Kikuk - Kindersicherheit in Kita und Kommune | Unfallprävention

KiKuK_LogoVerletzungen durch Unfälle sind die Todesursache Nummer eins im Kindesalter und der häufigste Grund für eine Krankenhaus- behandlung. Dabei können viele Unfälle vermieden werden, wenn entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Das im Mai 2013 gestartete Projekt KiKuK setzt dazu bei kommunalen Ressourcen an: Es nutzt die Multiplikatorenfunktion von Erzieherinnen und Erziehern, um das nötige Wissen in die Familien zu tragen, und zur Netzwerkarbeit an kommunalen und überregionalen Sicherheitsnetzwerken.  > mehr

Beispiele guter Praxis mit Landesförderung

Auf neue Herausforderungen reagiert der Kinderschutz mit neuen Ansätzen. Das Land Niedersachsen fördert entsprechende Modellversuche, die wir Ihnen hier vorstellen:

Therapie für noch nicht straffällig gewordene Pädophile | Prävention sexueller Gewalt

Zwei verschiedene Präventionsprojekte an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Asklepios Klinikum Göttingen richten sich an potenzielle, pädophil veranlagte Täter und Täterinnen: Eine kostenlose ambulante Therapie auf freiwilliger Basis soll helfen, ihre sexuelle Präferenzstörung zu kontrollieren. Die vom Land Niedersachsen geförderten Projekte sind die ersten Angebote dieser Art in Niedersachsen.  > mehr

Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport | Prävention sexueller Gewalt

Landessportbund-Nds_SportjugendQualifiziert handelnde Mitarbeitende, Betroffene zum Reden ermutigen, Täter und Täterinnen abschrecken – das wollen der LandesSportBund und die Sportjugend Niedersachsen mit dem in 2011 gestarteten Modellprojekt erreichen. Dazu sollen bis 2020 landesweit klare Strukturen für Information, Beratung, Qualifizierung, Beschwerdemanagement und Vernetzung auf- und ausgebaut werden.  > mehr

Kinderschutz-Konzepte in pädagogischen Einrichtungen und Verbänden | Prävention sexueller Gewalt

Das Kinderschutz-Zentrum Hannover bietet pädagogischen Einrichtungen und Verbänden ein kostenloses Paket zur nachhaltigen Implementierung präventiver Kinderschutz-Konzepte gegen sexuelle Gewalt. Dazu gehören u.a. Informationsveranstaltungen, die Qualifizierung von Fachkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die Etablierung eines Beschwerdemanagements/Verfahrensablaufs.  > mehr

EFi - Elternarbeit, Frühe Hilfen und Migrationsfamilien | Vernetzung

Logo-EFiMit dem bundesweit einmaligen Projekt "EFi - Elternarbeit, Frühe Hilfen und Migrationsfamilien" will Niedersachsen Familien mit Migrationshintergrund unterstützen. Eine Million Euro stellt das Land den teilnehmenden 24 Jugendämtern zur Verfügung, damit Bildungs- und Präventionsangebote diese Familien besser erreichen. Ziel ist vor allem eine nachhaltige Vernetzung der Bereiche Elternarbeit, Elternbildung und Frühe Hilfen mit dem Bereich Integration/Migration.  > mehr

Grenzgebiete | Prävention sexueller Gewalt

Logo-GrenzgebieteZur Prävention von sexueller Gewalt und Übergriffen unter Jugendlichen hat die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) das Projekt "Grenzgebiete" entwickelt. Es umfasst ein Theaterprogramm für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen sowie eintägige Workshops für Fach- und Lehrkräfte. Ebenfalls angeboten werden Info-Veranstaltungen zum Thema sexuelle Gewalt unter Jugendlichen.  > mehr

Rechtsmedizinische Hotline, Fortbildung und Tele-Konsil | Diagnose von Kindesmisshandlung

Kinderschutzambulanz-MHH_LogoEnde Januar 2011 wurde die Kinderschutzambulanz am Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eröffnet. Über eine Hotline, durch wohnortnahe Untersuchungen, Fortbildungen oder das bundesweit einmalige Tele-Konsil "Forensikon" - die Expertinnen und Experten unterstützen niedergelassene und klinische Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnose von Kindesmisshandlung und -missbrauch  > mehr

Sichere Orte | Prävention sexueller Gewalt

Sichere-Orte_Herrschelmann-Fuchs-Jungkunz_sWie lassen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen gegen sexuelle Übergriffe schützen? Diese Frage wollen die Mitarbeitenden des Hauses Regenbogen unter Anleitung des Kinderschutz-Zentrum Oldenburg beantworten. In dem vom Land Niedersachsen geförderten Projekt "Sichere Orte" geht es um die Erarbeitung praktischer Tipps und Handlungsmöglichkeiten für Einrichtungen der Behindertenhilfe.  > mehr

Stiftung Eine Chance für Kinder | Frühe Hilfen

Logo der Stiftung Eine Chance für KinderMit den Familienhebammen will die Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER schwangere Frauen und Mütter von Neugeborenen und Säuglingen in belastenden Lebenssituationen möglichst frühzeitig unterstützen. Ursprünglich in vier niedersächsischen Kommunen als Pilotprojekt gestartet (2002-2006), werden mittlerweile in 42 der 60 Kommunen Familienhebammen als reguläre Hilfemaßnahme eingesetzt.  > mehr

Stiftung Pro Kind | Frühe Hilfen

Logo pro kindDas Modellprojekt für Erstgebärende, die sich in schwierigen sozialen Lebenslagen befinden, will durch frühe Hilfen unterstützen und die soziale Integration von Mutter und Kind fördern. Es untersucht erstmalig in einem größeren, wissenschaftlichen Umfang die Wirksamkeit der Hausbesuche von Hebammen und Sozialpädagoginnen.  > mehr

wellcome – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt | Frühe Hilfen

Logo wellcomeAuf den Alltag mit einem Neugeborenen kann sich eine werdende Mutter nur schwer vorbereiten. Viele Mütter sehnen sich in dieser Anfangsphase nach Entlastung und Hilfen im Alltag. Mit ehrenamtlichen Familienhelferinnen unterstützt wellcome Familien mit neugeborenen Kindern unbürokratisch und praktisch beim Übergang von der Geburt im Krankenhaus in den häuslichen Alltag.  > mehr

Weiterbildung zur Fachkraft nach § 8a SGB VIII | Fortbildung Kinder- und Jugendschutz in Niedersachsen

Im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) wurde auch § 8a SGB VIII "Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung" nach sechs Jahren Geltung überarbeitet und neu sortiert. Ab Januar 2013 startet die berufsbegleitende Fortbildung zur Fachkraft Kinderschutz und zur Fallberatung im Kinderschutz deshalb mit einem aktualisierten Kurskonzept. In vier Folge-Kursen wird Grundwissen vermittelt, über das eine Fachkraft der Jugendhilfe gemäß § 8a SGB VIII verfügen muss. Vier weitere Aufbau-Module mit Themenstellungen der beratenden Fallkoordination bieten die Möglichkeit zur Vertiefung der Kenntnisse. Veranstaltet werden die Qualifizierungsmaßnahmen vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend, Familie und Integration in Zusammenarbeit mit den Kinderschutz-Zentren e.V.  > mehr

Starke Eltern – Starke Kinder® | Erziehungskompetenz fördern

Logo Starke Eltern - starke KinderIn Niedersachsen wurde eine flächendeckende Verbreitung von Elternkursen nach dem Konzept "Starke Eltern – Starke Kinder" des Deutschen Kinderschutzbundes umgesetzt. Damit sollen Eltern im Erziehungsalltag unterstützt und ihre Erziehungskompetenz gestärkt werden. Seit Januar 2002 wurden landesweit über 750 Kursleiterinnen und -leiter qualifiziert.  > mehr

PiAF - Prävention in aller Frühe| Kindertagesstätten und Gesundheitsdienst

PiAF_Logo-neuMit dem Projekt "PiAF - Prävention in aller Frühe" will der Landkreis Hildesheim die Startchancen von Kindern aus so genannten Risikofamilien verbessern. Dazu arbeiten der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst und die Fachkräfter der Jugendhilfe eng mit den Kindertageseinrichtungen zusammen. Eingesetzt werden frühzeitige, systematische und interdisziplinäre Maßnahmen zur Früherkennung und Frühförderung bei gesundheitlichen Problemen und Entwicklungsdefiziten, die den Schulerfolg gefährden.  > mehr