Niedersächsischer Städtetag weist auf Versorgungsengpässe hin

Der Niedersächsische Städtetag weist auf bestehende Versorgungsengpässe bei der Versorgung mit Kita- und Krippenplätzen in Niedersachsen hin. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, an der 60 Städte und Gemeinden in Niedersachsen teilgenommen haben. Demnach reichen sowohl das Angebot an Krippenplätzen für die Betreuung von unter 3-Jährigen als auch die Zahl der Kita-Plätze für Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Als Hintergrund für diese Entwicklung sieht der Niedersächsische Städtetag neben einer positiven Entwicklung der Geburtenzahlen auch die Flexibilisierung bei der Einschulung durch die aktuelle Novelle des Schulgesetzes, da viele Kinder nun ein Jahr länger in den Kindergärten blieben. Außerdem zeige der Zuzug einer großen Anzahl von Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern seine Wirkung.

Der Städtetag fordert vor diesem Hintergrund eine vorübergehende Flexibilisierung bei den Gruppenstärken und Investitionsprogramme insbesondere für die Kindergärten.

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Quelle: Presseinformation Niedersächsischer Städtetag vom 26. Juli 2018
www.nst.de

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