
Bereits zum zweiten Mal starten die Jugendämter unter dem Dach der BAG Landesjugendämter bundesweite Aktionswochen. Im Mai und Juni sind die Bürgerinnen und Bürger erneut dazu eingeladen, sich über die Aufgaben und Angebote der rund 600 Jugendämter in Deutschland zu informieren. "Das sind uns die Kinder wert!" lautet das Motto in diesem Jahr, das ein breites Angebotsspektrum - vom Kinderschutz, den Frühen Hilfen, bis zum U3-Ausbau - umfasst.
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Das Bundesfamilienministerium hat den Familienreport 2012 vorgelegt. Der jährlich erscheinende Bericht zeichnet ein umfassendes Bild der Lebenssituation von Familien in Deutschland und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Familienleistungen. Im Mittelpunkt stehen Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung und zu Familienformen, die Zeitpolitik für Familien und die Vereinbarkeitssituation von Familie und Beruf für Eltern.
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Eltern erleben gegenwärtig eine immer stärker werdende Diskrepanz zwischen pädagogischen Ansprüchen an die Erziehung und der Alltagswelt von Kindern und Eltern. Das zeigt eine Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zu aktuellen Erziehungsfragen in der Wohlstandsgesellschaft. Namhafte Autorinnen und Autoren thematisieren u.a. die veränderte Kindheit in der heutigen Konsumwelt, Gesundheitsfragen bei der Mediennutzung sowie die Rolle der sozialen Netzwerke.
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Der Haushaltsplan des Bundesfamilienminsteriums für das Jahr 2013 sieht Ausgaben in Höhe von insgesamt 7,13 Milliarden Euro vor. Den größten Posten bildet das Elterngeld mit 4,9 Milliarden Euro. Neue Bundesmittel für den Kitaausbau sollen Ländern und Kommunen die Einrichtung von 30.000 zusätzlichen Betreuungsplätzen ermöglichen.
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Fast zwei Drittel aller deutschen Unternehmen engagieren sich bürgerschaftlich und fördern besonders den Bereich Erziehung, Kindergärten und Schulen sowie Freizeitaktivitäten und Sport. Das sind Ergebnisse des Ersten Engagementberichts "Für eine Kultur der Mitverantwortung" der Bundesregierung.
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Am 31. Mai und 1. Juni 2012 haben die Jugend- und Familienminister und -ministerinnen der Länder mit Bundesministerin Kristina Schröder in Hannover beraten. Die Vorsitzende, Niedersachsens Familienministerin Aygül Özkan, stellte anschließend einige Ergebnisse zu den Themen U3-Ausbau und Familienhebammen vor.
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Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Niedersächsischen Familienkonferenz in Hannover diskutierten am 24. Mai 2012 die Grundlagen zeitgemäßer Unterstützung für Familien. Der Themenschwerpunkt lag dabei auf Elternarbeit – vor allem für Eltern mit Kindern in der ersten Lebensphase, insbesondere Eltern bzw. Familien mit Migrationshintergrund.
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Um die Bedingungen für Familien passgenau verbessern zu können, hat Hannover Ende November 2011 ein Familienmonitoring veröffentlicht. Das Monitoring liefert erstmals Daten zur gesamtstädtischen Entwicklung sowie zu stadtteilspezifischen Ausprägungen der Strukturen und Lebenslagen hannoverscher Familien. Die Datensammlung soll Grundlage für eine dialogorientierte Familienpolitik sein.
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Im Monitor Familienforschung 26 / 2011 informiert das Bundesfamilienministerium über ausgewählte Ergebnisse und Diskussionslinien des 8. Familienberichts. Eine Sachverständigenkommission hat darin Eckpunkte für eine familienfreundliche Zeitpolitik in unterschiedlichen Phasen und Familienkonstellationen entwickelt. Anliegen der Politik müsse es sein, so die Kommission unter Leitung von Prof. Dr. Georg Thüsing, eine Benachteiligung der Familie zu verhindern, wenn es darum geht, Zeit gesellschaftlich einzuteilen. Daher sollen Zeitstrukturen und Zeitnormen entwickelt werden, in denen die Familie ihren Platz hat.
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In Berlin hat sich im Oktober 2011 der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. (KRFD) gegründet. Die Interessenvereinigung aller Familien mit mehr als zwei Kindern will mit Lobbyarbeit und Serviceangeboten kinderreiche Familien unterstützen.
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Spielt Religion in Familien heute noch eine Rolle? Welche soziale Bedeutung haben religiöse Rituale für Kinder? Diesen und weiteren Fragen widmet sich dieser Sammelband in acht empirische Studien aus der interdisziplinären Familienforschung. Hervorgegangen sind die Beiträge größtenteils aus einem Forschungsprojekt der Universität Wien, das die Familienorientierungen in christlichen, jüdischen und muslimischen Familien (in Österreich) untersucht hat.
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Eltern in Deutschland halten die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für eine besonders wichtige Aufgabe verlässlicher Familienpolitik. Das geht aus dem Monitor Familienleben 2011 hervor, den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vorgestellt hat. Nach Ansicht von 84 Prozent aller Befragten sollten Unternehmen mehr für die Unterstützung von Familien tun.
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Wie der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikation Niedersachsen (LSKN) mitteilt, leben die meisten minderjährigen Kinder mit ihren verheirateten Eltern zusammen. Im Jahr 2010 waren dies 77 Prozent aller Kinder unter 18 Jahren in Niedersachsen.
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Ab Juli 2011 fördert das Bundesfamilienministerium das bundesweite Modellprojekt "Homosexualität und Familien - Eine Herausforderung für familienbezogenes Fachpersonal". Es soll zu einem sensiblen Umgang mit Homosexualität in der Familienförderung,- bildung- und -beratung beitragen. Im Fokus steht die Unterstützung von Angehörigen homosexueller Eltern.
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Familie ist der Ort, an dem Persönlichkeitsentwicklung beginnt. Sie beeinflusst Biografien, Orientierungsmuster und emotionale Grundhaltungen. Das gesellschaftliche Familienbild, und mit ihm die Rollenerwartungen an Mütter und Väter, entwickelt sich derzeit weg von bürgerlichen Idealvorstellungen. Es nähert sich der sozialistischen Sichtweise von Familie aus der Zeit der Arbeiterbewegung an: Chancengleichheit für Frauen und Männer in Bildung und Beruf und gleichberechtigte Partnerschaft sind die Ziele. Der Autor und Erziehungswissenschaftler Martin R. Textor stellt provokante Thesen zur Zukunft der Familie und zur "elternlosen Gesellschaft" auf.
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Der
Paritätische Gesamtverband hat ein Konzept zur Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums von Kindern und Jugendlichen vorgelegt. Er schlägt vor, die Kompetenz der kommunalen Ebene und der Kinder- und Jugendhilfe zu nutzen und die soziale Infrastruktur vor Ort zu stärken.
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Fast jede fünfte Familie in Deutschland war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2009 alleinerziehend. In Großstädten ist der Anteil der Alleinerziehenden besonders hoch. 90 Prozent von ihnen sind Frauen. Wir haben weitere Ergebnisse des Mikrozensus 2009 zur Einkommenssituation Alleinerziehender zusammengefasst.
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Familien bilden auch unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen verlässliche generationenübergreifende Solidargemeinschaften. Das belegen erste ausgewählte Analysen des DJI-Survey 2009, den das
Deutsche Jugendinstitut im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt. Positives Familienklima und hohe Unterstützungsbereitschaft zeichnen moderne Familien aus. In einem erweiterten Familienbegriff bezieht das DJI nicht nur die Kernfamilie, sondern auch Großeltern, Stiefkinder oder Lebenspartnerinnen und Lebenspartner in die Untersuchung ein, die nicht im selben Haushalt wohnen.
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Der Zusammenhalt in Familien ist auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten nach wie vor sehr eng. Das ist das wichtigste Ergebnis des Familienmonitors 2009, den das
Bundesfamilienminsterium vorgestellt hat. Die Studie zum Familienleben in Deutschland verdeutlicht, welch hohen Stellenwert die Familienförderung in der Bevölkerung hat.
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Die Diskussion um die veränderte traditionelle Sicht auf Familie und die Folgen des demografischen Wandels ist Thema der Expertinnen- und Expertenkommission der
Bertelsmann Stiftung. Wie kann ein modernes Leitbild Familie heute aussehen und was ist dafür notwendig? Ihre vorliegende Bestandsaufnahme bietet dazu einen fachübergreifenden Überblick mit Impulsen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirchen, Kultur und Medien.
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Das
Deutsche Jugendinstitut widmet sich im Monat April 2008 dem Thema "Alles aus einer Hand: Familie im Zentrum"
. Welche Bedarfe können Familienzentren decken, welche Vorteile bieten sie, wer profitiert davon?
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Das Thema 2008/01 des
Deutschen Jugendinstituts (DJI) widmet sich der Familienhilfe und der Familienbildung als Unterstützung und Begleitung im Familienalltag. Daten und Fakten sowie gesetzliche Grundlagen zur Inanspruchnahme der Familienhilfe sind ebenso Gegenstand der Darstellung wie die Diskussionen um Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Familienbildung und Familienhilfe.
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Das "Handbuch Kommunale Familienpolitik" von
Nora Schmidt vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. will mit familienpolitischen Fachwissen sowie ausgewählten Praxisbeispielen Anregung, Hilfestellung und Ratgeber sein. Es richtet sich an kommunalpolitische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalverwaltung, der freien Wohlfahrtspflege, Verbände, Kirchen und Unternehmen.
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Der dritte Band aus der Reihe "Gender kompetent" des GenderKompetenzZentrums an der Humboldt-Universität zu Berlin befasst sich mit dem Verhältnis zwischen Familie und Gleichstellung von Frauen und Männern. Gleichstellungspolitik ist auch, aber nicht nur Familienpolitik. Familienpolitik darf nicht in die Lebensentwürfe Einzelner eingreifen, muss sich jedoch an neue Familien- und Lebensverhältnisse anpassen.
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Christine Henry-Huthmacher untersucht in ihrem Buch, wie eine Politik für Familien in Zukunft aussehen kann. Sie stellt in Frage, ob allein finanzielle Leistungen des Staates Männern und Frauen die Entscheidung für (mehr) Kinder erleichtert. Welche Rolle spielen eine gute Infrastruktur in der Kinderbetreuung und Arbeitswelt?
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Für die Zukunft der Familien seien sowohl Bund, Länder und Kommunen als auch Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich. Familienpolitik müsse darauf gerichtet sein, Familien zu unterstützen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Der vom Bundesfamilienministerium herausgegebene Bericht untersucht die Situationen und Veränderungen von Familien in ihrem Lebensverlauf.
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Passen Kinder nicht mehr in die heutigen Lebensentwürfe? Hat sich das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, Eltern und Kindern verändert? Diese und andere Fragen werden im Kontext zum demographischen Wandel von
Hans Bertram, Helga Krüger, Katharina Spieß u.a. untersucht.
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