
Geeignete und ausreichend qualifizierte Tagesmütter und -väter zu finden und diese langfristig zu halten, gelingt den Kommunen bundesweit unterschiedlich gut. Zu diesem Ergebnis kommt eine Evaluation des Deutschen Jugendinstituts im Rahmen des "Aktionsprogramms Kindertagespflege", das der Bund 2008 aufgelegt hat. Der DJI-Evaluationsbericht wertet Daten aus dem Zeitraum 2009 bis 2012 zum quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagespflege an 158 Modellstandorten in Deutschland aus. Aufbereitet sind die Ergebnisse im DJI Online Thema 2013/03.
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Eine modularisierte Aufbauqualifizierung für Tagespflegepersonen im Umfang von 400 Stunden hat das Niedersächsische Kultusministerium in Kooperation mit Fachschulen für Sozialpädagogik, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Akteurinnen und Akteuren aus der Praxis entwickelt. Mit der "Aufbauqualifizierung Kindertagespflege" wird für Tagespflegepersonen ein Professionalisierungskorridor zum Abschluss Sozialassistentin oder Sozialassistent mit Schwerpunkt Sozialpädagogik geschaffen.
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Seit Juni 2012 fördert das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Aktionsprogramms Kindertagespflege die Festanstellung von Kindertagespflegepersonen. Dafür werden bis Ende 2014 insgesamt zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und Bundesmitteln bereitgestellt. Aufgrund der großen Nachfrage wird es eine zweite Ausschreibung für Strukturförder-maßnahmen von Januar bis Dezember 2013 geben. Anträge dafür können vom 17. September bis zum 26. Oktober 2012 gestellt werden.
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Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut

Die Broschüre des Bundesfamilienministeriums informiert über aktuelle Daten (2012) zum qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagespflege in Deutschland und über das Aktionsprogramm Kindertagespflege. Außerdem werden Beispiele guter Praxis vorgestellt sowie Interviews mit Expertinnen und Experten rund um das Thema Kindertagespflege. Die Broschüre steht zum Download auf der
Website des Bundesfamilienministeriums zur Verfügung oder kann dort als kostenlose Druckversion bestellt werden.

Eine Expertise des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz (ibus) für den Bundesverband für Kindertagespflege e.V. analysiert die finanzielle Situation von Tagespflegepersonen in Deutschland. Darauf basierend wurden Modelle einer leistungsgerechten Bezahlung entwickelt - für die selbstständige Tätigkeit ebenso wie für die bislang wenig praktizierte Festanstellung.
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Der Berliner Senat schafft mit praxisnahen Hygienestandards Rechtssicherheit für Berliner Tagespflegeeltern. Demnach gelten sie zwar weiterhin als "Lebensmittelunternehmer", müssen aber nicht den gleichen Hygieneanforderungen genügen wie beispielsweise Großküchen. Das teilte die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Berlin im August 2012 mit.
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Dokumentation zur Fachtagung Kindertagespflege

Das Niedersächsische Kindertagespflegebüro Göttingen hat eine Dokumentation der Fachtagung 2011 "Fachliche Beratung und Begleitung in der Kindertagespflege" veröffentlicht. Sie beleuchtet die Situation der Fachberatung in der Kindertagespflege bundesweit und in den einzelnen Regionen Niedersachsens. Es wird deutlich, welche Vorgehensweisen sich bewährt haben, wo noch Stolpersteine liegen und welchen weiteren Bedarf Fachberaterinnen und Fachberater in der Kindertagespflege sehen. Die Dokumentation ist als Broschüre für 2,00 Euro plus Versandkosten erhältlich beim
Niedersächsischen Kindertagespflegebüro, Tel. 0551 / 38 43 85 26 oder per Email
tagespflegebuero@kindertagespflege-goe.de. Online unter
tagespflegebuero-nds.de/dokumente
Ab dem 30. März 2012 können niedersächsische Kommunen über eine neue Förderrichtlinie zusätzliche Landeszuschüsse für den Ausbau von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige beantragen. Das neue Landesprogramm im Umfang von 40 Millionen Euro soll den Ausbau der Kleinkindbetreuung in Niedersachsen weiter voranbringen. Damit stehen bis 2013 insgesamt rund 265 Millionen Euro Fördermittel für Investitionen in neue Krippen- und Tagespflegeplätze zur Verfügung.
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Ab dem Kindergartenjahr 2013/14 haben Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr einen Betreuungsanspruch in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege. Um auf diesen Zeitpunkt adäquat vorbereitet zu sein, benötigt jede Kommune ein belastbares Wissen darüber, welchen Bedarf Eltern voraussichtlich einfordern werden. Das Institut für soziale Arbeit (ISA) in Münster bietet in Kooperation mit dem Forschungsverbund DJI/TU Dortmund die Durchführung einer jugendamtsspezifischen Elternbefragung an.
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15 Familienservicebüros in der Region Hannover haben sich im Sommer 2011 auf eine standardisierte Vorgehensweise bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung verständigt. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, was zu tun ist, wenn sich Tagespflegepersonen in Sorge um ihr Tagespflegekind an das Familienservicebüro wenden.
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Zahl registrierter Tagesmütter und Tagesväter 2010

Bundesweit besaßen Ende 2010 insgesamt 52.000 Tagesmütter und Tagesväter eine Erlaubnis des Jugendamtes zur Kindertagespflege. Damit hat sich nach Angaben des Statistische Bundesamts (Destatis) ihre Zahl seit Ende 2005 mehr als verdreifacht. Das heißt allerdings nicht, dass die Zahl der Tagespflegepersonen an sich gestiegen ist. Tagesmütter und Tagesväter benötigen seit dem Jahr 2005 eine Erlaubnis, wenn sie bis zu fünf Kinder außerhalb des Haushalts des Erziehungsberechtigten mehr als 15 Stunden pro Woche gegen Entgelt und länger als drei Monate betreuen wollen. Die Erlaubnis ist auf fünf Jahre befristet. Die Zahl der ausgestellten Erlaubnisse darf jedoch nicht mit der Zahl der tatsächlich aktiven Tagesmütter und -väter in Deutschland gleichgesetzt werden.
www.destatis.de
Seit 1. Mai 2010 ist ein erweitertes Führungszeugnis für alle in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe Beschäftigten erforderlich. Es gilt aber auch für Personen, die Minderjährige beruflich oder ehrenamtlich beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder Gelegenheit zur Kontaktaufnahme haben. Das erweiterte Führungszeugnis wird nach dem neuen § 30a BZRG erteilt.
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Wie gut bin ich eigentlich? Eine Frage, die sicherlich etliche Tagesmütter und Tagesväter umtreibt. Häufig haben sie keinen direkten Vergleich mit anderen Kindertagespflegepersonen. Viele Betreuungspersonen kommen zudem aus Berufen, die keinen pädagogischen Bezug haben. Mit der Tagespflegeskala (TAS) kann die Qualität einer Tagespflegestelle bewertet werden. Zugleich erhält die Tagespflegeperson eine direkte Rückmeldung über ihre Arbeitsweise. Lesen Sie hier mehr zur Tagespflegeskala und für welche Kriterien das TAS Zertifikat vergeben wird.
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Die TAS - Qualitätsentwicklung wurde in Braunschweig 2008 in einem gemeinsamen Projekt des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Braunschweig-Salzgitter und der Stadt Braunschweig, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie in die Braunschweiger Kindertagespflege eingeführt. Hospitationsbesuche zur Qualitätsentwicklung werden von der Dipl. Sozialpädagogin und Fachberaterin Brigitte Vaupel angeboten.
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99.000 Kinder im März 2009 bundesweit in Kindertagespflegestellen betreut

Die Zahl der in Deutschland im März 2009 in der Kindertagespflege betreuten Kinder ist nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 99.000 angestiegen. So waren es im Vergleich zum Vorjahr 13.000 Kinder mehr, die einen Betreuungsplatz in der öffentlich geförderten Kindertagespflege in Anspruch nahmen. Den höchsten Anstieg gab es in der Altersgruppe der unter Dreijährigen. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9.800 (19 Prozent) erhöht. Betreut wurden die 99.000 Kinder von rund 38.700 Tagespflegepersonen. Mehr dazu auf der
Website von destatis.
Auf Initiative des Bundesfamilienministeriums und der Bundesagentur für Arbeit können sich Bildungsträger, die Qualifizierungen für Tagespflegepersonen anbieten, um ein Gütesiegel bewerben. Ziel ist, Tagesmütter und Tagesväter bundesweit nach fachlich anerkannten Mindeststandards auszubilden.
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Für 2009 gelten neue Bestimmungen für die Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater. Eine wesentliche Änderung betrifft zum Beispiel die Einkommenssteuerpflicht der Tagespflegepersonen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuregelungen wie etwa zu den Themen Krankenversicherung, Rentenversicherung oder Haftpflicht finden Sie im
Merkblatt des
Niedersächsischen Sozialministeriums.
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Die Autorin und Mitarbeiterin des Deutschen Jugendinstituts,
Karin Weiß, informiert in ihrem Buch "Kinder in der Tagespflege" über Grundlagen und Praxiswissen zum Thema Kindertagespflege. Sie beleuchtet dieses Betreuungssystem von allen Seiten und vermittelt damit wichtige Informationen für Tagesmütter und Tagesväter. Dazu gehören unter anderem Erläuterungen zum pädagogischen Auftrag der Kindertagespflege mit dem Fokus auf die Bildungsförderung wie auch zur Zusammenarbeit mit den Eltern.
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Im Rahmen ihrer Jahrestagung "Frühe Kommunikation und Beziehung" am 10. Oktober 2008 in Leipzig hat die
Deutsche Liga für das Kind ein Eckpunktepapier zum Thema Qualität in Krippe und Kindertagespflege vorgestellt. Die darin von Aktiven aus Wissenschaft und Praxis erarbeiteten Mindeststandards sollen als Grundlage für eine Länder und Träger übergreifenden Verständigung dienen.
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Informationen zur Kindertagespflege im Überblick
Mit dem geplanten Ausbau der Betreuungsplätze in der Kindertagespflege bis 2013 haben sich neue Bestimmungen ergeben. Die wichtigsten Fragen zu finanziellen, steuerlichen und versicherungsrechtlichen Belangen von Tagespflegepersonen beantwortet nun eine Übersicht zur Kindertagespflege auf der Website des BMFSFJ.

Die Bund-Länder Arbeitsgruppe hat Eckpunkte zur Kindertagespflege vereinbart, die vor allem die Besteuerung sowie die Sozialversicherungspflicht der Tagespflegepersonen betreffen. Auch vom Bundesverband für Kindertagespflege e.V. ist ein Eckpunktepapier vorgestellt worden, das Forderungen zur Verbesserung der Qualität enthält.
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Der Fachausschuss "Kindheit, Familie, Deutsches Nationalkomitee für frühkindliche Erziehung" der
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ hat "Rahmenbedingungen der Förderung von Kindern in der Kindertagespflege" verfasst. Dieses Diskussionspapier knüpft an die Stellungnahme der AGJ zur "Qualität in der Kindertagespflege" an, die mit der Absicht herausgegeben wurde, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kindertagespflege zu leisten.
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Die
Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat im Januar 2008 eine Stellungnahme zur Qualität in der Kindertagespflege herausgegeben. Damit will sie einen Beitrag leisten, die Qualität der Förderung von Kindern in dieser Betreuungsform weiter zu entwickeln.
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In ihrem Buch "Kindertagespflege nach §§ 22, 23, 24 SGB VIII" gibt
Karin Weiß vom
Deutschen Jugendinstitut eine aktuelle Zusammenfassung zur Kindertagespflege. Dabei erläutert sie die Aufgaben der Jugendämter sowie der freien Träger bei der Ausgestaltung dieser Betreuungsform. Wie sieht die aktuelle Gesetzeslage aus, wie kann die Qualität verbessert und die Stärke und Schwäche der Kindertagespflege erkannt werden?
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Das
Niedersächsische Sozialministerium hat am 18. Juni 2007 zum Fachtag "Kindertagespflegemodelle" nach Hannover eingeladen. Die zentralen Themen dieser Veranstaltung waren unter anderem Kindertagespflege in anderen Räumen sowie Qualität und Vertretungsregelungen in dieser Betreuungsform. Die Ergebnisse dieses Fachtages sind in einer Dokumentation zusammengefasst.
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Das
Deutsche Jugendinstitut (DJI) widmet sich mit dem Thema des Monats Juni 2007 der Frage: "Gut genug ausgebildet für unsere Kleinsten?" Mit einem Überblick über benötigte Betreuungsplätze für unter Dreijährige, Ausbildungsstandards der Betreuungspersonen sowie Reformmodelle für die Verbesserung der Betreuungsqualität enthält das Thema des Monats umfassende Informationen.
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Im Juni 2007 hat der
Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ein Gutachten "Zu Rechtsfragen der Finanzierung von Kindertagespflege aus öffentlicher Hand - unter Einbeziehung arbeits-, steuer- und versicherungsrechtlicher Faktoren" veröffentlicht.
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Die ersten 21 Tagespflegepersonen, Erzieherinnen und Erzieher haben die Weiterqualifizierung auf dem Gebiet der Bewegungsförderung von Kindern unter drei Jahren absolviert. Angeboten wurde die Fortbildung "Vom Greifen zum Begreifen - Entwicklungsförderung durch Bewegung" an der Universität Osnabrück unter der Leitung der Sportwissenschaftlerin Prof. Dr. Renate Zimmer.
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Die Beiträge und Ergebnisse des
DJI-Fachforums "Zukunftsorientierte, familiennahe Kleinkindbetreuung – Fachliche Perspektiven und ökonomische Rahmenbedingungen" sind in dieser Publikation zusammengefasst. Im Zentrum steht vor allem die qualitative Verbesserung der Kindertagespflege. Die Publikation gibt konkrete Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Tagespflege, zeigt Stärken und Schwächen verschiedener Modelle auf und gibt Einblicke in Tagespflegestrukturen im europäischen Ausland.
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Zu der Vernetzung dieser Betreuungsformen gibt es bisher wenig Erfahrung, obwohl zur Verbesserung der Kinderbetreuung Erwartungen daran gesetzt sind. Die Expertise der Bertelsmann Stiftung wurde 2006 vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) erstellt und zeigt die Strukturen und Organisationen dieser beiden Betreuungsformen auf.
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Das vom
Deutschen Jugendinstitut (DJI) erstellte Gutachten leistet einen Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung der Kindertagespflege und vor allem deren Integration in das System öffentlicher Kinderbetreuung. Es untersucht die Kindertagespflege als familiennahe und flexible Betreuungsform. Gleichzeitig werden auch die bisher bestehenden Nachteile der Tagespflege aufgezeigt.
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