Konzepte der Kinder- und Jugendhilfe zur Integration von Flüchtlingsfamilien in Niedersachsen

06.04.2016 Hannover
Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Kommunen und von freien Trägern waren zur ersten Fachtagung gekommen, zu der das Sozialministerium im Rahmen von "Gut ankommen in Niedersachsen!" eingeladen hat. Gemeinsam mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) hat es ein interessantes Programm aus Vortrag, Kurzinput, Talkrunde und Vorstellung von Best-Practice-Beispielen bereits laufender Gut-ankommen-Projekte zusammengestellt.

Mit dem Projekt "Gut ankommen in Niedersachsen!" für Flüchtlingsfamilien unterstützt das Land Niedersachsen die Weiterentwicklung und Qualifizierung einer Willkommenskultur und die interkulturelle Öffnung von Regelsystemen. Mit dem Landesprogramm und der Fachtagung ist Niedersachsen mit Blick auf landesweite Entwicklungen bundesweit Vorreiter - wie bereits schon mit dem Programm "EFi - Elternarbeit, Frühe Hilfen, Migrationsfamilien", so Heinz Müller vom ism. Insgesamt 40 der landesweit 56 Träger haben das Angebot bereits angenommen und eine Vielzahl an unterschiedlichen Konzepten und Projekten entwickelt. Viele der Träger greifen bei der Konzeption ihrer Gut-ankommen-Projekte auf die Erfahrungen und bewährte Angebote aus dem EFi-Projekt zurück und passen diese auf die besonderen Bedarfe von Flüchtlingsfamilien an.

Ausblick
Interessierte Kommunen können in diesem Jahr noch bis zum 30. September Erstanträge stellen. Dafür stehen insgesamt 400.000 Euro zur Verfügung. Auch die Fortführung bereits gestarteter Projekte ist gesichert: Dafür sind nochmals 845.000 Euro im Haushaltsplan 2016 eingestellt. Ein weiterer Fachtag zur Unterstützung der kommunalen Träger ist für Herbst 2016 geplant. Darüber hinaus soll es außerdem eine Handreichung für die Praxis geben.


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