Schütteln ist lebensgefährlich!
Eine Initiative der Medizinischen Hochschule Hannover
und der Techniker Krankenkasse
Ein Kind zu bekommen oder zu haben, ist wunderschön! Damit es gesund aufwächst, bedarf es aber auch vieler Mühe und großer Umsicht. Babys brauchen rund um die Uhr Ihre Aufmerksamkeit. Einige Babys schreien viel und manchmal sehr lange. Auch wenn erneutes Füttern, Windelwechseln, Herumtragen oder sanftes Wiegen nichts nützen und Sie entnervt, kraftlos oder verzagt sind - bleiben Sie geduldig! Schütteln Sie niemals Ihr Baby, denn Schütteln ist lebensgefährlich!
Schütteln ist lebensgefährlich!
Wenn Ihr Baby schreit, hat es immer einen Grund dafür; auch wenn Sie diesen nicht gleich erkennen. Gesunde Säuglinge schreien durchschnittlich zwei bis drei Stunden am Tag - manchmal aber auch viel länger. Hier finden Sie Tipps, was Sie tun können, um Ihr Baby - und sich selbst - zu beruhigen. Außerdem erfahren Sie hier, warum Schütteln für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich ist. > mehr
Beratung und Hilfe für Eltern mit Schreibabys
Hier finden Sie Kontaktdaten zu Einrichtungen und Beratungsstellen, die Ihnen weiterhelfen. > mehr
Das Shaken-Baby-Syndrom-Projekt
Die erschreckende Zahl der am Schütteltraumasyndrom leidenden Kinder veranlasste 2004 eine interdisziplinäre Gruppe der Medizinischen Hochschule Hannover, das Shaken-Baby-Syndrom-Projekt zu starten. Dabei handelt es sich um eine wissenschaftlich begleitete Aufklärungskampagne in drei Phasen. Denn die Vermutung lag nahe, dass Eltern und Betreuungspersonen kaum etwas über die fatalen Folgen von bereits leichtem Schütteln wissen. > mehr
Wissenschaftliche Begleitung zur Kampagne
Die Aufklärungskampagne wird von einer wissenschaftlichen Evaluation flankiert, die feststellen soll, inwieweit diese Kampagne wirksam war. Außerdem wurde untersucht, welches Wissen Betreuungspersonen von Kindern im gefährdeten Alter von 0 bis 3 Jahren über das SBS (Shaken Baby Syndrom, Schütteltrauma-
syndrom) haben.
> mehr
Materialien zum Herunterladen
Laden Sie sich die Infomaterialien zur Kampagne "Schütteln ist lebensgefährlich!" herunter:
Weiterführende Links
www.eine-chance-fuer-kinder.de
Mit der Ausbildung von Familienhebammen will die Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER schwangere Frauen und Mütter von Neugeborenen und Säuglingen in belastenden Lebenssituationen möglichst frühzeitig unterstützen.
www.buendnis-fuer-kinder.de
Die Stiftung "Bündnis für Kinder. Gegen Gewalt" unterstützt und fördert ausgesuchte Projekte zu Gewaltprävention und Kinderschutz.
www.esped.uni-duesseldorf.de
Die "Erhebungseinheit für Seltene Pädiatrische Erkrankungen in Deutschland" (ESPED) ist eine Forschungsstelle für Pädiatrische Epidemiologie. Sie sammelt bundesweit Daten zur Häufigkeit seltener pädiatrischer Erkrankungen, die obligat zur stationären Aufnahme führen.