Kindheitspädagogik gestärkt: Niedersachsen führt staatliche Anerkennung für Bachelorabsolventinnen und -absolventen ein

Jetzt gibt es sie auch in Niedersachsen: die staatliche Anerkennung als Kindheitspädagogin bzw. Kindheitspädagoge (B.A.). Nachdem die Kultusministerkonferenz sowie die Jugend- und Familienministerkonferenz die fachlichen Rahmenbedingungen geschaffen haben, verleihen auch die niedersächsischen Hochschulen mit kindheitspädagogischen Bachelorstudiengängen die Urkunde. Absolventinnen und Absolventen früherer Jahrgänge, die die Voraussetzungen erfüllen, können ihre Qualifikationen nachträglich staatlich anerkennen lassen.

Immer mehr Träger fordern beim Wiedereinstieg in das Berufsleben oder bei einer beruflichen Veränderung den Nachweis der staatlichen Anerkennung. Mit der Neufassung der Verordnung über die staatliche Anerkennung von Berufsqualifikationen auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik und der Kindheitspädagogik (SozHeilKindVO) können sich Absolventinnen und Absolventen früherer Diplomstudiengänge nun nachqualifizieren.

Kindheitspädagogische Bachelorstudiengänge gibt es derzeit an der Hochschule Emden/Leer sowie an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim. Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen sind im Feld der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bildungs- und Gesundheitswesen tätig.

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Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 19.06.2017, www.mwk.niedersachsen.de

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