das Angebot bzw. die Gruppenleitung aussprachen.

Auch Familien mit Migrationshintergrund wurden erreicht: durchgängig seien 15 bis 20 Prozent Familien mit Migrationshintergrund im Projekt dabei.

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Weitere Informationen sowie die Evaluation als Download stehen auf www.nifbe.de zur Verfügung.

Informationen zum Projekt unter loslesen-os.de

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