
Die KIM-Studie 2012 zur Mediennutzung 6- bis 13-Jähriger liegt vor. Mit der Zusatzerhebung miniKIM wird erstmals auch der Stellenwert von Medien bei Kindern im Vorschulalter untersucht. Ein Ergebnis: Facebook führt das Ranking der beliebtesten Websites bei den älteren Kindern an. 17 Prozent der jungen Internetnutzerinnen und Internetnutzer, die eine Lieblings-Website haben, nannten das soziale Netzwerk zuerst. Auf den weiteren Rängen folgen die Videoplattform YouTube (12 Prozent) und das deutsche Angebot schülerVZ (11 Prozent), das zum 30. April 2013 geschlossen wurde.
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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat einen neuen KinderServer vorgestellt, der Computer und mobile internetfähige Geräte mit wenigen Klicks in einen sicheren Surf-Modus für Kinder schaltet. Der KinderServer arbeitet nach dem Prinzip von Positivlisten - der von Medienpädagogen geprüften Liste "fragFINN" und der Kindersuchmaschine "Blinde Kuh".
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Die prämierte Internetseite ampelini.de, bei der sich alles um Verkehrssicherheit und Unfallprävention dreht, gibt es nun auch als kostenlose App für iPad und iPhone. Damit können Eltern ihre Kinder zwischen 3 und 8 Jahren auch unterwegs spielen lassen.
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Blickwechsel e.V. gewinnt Dieter Baacke Preis

Der Verein Blickwechsel e.V. aus Göttingen ist für ein vorbildliches integratives Medienprojekt mit dem Dieter Baacke Preis 2012 ausgezeichnet worden. Unter dem Titel "Siehste Töne!? Hörste Bilder!?" leitet das Projekt Kinder und Jugendliche mit Behinderung sehr sensibel darin an, eigenständig medial zu produzieren. Sie haben die Möglichkeit zu experimentieren, Interviews zu führen, Hörspiele zu entwickeln, zu fotografieren, den Computer zu nutzen oder Filme zu drehen. Von der Idee bis zum fertigen Produkt gestalten sie alles selbst. Ein Beispiel gebender integrativer medienpädagogischer Ansatz.
www.dieterbaackepreis.de

Die Gewinner des Deutschen Kindersoftwarepreises Tommi 2012 stehen fest. Nach einer intensiven Vorauswahl hatte wieder die Kinderjury das letzte Wort. Erstmals wurde auch ein Preis für die beste Kinder-App vergeben. Nach einer Vorauswahl durch eine Fachjury ermittelten 3.500 Kinder in 19 Bibliotheken die Sieger in den Kategorien PC- und Konsolenspiele. Zugleich entschieden knapp 2.000 Leserfamilien über die Gewinner im Segment Spiele-Apps.
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Wir machen die Musik! erhält weitere Förderung

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur setzt sein Förderprogramm "Wir machen die Musik!" im Schuljahr 2012/2013 fort. Derzeit nehmen 554 Kitas und 398 Schulen im Rahmen des Programms an Kooperationsprojekten mit Musikschulen teil. Dadurch wird Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft eine elementare Stimmbildung und einführender Instrumentalunterricht ermöglicht. Die Freude am gemeinsamen Musizieren unter professioneller Anleitung fördert nach Erfahrungen von Pädagoginnen und Pädagogen bei den Kindern wichtige Schlüsselkompetenzen wie Konzentration, Leistungsfähigkeit und Ausdauer.
www.wirmachendiemusik.de
Tipps und Infos zur inklusiven Medienpädagogik

"Materialien für eine inklusive Medienpädagogik" hat die LAG Lokale Medienarbeit NRW entwickelt. Eine 70-seitige Broschüre inklusive CD liefert theoretische Grundlagen, stellt Praxisvorbilder vor und gibt Tipps zur Umsetzung einer inklusiven Medienpädagogik. Das Arbeitsheft entstand in Kooperation mit der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft gGmbH. Es ist Teil des Modellprojekts "medienkompetent teilhaben!". Das Material kann gegen eine Schutzgebühr von 4 Euro bezogen werden. Bestellung über die Mediathek unter
www.medienarbeit-nrw.de. Website zum Projekt unter
www.inklusive-medienarbeit.de
Auf verschiedene Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Inhalten im Internet zu schützen, weist die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hin. Eltern und Fachkräfte sollten Jugendschutzprogramme und Filtersysteme auf PCs, Spielkonsolen und Handys, die ihre Kinder nutzen dürfen, einstellen.
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Musik soll mehr als ein Schulfach sein - sie soll den Alltag in der Grundschule prägen. Dies ist das Ziel des Musikprojekts "Musikalische Grundschule Niedersachsen", die das Niedersächsische Kultusministerium und die Bertelsmann Stiftung zum Schuljahr 2012/13 starten.
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Kinder aus sozial benachteiligten Stadtteilen frühzeitig für Technik begeistern und dabei Berufsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten aufzeigen - das ist Ziel des neuen Kooperationsprojekt der Stiftung Haus der kleinen Forscher, DB Services GmbH und der türkischen Zeitung Hürriyet. Dabei sollen in Technikberufen erfolgreiche Vorbilder mit Migrationshintergrund als Technikpatinnen und -paten Kita-Kinder und deren Eltern erreichen. Auch in Hannover beteiligen sich fünf Kitas.
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Das sechste Handbuch zum jährlich von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) vergebenen Dieter Baacke Preis legt den Schwerpunkt auf das Thema Gender mit besonderem Blick auf Jungenarbeit in der Medienpädagogik. Außerdem dokumentiert es die ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge der Jahre 2009 und 2010, die von Kita-Projekten bis zur internationalen politischen Jugendbildung reichen.
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Flimmo Fachportal für Medienerziehung

Flimmo, die Programmberatungs-Website für Kinder und Eltern, bietet auch ein Fachportal für Erzieherinnen und Erzieher an. Fachkräfte finden dort Basiswissen zum Fernseh- und Medienumgang von Kindern und Anregungen zur praktischen medienpädagogischen Arbeit mit Kindern und Eltern. Das Fachportal unterstützt sie bei der Vermittlung eines sinnvollen, aktiven und reflektierten Umgangs mit Medien. Mehr dazu unter
www.flimmo.de.
Alles über den Kinderwald Hannover

Der Kinderwald Hannover lädt seit mehr als zwölf Jahren zum Spielen, Toben und Entdecken ein. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Kinderwald e. V. hat der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover eine Broschüre über das Waldgelände am Mecklenheider Forst herausgegeben, das Kinder selbst gestaltet und entwickelt haben. Angeboten werden unter anderem Werkstätten für Kindertagesstätten und Schulen sowie Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Ökologie. Mehr dazu unter
www.kinderwald.de.

Die Erlebnisausstellung LEUCHTTOUR in einem mobilen begehbaren Leuchtturm macht Kinder zwischen 4 und 10 Jahren spielerisch mit den Themen erneuerbare Energien und Klimaschutz vertraut.
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Kinder lieben Lieder. Singen macht Spaß und ist die beste Förderung. Beschäftigt sich ein Kind von klein an mit Musik, werden logisches Denken, Feinmotorik, Kommunikationsfähigkeit und Emotionalität gefördert und Musik unterstützt die Sprachentwicklung des Kindes.
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Lauschen, zuhören, verstehen und musizieren – auf dieser Grundhaltung basiert das Konzept von Musikalität, das Kinder als geborene Musikkünstlerinnen und -künstler versteht. In seinem Praxisbuch zeigt der Musik- und Bewegungspädagoge
Johannes Beck-Neckermann, was Erwachsene von der kindlichen Musikalität lernen und wie sie mit Kindern gemeinsam Musik entdecken können.
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Mit kindgerechten, spielerischen Experimenten in Vorschuleinrichtungen fördert das Projekt die Begeisterung der Drei- bis Sechsjährigen an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen. Die Initiative von
Helmholtz-Gemeinschaft,
McKinsey & Company,
Siemens AG und Dietmar
Hopp Stiftung will damit einen Beitrag zur frühkindlichen Bildung und zur Stärkung des Forschungsstandortes Deutschland leisten.
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Internet, Computer, Fernseher und Handy – diese Medien gehören mittlerweile zum Familienalltag und immer mehr Kinder besitzen bereits sehr früh eigene Geräte. Die Grundlagen dafür, wie Kinder damit umgehen, werden also schon früh gelegt. Medienerziehung sollte deshalb bereits im Kindergartenalter beginnen.
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Unter dem Motto "Das Weltall. Du lebst darin - entdecke es!" hat die UNESCO 2009 zum Internationalen Jahr der Astronomie erklärt. Anlass dafür ist der Beginn astronomischer Himmelsbeobachtungen vor genau 400 Jahren durch Galileo Galilei. Vor allem Kindern und Jugendlichen soll das Thema näher gebracht werden.
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Musik und frühkindliche Bildung in Kindertagesstätten
Entwicklungs- und Hirnforschungen haben bestätigt, dass intensive musikalische Beschäftigung die Entwicklung des Kindes nachhaltig beeinflusst. In ihrer Bachelor-Arbeit untersucht
Christine Wendt, warum und wie die Umsetzung frühkindlicher musikalischer Bildungsprozesse in Kindertagesstätten erfolgen sollte. Neben der Einführung in die entwicklungstheoretischen und musikpädagogischen Hintergründe legt die Autorin eine empirische Untersuchung zur Auswirkung inszenierter musikalisch-ästhetischer Bildungsprozesse auf Zwei- bis Dreijährige vor. Der abschließende Teil enthält Empfehlungen für die die Arbeitsweise in Kindertagesstätten. "Musik und frühkindliche Bildung: Zur Bedeutung musikalisch-ästhetischer Erfahrungen für frühkindliche Bildungsprozesse und die Alltagsgestaltung in Kindertagesstätten" steht zum Download auf dem
Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam zur Verfügung.