
Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und die Landesvertretung Niedersachsen der Techniker Krankenkasse (TK) haben im Ärztehaus Hannover den bundesweit ersten digitalen "Ärztlichen Leitfaden Kinderschutz" vorgestellt. Er ist auf dem Niedersächsischen Kinderschutzportal integriert und kann direkt über
www.aerztlicher-leitfaden-kinderschutz-nds.de erreicht werden. Mit diesem Medium sollen Ärztinnen und Ärzte gezielt dafür geschult werden, Gewalt gegen Kinder zu erkennen und kompetent darauf zu reagieren. Die Informationen stehen aber auch anderen Fachleuten zur Verfügung. Eine interaktive Adressdatenbank ermöglicht außerdem eine verbesserte und beschleunigte Zusammenarbeit aller Beteiligten.
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Kindertheater wirbt für gesunde Ernährung

Der AOK Ernährungs- und Bewegungszirkus ist auch in diesem Jahr wieder auf "Möhren, Kinder, Sensationen-Tour". Gezeigt wird das Stück "Henrietta in Fructonia". Akteure sind Figuren wie der Zauberer Banano Banini, die Möhren werfende Meggie, der Kraftmensch Michel Milchini und andere. Sie vermitteln Kindern im Grundschulalter, wie wichtig gesunde Ernährung und sportliche Betätigung für ihr Wachstum und ihre mentale Fitness sind. Die Zeltstadt gastiert auch in mehrerern norddeutschen Städten. Schulklassen können sich für die Vormittagsvorstellungen anmelden, nachmittags gibt es Vorstellungen für alle Kinder und Erwachsene. Im Rahmenprogramm zum Mitmachen werden Spiele und Zirkusworkshops angeboten. Den Tourplan und weitere Informationen finden Sie unter
www.aok-kindertheater.de
Der zweite Kinderunfallatlas der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bildet die Verkehrsunfallsituation von Kindern für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte sowie für rund 11.000 Städte und Gemeinden in Deutschland ab. In der Landeshauptstadt Hannover sind Kinder danach besonders gefährdet.
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Kinder, die mit suchtgefährdeten Eltern zusammenleben, leiden sehr unter ihrer Situation und sind später selbst anfällig für Suchtprobleme. Das Deutsche Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP), die Katholische Hochschule NRW und das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jungendalters (DZSKJ) unterstützen diese Kinder mit dem Projekt Trampolin.
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Mit einem modularen Schulungsprogramm für chronisch kranke Kinder und Jugendliche und ihre Familien hat das Kinderhospital Osnabrück im Jahr 2011 den ersten Niedersächsischen Gesundheitspreis gewonnen. In der Kategorie "Innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche" wurde das Projekt "ModuS: Fit für ein besonderes Leben" mit 3.000 Euro ausgezeichnet.
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Vom Hundebiss über Nasenbluten und Sonnenbrand bis hin zum Unglück mit elektrischem Strom: Supersani (Gutrun Wellmer) weiß ganz genau, was im Notfall zu tun ist und gibt dies interaktiv und mit viel Musik an den Pechvogel Autsch (Ansgar Hüttenmüller) und an die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer weiter. Das Erste-Hilfe-Musical zeigt Kindern zwischen drei und zehn Jahren auf musikalische, spielerische und interaktive Art, wie man sich im Notfall richtig verhält.
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Der Anteil übergewichtiger Kinder an den Schulänfängerinnen und Schulanfängern ist leicht rückläufig. Das belegt eine vergleichende Studie der Universität Ulm aus dem Jahr 2011, vorgestellt von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Auch in Niedersachsen zeigt sich eine positive Entwicklung.
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Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) hat ein Modellprojekt entwickelt, mit dem junge Familien bereits vor oder während einer Schwangerschaft zu einem gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Alltagsbewegung motiviert werden sollen. Unter dem Titel "9+12 Gemeinsam gesund" soll ab Sommer 2011 zunächst im Kreis Ludwigsburg ein Kooperationsnetzwerk zur Übergewichtsprävention geschaffen werden.
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Jedes fünfte deutsche Kind ist zu dick, mit Asthma, Diabetes und Bluthochdruck drohen gesundheitliche Probleme. Eltern tragen dafür einen Teil der Verantwortung, genau wie Erziehende in Kindertagesstätten. Erstmals in Deutschland werden nun bundesweit angehende und bereits aktive Erzieher und Erzieherinnen in ihren Fachschulen durch die
Sarah Wiener Stiftung zum Ernährungsberater / zur Ernährungsberaterin ausgebildet. Das Projekt möchte sie für gesunde Ernährung sensibilisieren und damit in die Lage versetzen, an ihren Arbeitsplätzen selbst als "Ernährungs-Botschafter / -botschafterinnen" aktiv zu werden. Das Projekt wird von der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.
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Die jährlich rund 19.000 behandlungsbedürftigen Vergiftungsfällen im Kindesalter betreffen auch eine hohe Zahl von Kindern, vor allem Jungen, aus Zuwandererfamilien. Allerdings gibt es bislang keine mutter- oder zweisprachigen Informationsmaterialien zum Thema Vergiftungsprävention. Deshalb hat die
BAG Mehr Sicherheit für Kinder ein Projekt gestartet, das zielgruppenspezifische, kultursensible Maßnahmen entwickelt, erprobt und evaluiert.
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Berliner Senat legt Bericht zu Sozialstruktur und Kindergesundheit vor
Auf der Grundlage von Einschulungsuntersuchungen in den Jahren 2007 und 2008 hat die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im März 2011 einen Bericht über die Lebenslage von Kindern und ihren Familien vorgelegt. Danach erweist sich der Sozialstatus als stärkster Einflussfaktor auf die Gesundheit. Nachteilig wirken sich unzureichende Deutschkenntnisse aus. Sie sind entscheidender für die Lebenslage der Kinder als ein Migrationshintergrund. Kaum Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat dagegen die Familienform, in der die Kinder leben. Mehr zum Bericht auf der
Website der Stadt Berlin.
Unter Fettsucht leiden besonders Kinder und Jugendliche

In den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland mit mehr als 100 Betten wurden nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2009 rund 21.000 Fälle von Adipositas (Fettsucht) vollstationär behandelt, ein Anstieg um 12 Prozent gegenüber 2004. Besonders hoch war der Anteil von Kindern und Jugendlichen: 43 Prozent der Behandelten waren unter 18 Jahre alt.
www.destatis.de

Das Rechtsmedizinische Institut der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen im Dezember 2010 eine Kinderschutzambulanz eingerichtet. Dort bieten Rechtsmedizinerinnen und -mediziner niedergelassenen und klinischen Ärztinnen und Ärzten bei einer möglichen Diagnose von Kindesmisshandlung und -missbrauch konsiliarische Unterstützung.
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Hohe Zufriedenheit mit Kinder- und Jugendrehabilitation
Die Zufriedenheit mit den Einrichtungen für Kinder- und Jugend-Rehabilitation in Deutschland ist hoch. 80 Prozent der jungen Rehabilitanden bewerteten das Angebot und die Maßnahmen als sehr gut oder gut. Das ergab eine Untersuchung der
Renten- und Krankenversicherung in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Freiburg im Jahr 2010. Insbesondere sport- und bewegungstherapeutische Elemente wurden von den jungen Rehabilitanden positv bewertet. Mehr dazu auf der
Website der Deutschen Rentenversicherung.
Die
Niedersächsische Landesregierung und der
LandesSportBund (LSB) setzen die Sportförderung in Kindertagesstätten und Schulen fort. Kultusminister Dr. Bernd Althusmann und der Präsident des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen e.V., Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, unterzeichneten den Aktionsplan 2011-2014 "Lernen braucht Bewegung - Niedersachsen setzt Akzente" in Hannover.
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Die
Kinderkommission des Deutschen Bundestages sieht laut einer Stellungnahme vom November 2010 Möglichkeiten zur organistorischen und inhaltlichen Verbesserung bei Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche. Ziel sei eine effektive gesundheitliche Versorgung aber auch bessere Chancen zur Erkennung von Kindesmisshandlungen und -vernachlässigungen.
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Kinder, die zu wenig schlafen, neigen zu Übergewicht oder Fettleibigkeit. Dieses Zwischenergebnis der internationalen IDEFICS-Studie stellte die
Universität Bremen als Projektkoordinatorin im November 2010 vor. Bei der Vermeidung ernährungsbedingter Krankheiten spielt das Verhalten der Eltern eine wesentliche Rolle, so eine weitere Erkenntnis. Wichtigstes Mittel zur Förderung eines gesunden Lebensstils ist eine Umgebung, die Kinder zur Bewegung anregt.
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Bundesweite Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder hat die
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. im Rahmen ihrer Aktion Fit Kid veröffentlicht. Sie sollen dem Ziel einer vollwertigen Verpflegung in Kitas und als Instrument zur Qualitätssicherung dienen. Ernährungsbildung kann auf diese Weise in den Kita-Alltag integriert werden. Tageseinrichtungen für Kinder, die die Qualitätsstandards für die Verpflegung umgesetzt haben, können sich durch die DGE zertifizieren lassen und dürfen nach bestandenem Audit mit dem Fit Kid-Logo für sich werben.
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Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Aygül Özkan ist neue Schirmherrin des "Netzwerks für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V." Das Netzwerk verbessert die ambulante medizinische, pflegerische und psychosoziale häusliche Versorgung betroffener Kinder und Jugendlicher in Niedersachsen, um ihnen soviel Zeit in der Familie wie möglich zu ermöglichen. (19.11.10)
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Ernährungsbildung im Familienalltag

Das Projekt "Fit Kid - Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas" der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. hat zwei Informationsflyer für Eltern veröffentlicht, die ihnen helfen sollen, schwierige Esssituationen mit ihren Sprösslingen zu meistern. Im Flyer "Ernährungsbildung in der Familie" geht es um gesundes Essverhalten in der Familie als Grundlage für spätere Ernährungsgewohnheiten. Unter anderem sind ein kindgerechtes Lebensmittelangebot und eine angenehme Atmosphäre beim Essen dabei wichtig. Der Flyer "Naschen und Knabbern - Maßvoll mit Genuss" gibt Tipps für Taktiken beim richtigen Umgang mit Süßem und für angemessene Portionsgrößen. Die Flyer können bestellt werden beim DGE-Medienservice T 0228 / 9 09 26 26. Mehr zum Projekt Fit Kid unter
www.fitkid-aktion.de.

Im Rahmen ihres Projekts "Kitas bewegen – für eine gute gesunde Kita" stellt die
Bertelsmann-Stiftung eine neue Broschüren-Reihe vor. Die Stiftung will damit Kitas auf dem Weg zur Qualitätsverbesserung durch Organisationsentwicklung unterstützen. Ziel ist es, Bildung, Gesundheit und Bewegung in den alltäglichen Lern-, Spiel- und Arbeitsabläufen der Kita zu verankern. Das zweite Heft der Reihe trägt den Titel "Transparenz schaffen - Ausgangspunkt bestimmen". Das Projekt fördert eine enge Zusammenarbeit zwischen Kitas und Schulen bei der Konzeptumsetzung.
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Die Broschüre der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen greift den Zusammenhang zwischen Stresserleben und später auftretenden Suchtgefahren auf. Die Materialien bieten Lehrkräften Informationen und zwei Unterrichtseinheiten mit Arbeitsblättern sowie Hinweise für die Elternarbeit.
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Viele werdende Eltern unterschätzen die Risiken des Alkoholkonsums während Schwangerschaft und Stillzeit. Darauf weist die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin. Für Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Alkohol sollte vollständig tabu sein!
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Jedes fünfte Grundschulkind wird von seinen Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht. Das ergab eine Elternumfrage des
Forsa-Instituts im Auftrag der
Techniker Krankenkassevom August 2010. Dabei ist der Schulweg für Kinder eine Möglichkeit, selbstständig zu werden und mit den Freundinnen und Freunden den Tag zu beginnen. Das Projekt Schulbus auf Füßen unterstützt sie dabei.
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peb unterstützt Initiativen gegen Übergewicht

Die
Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) unterstützt bis Ende 2012 im Rahmen ihres Projekts "Regionen mit peb" Initiativen zur Übergewichtsreduktion und zur Gesundheitsförderung von Kindern. Eine bundesweite Servicestelle soll Institutionen und Multiplikatoren aus Bildung und Erziehung mit Beratung und Fortbildungsangeboten zur Verfügung stehen. Dabei nutzen die Initiatoren Erfahrungen, die Netzwerke in 19 Regionen in den vergangenen Jahren bereits gesammelt haben. Mehr zum Projekt unter
www.regionen-mit-peb.de.

Die Eingewöhnung in eine neue Umgebung fällt manchen Kindern schwer. Viele sprechen zunächst nicht mit ihren neuen Bezugspersonen in Kindertagesstätten oder in der Schule. Bald finden sie sich jedoch meist in der neuen Situation zurecht und nehmen an der Kommunikation teil. Doch was können Pädagoginnen und Pädagogen tun, wenn Kinder weiterhin gar nicht sprechen? Mit diesem Phänomen des selektiven Mutismus befasst sich der
Verein Stilleben e.V.Hannover.
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Kleinkindergesundheit stärken im Landkreis Cloppenburg

Die Beratungsstelle Klick Clack des
Gesundheitsamtes Cloppenburg berät Familien mit Kindern im Alter bis zu 3 Jahren umfassend zum Thema Kleinkindergesundheit. Das Team aus Kinderarzt und Kinderkrankenschwester vermittelt neben der medizinischen und pflegerischen Beratung auch Hilfen, die im Landkreis Cloppenburg für Familien mit Kindern angeboten werden. Das Angebot ist kostenfrei, alle Angaben unterliegen der Schweigepflicht. Auch Eltern von älteren Kindern können die Beratung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen dazu im
Flyer.

Im Jahr 2007 startete der
Landkreis Nienburg das Projekt "Elmigra - Mein Kind und ich". Geschulte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit Migrationshintergrund informieren und begleiten seitdem Migrantinnen und Migranten zu den Themen Gesundheit und Prävention. Im Mittelpunkt stehen Sprache, Bildung, Erziehung und Gesundheit der Kinder. Das Familien- und Seniorenbüro des Landkreises Nienburg hat ergänzend dazu das BZgA-Projekt "Ich geh zur U! Und Du?" speziell auf Familien mit Migrationshintergrund umgedacht. Ziel der Initiative ist es, Eltern dazu zu motivieren, regelmäßige kinderärztliche Früherkennungsuntersuchungen für ihre Kinder wahrzunehmen.
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"Essen - bewegen - wohlfühlen" lautet der Titel des Praxisleitfadens, der im Rahmen des gleichnamigen Projekts in niedersächsischen Grundschulen entstanden ist. Das Handbuch bietet einen breitgefächerten Einstieg in die Thematik, enthält theoretische Beiträge und praktische Anregungen zur schulischen Gesundheitsförderung.
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Ein Leitfaden zur Gesundheitsförderung im Setting Kindertagesstätte bietet Orientierung für die Praxis. Er zeigt, wie die täglichen Abläufe in Kitas systematisch auf Gesundheitsförderung ausgerichtet werden können. So erhält sie einen festen Platz in der Erziehung und wird zum Qualitätsmerkmal für die Erziehungseinrichtung. Verschiedene Methoden helfen bei Umsetzung der gesteckten Ziele. Herausgegeberin ist die
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin e. V.
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Die
Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat ihren Eltern-Ordner "Gesund groß werden" erweitert und überarbeitet. Der Ordner enthält Informationen und einen Elternbrief zu den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 und J1 sowie Themenhefte zur gesunden Entwicklung. Die überarbeitete Version berücksichtigt den aktuellen wissenschaftlichen Stand, neue Sichtweisen und zwischenzeitliche Entwicklungen, zum Beispiel der Kinderrichtlinien (U7a und Neugeborenen-Hörscreening). Außerdem ergänzen Informationen zu Besonderheiten, die sich aus einer Behinderung oder chronischen Erkrankung des Kindes ergeben können, das Angebot. (14.06.10)
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Unter dem Motto "Ein U fürs Leben" startete in
Niedersachsen das Einladewesen zu den Früherkennungsuntersuchungen U5 bis U8. Seit 1. April 2010 werden rund 320.000 Kinder jährlich vom Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) zu den Früherkennungsuntersuchungen eingeladen.
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Der Landkreis Verden hat sich für das vom Land Niedersachsen geförderte Beratungsangebot zum Auf- und Ausbau von Netzwerkstrukturen Früher Hilfen zwischen Jugend- und Gesundheitshilfe beworben. Federführend dabei ist das Familien- und Kinderservicebüro. Start der engen Kooperation des Fachdiensts Jugend und Soziale Dienste mit dem Allgemeinen Sozialdienst und dem Fachdienst Gesundheit und Umwelt war im Februar. Zur Auftaktveranstaltung am 25. Februar kamen über 100 Interessierte aus allen Fachbereichen. (26.02.10)
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Ende Januar fand die Preisverleihung des mit 50.000 Euro dotierten
HanseMerkur Preises für Kinderschutz statt - bereits zum 29. Mal. Ausgezeichnet wurden 4 Inititativen, die sich ehrenamtlich und in besonderer Weise um das Wohl von kranken, behinderten oder sozial benachteiligten Kindern bemühen. Der Hauptpreisträger, die Kulturbrücke Hamburg e.V., organisiert seit 2005 in den Sommer- und Weihnachtsferien das kostenlose interkulturelle Kinder- und Jugendprojekt "Switch – in 4 Tagen um die Welt". (08.02.10)
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Erstmals finanzieren in Niedersachsen die gesetzlichen Krankenkassen ein modellhaftes Versorgungsnetz für die flächendeckende Versorgung sterbenskranker Kinder und Jugendlicher. Maßgeblich dazu beigetragen hat das niedersächsische "Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder". (04.02.10)
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In Hannover, Burgdorf, Garbsen, Gehrden und Laatzen bieten seit November 2009 speziell qualifizierte Kinder- und Jugendärztinnen medizinische Beratungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Die kostenlosen Sprechstunden stehen allen offen, die beruflich mit Kindern zu tun haben: Lehrkräften und Tagespflegepersonen, Hebammen und Kinderärztinnen und -ärzten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in kommunalen sozialen Diensten.
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Unterstützung für HIV-infizierte Kinder und Jugendliche

Der
Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V., das
Niedersächsische Sozialministerium sowie
Kängo gemeinnützige GmbH geben den Startschuss für die Aufklärungskampagne "Mittendrin Am Rand – HIV-infizierte Kinder und Jugendliche". Ziel der Kampagne ist, auf die von der Immunschwäche betroffenen Kinder aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren. Außerdem können sich Menschen und Institutionen, die das soziale Umfeld der Kinder bilden, über HIV und Aids informieren und den Betroffenen und Angehörigen mit mehr Offenheit begegnen. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter
www.mittendrin-am-rand.de. (16.09.09)
Laut Gutachten 2009 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ist ein Fünftel jedes Geburtsjahrganges von psychosozialen Belastungen betroffen. Das heißt, bei rund 140.000 Kindern pro Jahrgang sind diese Belastungen sowie gravierende Defizite an materiellen und sozialen Ressourcen zu verzeichnen. Die wichtigsten Faktoren, die dieses Risiko erklären, finden sich in der Lebenslage der Eltern.
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Die
Kinderkommission des Bundestages hat eine Stellungnahme zum Thema Gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland verabschiedet. Grundlage für die Stellungnahme sind die aktuellen und repräsentativen Daten aus dem
Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KIGGS) sowie aus dem
13. Kinder- und Jugendbericht. Mehr als jedes sechste Kind ist übergewichtig. Unter Adipositas (Fettleibigkeit) leidet jedes 16. Kind im Grundschulalter sowie jeder 12. Jugendliche ab 14 Jahren.
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Vom täglichen Bio-Frühstück über Bewegungsbaustellen, Lernwerkstätten und Entspannungsangebote bis hin zu einer systematischen Elternarbeit und sozialräumlichen Vernetzung – niedersächsische Kitas haben hervorragende Konzepte rund um das Thema Bewegungsförderung und Gesundheit zu bieten. Einige davon wurden nun mit dem Klasse KiTa-Preis des
nifbe ausgezeichnet.
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Die
European Child Safety Alliance hat zum zweiten Mal das Europäische Kindersicherheits-Gutachten im Europaparlament Straßburg veröffentlicht. Deutschland ist mit der
Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder (BAG) in dem europäischen Netzwerk zur Kinderunfallprävention vertreten. Die Kindersicherheits-Gutachten 2009 der European Child Safety Alliance beurteilen den Stand der Kindersicherheit und die vorhandenen Präventionsstrategien in 20 Ländern.
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Die
Bundesregierung zielt mit der "Strategie zur Förderung der Kindergesundheit" auf einen gesunden Lebensstil im Alltag. Kinder und deren Familien sollen bei diesem Vorhaben im Mittelpunkt stehen, denn in den Familien kann der Grundstein für ein gesundes Aufwachsen der Kinder gelegt werden.
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Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland haben große motorische Schwächen und sind nicht in der Lage, selbst einfache sportliche Aufgaben zu meistern. Das ist das Ergebnis des Motorik-Moduls, einer Untersuchung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey – KiGGS des
Robert Koch Instituts wird vom Bundesministerium für Gesundheit, Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziert. Mit der Studie wurde von Mai 2003 bis Mai 2006 der Gesundheitszustand der 0- bis 17- Jährigen umfassend untersucht. Bei den rund 18.000 Probanden wurden vor allem Daten erhoben zu ihrer seelischen Gesundheit, motorischen Entwicklung und Umweltbelastungen. Die Anschlussstudie KiGGS Welle 1 erlaubt Aussagen über langfristige Veränderungen.
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Vom 13. bis 15. Juni 2007 hat in Wien die WHO-Zwischenkonferenz stattgefunden. Das
Bundesministerium für Gesundheit und das
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit haben dabei den Bericht zur Umsetzung des "Aktionsplans zur Verbesserung von Umwelt und Gesundheit der Kinder in der Europäischen Region" der WHO (Kinderaktionsplan - CEHAPE) gemeinsam vorgelegt.
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