COSMO-Studie: Familien in der COVID-19 Krisensituation

Wie gelingt der Familienalltag in der aktuellen Coronavirus-Situation? Dieser Frage ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Rahmen des COVID-19 Snapshot Monitoring (COSMO) der Universität Erfurt nachgegangen, das wöchentlich Wahrnehmung, Wissen und Verhalten von mehr als 1.000 Befragten zu COVID-19 erhebt.

Die Sonderauswertung "Familien in der COVID-19 Krisensituation" zeigt, dass Familien im Allgemeinen gut mit den derzeitigen Gegebenheiten zurechtkommen. Leben jedoch Kinder unter 14 Jahren im Haushalt, wird die aktuelle Situation als deutlich belastender empfunden als in Familien mit älteren Kindern. Sie äußern einen doppelt so hohen Bedarf an Telefonberatung. Familien, die von psychischen Belastungen wie Angst und Unsicherheiten berichten, bewerten das derzeitige Familienleben signifikant negativer. So fällt es ihnen beispielsweise schwerer, ihre Kinder unter den notwendigen Veränderungen im Alltag zufrieden zu halten.

Die Ergebnisse der Studie werden auf www.fruehehilfen.de/cosmo-Umfrage vorgestellt.

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Quelle: BZgA, 12.05.2020

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