In Hannover steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen nur leicht, die Anzahl der Familien stagniert. In den meisten Stadtteilen mischen sich die Generationen, Jung und Alt leben nebeneinander. Das sind zwei Aspekte, die der umfangreiche Sozialbericht 2013 der Landeshauptstadt unter dem Schwerpunkt "sozial(räumliche) Ungleichheit" zeigt. Es ist der fünfte Bericht zur sozialen Situation der Einwohnerinnen und Einwohner Hannovers.
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Niedersachsens Sozial- und Frauenministerin Cornelia Rundt hat den "2. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen" präsentiert. Niedersachsen ist das einzige Bundesland, das einen fortgeschriebenen regionalisierten Atlas herausgibt. Der Atlas trage zur Versachlichung der Gleichstellungsdebatte bei, so die Ministerin. Grundlegend für die Gleichstellung sei eine an den Erfordernissen der Berufswelt ausgerichtete Kinderbetreuung.
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Das Bundesfamilienministerium hat den 2. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland gemeinsam mit dem baden-württembergischen Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren veröffentlicht. Neu hinzugekommen sind im 2. Atlas unter anderem Indikatoren zur geschlechtsspezifischen Berufswahl, zum Männeranteil in Kindertages-
einrichtungen sowie zu den hauptamtlichen kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten.
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Zahl der Schwangerschaftsabbrüche kontinuierlich gesunken

Der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) verzeichnet einen kontinuierlichen Rückgang an Schwangerschaftsabbrüchen seit 2004. Im Jahr 2011 wurden 8.887 Schwangerschaftsabbrüche für Niedersachsen gemeldet, 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Den höchsten Anteil hatten Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren – auf sie entfielen 47,4 Prozent aller Schwangerschaftsabbrüche. Lediglich 27 der betroffenen Frauen waren jünger als 15 Jahre. Mehr dazu im
Statistischen Monatsheft Niedersachsen 01 / 2013
Niedersachsen-Monitor 2012 veröffentlicht
Der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen hat seinen Niedersachsen-Monitor 2012 vorgestellt. Die Studie präsentiert und analysiert statistische Daten unter anderem zu den Themen Demografischer Wandel, Qualifikation und Bildung, Gleichstellung der Geschlechter und Soziales. Der Niedersachsen-Monitor kann kostenlos als PDF-Datei auf der
Website des LSKN heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare zum Preis von 7,50 Euro sind zu bestellen bei: LSKN – Schriftenvertrieb, Postfach 91 07 64, 30427 Hannover, T (0511) 9898-3166,
vertrieb@lskn.niedersachsen.de

Der Anteil der Mütter und Väter, die im Jahr vor dem Bezug von Elterngeld erwerbstätig waren, nimmt zu. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, beläuft sich der Anteil der zuvor erwerbstätigen Frauen, deren Kind zwischen April und Juni 2011 geboren wurde, auf knapp 66 Prozent (in Niedersachsen 63 Prozent) und bei den Vätern auf 89 Prozent (Niedersachsen 86 Prozent). Damit setzt sich der Trend einer zunehmenden Erwerbsbeteiligung vor Geburt des Kindes weiter fort. (22.11.12)
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Junge Menschen mit Migrationshintergrund, die in Niedersachsen leben, erreichen im Fünfjahres-Vergleich höhere Schulabschlüsse und sind tendenziell besser ins Bildungssystem integriert. Das meldet der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN).
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Der dritte Band des Kinder- und Jugendhilfereports zieht Bilanz zur 20-jährigen Geschichte des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) und greift wichtige Themen im Lichte empirischer Grundlagen auf. Mitherausgeber des Sammelbandes ist Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Leiter der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik und Direktor des Deutschen Jugendinstituts.
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Im Rahmen der Folgeveranstaltung "Integration konkret – Einstiegschancen Jugendlicher mit Migrationshintergrund in die Berufswelt" im September 2012 stellte Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan den ersten Bericht zum Niedersächsischen Integrationsmonitoring 2012 vor. Er erweitert die Datenbasis im Bereich der Integrationsarbeit und macht transparent, wo Änderungen bei den Bemühungen um Integration notwendig sind. Die Landesregierung fördert Integrationsprozesse in den unterschiedlichsten Bereichen, etwa in der frühkindlichen Bildung oder beim Übergang junger Menschen von der Schule in den Beruf.
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Im Jahr 2011 wurden in Deutschland rund 187.600 Ehen geschieden, geringfügig mehr als im Jahr 2010, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. In 52,8 Prozent der Fälle stellten Frauen den Scheidungsantrag, 39,4 Prozent der Anträge reichten Männer ein. In den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten die Scheidung gemeinsam.
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Die Kinderarmutsquote in Niedersachsen ist leicht rückläufig, meldet der Landesbetrieb für Statististik und Kommunikationstechnologie (LSKN). Sie sank von 16,8 Prozent im September 2006 auf 16,5 Prozent in 2011.
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Um die Bedingungen für Familien passgenau verbessern zu können, hat Hannover Ende November 2011 ein Familienmonitoring veröffentlicht. Das Monitoring liefert erstmals Daten zur gesamtstädtischen Entwicklung sowie zu stadtteilspezifischen Ausprägungen der Strukturen und Lebenslagen hannoverscher Familien. Die Datensammlung soll Grundlage für eine dialogorientierte Familienpolitik sein.
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Kinder mit Migrationshintergrund leben meist in Großstädten

Im Jahr 2010 lebten etwa 31 Prozent der minderjährigen, ledigen Kinder in Deutschland in einer Familie mit Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stammte in Großstädten sogar fast jedes zweite minderjährige Kind aus einer Familie mit Migrationshintergrund, in kleinen Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern hatten dagegen nur knapp 13 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund. Pressemitteilung des Destatis unter
www.destatis.de

Wie der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikation Niedersachsen (LSKN) mitteilt, leben die meisten minderjährigen Kinder mit ihren verheirateten Eltern zusammen. Im Jahr 2010 waren dies 77 Prozent aller Kinder unter 18 Jahren in Niedersachsen.
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Im Jahr 2010 wurden in Niedersachsen 412 Kinder und Jugendliche adoptiert. Damit stieg nach Mitteilung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) die Zahl der Adoptionen gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent.
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Immer mehr Kinder werden in Deutschland außerhalb einer Ehe geboren. Der Anteil der außerehelichen Geburten an allen lebend geborenen Kindern hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt: Er stieg von 15 Prozent im Jahr 1990 auf rund 33 Prozent im Jahr 2010. Besonders schnell verlief diese Entwicklung Ende der 1990er Jahre, in den letzten Jahren hat sie sich verlangsamt. 2010 stieg der Anteil der außerehelichen Geburten gegenüber dem Vorjahr vergleichsweise geringfügig um 0,5 Prozentpunkte.
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Aufgrund der guten Konjunktur lag der Arbeitslosenanteil Alleinerziehender im Juli 2011 um 4,2 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der Anteil Alleinerziehender an den Langzeitarbeitslosen ging sogar um 8,1 Prozent zurück,wie die Bundesagentur für Arbeit meldet.
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Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) meldet, lag der Anteil berufstätiger Mütter in Deutschland im Jahr 2009 bei 72 Prozent. Im europäischen Vergleich lag die Erwerbstätigenquote 25- bis 49jähriger Mütter damit im Mittelfeld. Je mehr Kinder sie zu betreuen hatten, desto seltener waren die Mütter erwerbstätig.
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Bildungsstand junger Mütter

Junge Mütter unter 25 Jahren haben überdurchschnittlich häufig einen niedrigen Bildungsstand. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten im Jahr 2009 etwa 57 Prozent von ihnen einen Hauptschul- oder Realschulabschluss oder keinen Schulabschluss und auch keinen beruflichen Abschluss. Insgesamt traf dies nur auf 21 Prozent der Mütter zu. Etwa 40 Prozent der jungen Mütter besaßen die (Fach-)Hochschulreife oder hatten eine Lehre abgeschlossen. 3 Prozent waren hoch gebildet, zum Beispiel durch einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Mehr dazu unter
www.destatis.de.
Bildungsmonitor 2012
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat den Bildungsmonitor 2012 veröffentlicht. Niedersachsen steht im Gesamtvergleich der Bildungssysteme der deutschen Länder auf Rang sieben. In die Studie werden 110 Indikatoren einbezogen. Sie soll zeigen, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes zum Wachstum der Wirtschaft beiträgt. Die Daten des Bildungsmonitors finden sie unter
www.insm-bildungsmonitor.de.
Jedes vierte minderjährige Kind ist ein Einzelkind

Im Jahr 2009 lebten 25 Prozent der 13,3 Millionen minderjährigen Kinder in Deutschland ohne Geschwister in einem Haushalt. Das teilt das
Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Knapp die Hälfte der minderjährigen Kinder (47 Prozent) wuchs mit einem weiteren Geschwisterkind im Haushalt auf. 28 Prozent hatten zwei oder mehr Geschwister. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Weitere Informationen dazu unter
www.destatis.de.
OECD-Bericht zu Internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat in Zusammenarbeit mit den Statistischen Landesämtern die Ausgabe 2010 des Tabellenbandes "Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich" vorgelegt. Er dokumentiert ausgewählte Indikatoren der OECD-Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick", gegliedert nach Bundesländern. Die Darstellung umfasst die Themenbereiche Bildungszugang, Bildungsbeteiligung und Bildungsverlauf, Lernumfeld und Organisation von Schulen sowie Bildungsergebnisse und Bildungserträge. Der Bericht steht als Download auf der Website von destatis zur Verfügung.

Die junge Generation in Deutschland sieht noch optimistischer in die Zukunft als in den vergangenen Jahren. Die Kluft zwischen den sozialen Milieus hat sich allerdings vertieft: Die Zuversicht der Jugendlichen aus sozial schwachen Haushalten ist weiter gesunken. Das ist das Ergebnis der
16. Shell Jugendstudie. Für die Studie wurden mehr als 2.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihren Glaubens- und Wertvorstellungen sowie ihrer Einstellung zur Politik befragt.
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Fast jede fünfte Familie in Deutschland war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2009 alleinerziehend. In Großstädten ist der Anteil der Alleinerziehenden besonders hoch. 90 Prozent von ihnen sind Frauen. Wir haben weitere Ergebnisse des Mikrozensus 2009 zur Einkommenssituation Alleinerziehender zusammengefasst.
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Zahlen zur Erwerbstätigkeit von Müttern

Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren im Jahr 2009 rund 60 Prozent der insgesamt 1,4 Millionen alleinerziehenden Mütter berufstätig. Bei den insgesamt 6,7 Millionen Müttern in Paarbeziehungen lag der Anteil der Erwerbstätigen mit 58 Prozent etwa gleich hoch. Die Erwerbsbeteiligung von Müttern hängt stark vom Alter der Kinder ab. 73 Prozent der erwerbstätigen alleinerziehenden Mütter hatten Kinder im Alter ab 15 Jahren. Die Erwerbsbeteiligung alleinerziehender Mütter mit Kindern im Krippenalter von unter drei Jahren lag bei lediglich 23 Prozent.

Großstädte sind besonders stark von Armut betroffen. Das ergab eine Auswertung des Mikrozensus durch das
Statistische Bundesamt (destatis). Im Rahmen des Projekts Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik werden die Daten auch in regionaler Gliederung veröffentlicht. Ländliche Gebiete in Niedersachsen sind unterdurchschnittlich von Armut gefährdet. Die Daten für Niedersachsen lieferte der
Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN).
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Laut Gutachten 2009 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ist ein Fünftel jedes Geburtsjahrganges von psychosozialen Belastungen betroffen. Das heißt, bei rund 140.000 Kindern pro Jahrgang sind diese Belastungen sowie gravierende Defizite an materiellen und sozialen Ressourcen zu verzeichnen. Die wichtigsten Faktoren, die dieses Risiko erklären, finden sich in der Lebenslage der Eltern.
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Eine Studie des
Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom Mai 2009 untersucht die Situation von hilfebedürftigen Alleinerziehenden. Danach sind vier von zehn Alleinerziehenden, rund 650.000, auf Hartz IV angewiesen, rund 95 Prozent davon sind Frauen.
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In allen EU-Mitgliedstaaten hat die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau in 2007 unter 2,1 gelegen. Dabei betrug laut der Studie "Im Blickpunkt: Jugend und Familie in Europa" des
Statistischen Bundesamtes der deutsche Wert 1,37 und der französische 1,96. Weitere Ergebnisse der Studie informieren unter anderem über die Teilzeiterwerbstätigkeit in Europa.
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