
Seit 15. Mai 2013 können so genannte "Sternenkinder", die mit weniger als 500 Gramm tot geboren werden, standesamtlich erfasst werden. Mit der Neuregelung erhalten Eltern die Möglichkeit, sich mit einer Bestattung angemessen von ihrem Kind verabschieden und trauern zu können. Bislang waren diese Kinder juristisch nicht existent. (17.05.13)
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Demografiegipfel der Bundesregierung
Beim zweiten Demografiegipfel der Bundesregierung am 14. Mai 2013 stand unter anderem das Thema "Familie als Gemeinschaft stärken" im Fokus. Präsentiert wurden Handlungsempfehlungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie von Familie und Pflegeaufgaben. Insgesamt neun Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aller staatlichen Ebenen, der Sozialpartner, der Verbände, der Wissenschaft und zivilgesellschaftlicher Gruppen stellten erste Ergebnisse zu ausgewählten Themenschwerpunkten der Demografiestrategie vor. Mehr dazu auf der Website des Bundesfamilienministeriums unter
www.bmfsfj.de. (16.05.13)

Die SPD will die Rechtsstellung von Kindern in der Verfassung ausdrücklich verankern. Ein Gesetzentwurf (17/13223) plädiert für eine entsprechende Ergänzung des Artikels 6 im Grundgesetz. Neben dem Recht auf Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit und auf kindgerechte Lebensbedingungen soll auch die Gleichstellung von ehelichen und nichtehelichen Kindern verankert werden. (16.05.13)
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Niedersachsens Sozial- und Frauenministerin Cornelia Rundt hat den "2. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen" präsentiert. Niedersachsen ist das einzige Bundesland, das einen fortgeschriebenen regionalisierten Atlas herausgibt. Der Atlas trage zur Versachlichung der Gleichstellungsdebatte bei, so die Ministerin. Grundlegend für die Gleichstellung sei eine an den Erfordernissen der Berufswelt ausgerichtete Kinderbetreuung. (15.05.13)
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Im Jahr 2011 lebte knapp die Hälfte (49 Prozent) der Bevölkerung in Deutschland in Familien, in Niedersachsen waren es 51 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai 2013 weiter mitteilt, war dieser Anteil vor 15 Jahren, also 1996, noch deutlich höher. Damals lag er bei 57 Prozent, in Niedersachsen bei 56 Prozent. (15.05.13)
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Heterogene Lebenslagen und Unterstützungsbedarfe zeigt der erste Kinder-Migrationsreport des Deutschen Jugendinstituts (DJI) auf. Dieser wertet empirische Quellen über Kindheiten mit Blick auf das Thema der Migration aus mit dem Ergebnis: "Das" Migrantenkind gibt es nicht. Aber obwohl die Mehrheit der Kinder mit Zuwanderungshintergrund nicht in Armut lebt, verfügen sie deutlich häufiger als Kinder ohne Migrationshintergrund über nur geringe kulturelle, soziale und ökonomische Ressourcen im Elternhaus. (14.05.13)
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Zum zweiten Mal wurde am 13. Mai 2013 der Tag der Kinderbetreuung durchgeführt. Vor einem Jahr hatte sich eine Initiative gegründet und den Montag nach Muttertag zum Tag der Kinderbetreuung ausgerufen. Ziel des bundesweiten Aktionstages ist es, der familienergänzenden Kinderbetreuung, Bildung und Erziehung in Deutschland den Stellenwert zu geben, der ihr zusteht. Die Idee hat zahlreiche prominente Unterstützerinnen und Unterstützer. (13.05.13)
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Waldkindergärten müssen keine Gebühr mehr an Landesforsten zahlen
Für mehr als 55 Waldkindergärten und -klassenzimmer in Niedersachsen sind Spielen und Lernen im Wald jetzt kostenfrei. Landesregierung und Landesforsten haben die bisher fälligen jährlichen Gebührenzahlungen an die Landesforsten abgeschafft. Julia Hamburg, kinderpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen in Niedersachsen, begrüßte die Entscheidung. Nach ihren Angaben hatten die Kitas und Schulen im letzten Jahr 13.500 Euro plus Umsatzsteuer an die Landesforsten gezahlt, mehr als 250 Euro pro Einrichtung. Pressemitteilung der Landtagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN unter
www.fraktion-gruene-niedersachsen.de (13.05.13)

Bereits zum zweiten Mal starten die Jugendämter unter dem Dach der BAG Landesjugendämter bundesweite Aktionswochen. Im Mai und Juni sind die Bürgerinnen und Bürger erneut dazu eingeladen, sich über die Aufgaben und Angebote der rund 600 Jugendämter in Deutschland zu informieren. "Das sind uns die Kinder wert!" lautet das Motto in diesem Jahr, das ein breites Angebotsspektrum - vom Kinderschutz, den Frühen Hilfen, bis zum U3-Ausbau - umfasst. (10.05.13)
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Niedersachsen beteiligt sich als eines von sieben Bundesländern am neuen Programm "Lernort Praxis" des Bundesfamilienministeriums. Das Programm unterstützt innovative Ausbildungsformate, die insbesondere Männer, Menschen mit Migrationshintergrund oder Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger ansprechen sollen. Auch die Kooperation zwischen den Lernorten Schule und Kita soll gefördert werden. (08.05.13)
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Bis zu 200 Leseclubs will die Stiftung Lesen im Rahmen des Förderprogramms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesbildungsministeriums in den nächsten Jahren bundesweit einrichten. In den Leseclubs treffen sich Kinder und Jugendliche freizeitorientierter Atmosphäre regelmäßig, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit verschiedenen Medien kreativ zu arbeiten. Interessierte Einrichtungen können sich ab sofort als lokale Bündnispartnertandems bewerben. (07.05.13)
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Betroffene von sexuellem Missbrauch im familiären Bereich können seit dem 1. Mai 2013 Sachleistungen bis zu 10.000 Euro beantragen. Antragsberechtigt sind Menschen, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren. (06.05.13)
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Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich an das Kinder- und Jugendtelefon (KJT) Hannover wenden, ist seit Jahren ungebrochen hoch. Mit dem Start der bundesweiten Aktion "TRAU DICH" des Bundesfamilienministeriums wird mit einem weiteren Zuwachs gerechnet. Deshalb verstärkt das KJT Hannover sein Beratungsteam und startet in Kürze eine neue Ausbildungsgruppe, die spätestens Anfang August beginnen und aktuell zusammengestellt wird. (03.05.13)
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Erstes Beratungszentrum für Regenbogenfamilien

Deutschlands erstes Regenbogenfamilienzentrum wurde im März 2013 in Berlin eröffnet. Es bietet lesbischen, schwulen, bisexuellen und tranisdenten Menschen mit Kindern eine Anlaufstelle mit Beratungs-, Bildungs- und Gruppenangeboten. Getragen wird das Projekt vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., finanziert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Weitere Informationen unter
www.berlin.lsvd.de/projekte/regenbogenfamilien (03.05.13)
Open Air-Familienkonferenz in der Nordstadt

Die Landeshauptstadt Hannover lädt ein zur dritten Familienkonferenz, die dieses Mal in der Nordstadt an einem besonderen Ort stattfindet: Am
25. Mai 2013 von 14.00 bis 17.30 Uhr ist sie als Open Air auf dem Platz An der Lutherkirche geplant. Eigens dafür werden dort bunte Zelte aufgebaut. Es gibt Aktionen, Workshops, Werkstätten und kulinarische Köstlichkeiten. Die Konferenz richtet sich an Einwohnerinnen und Einwohner sowie haupt- oder ehrenamtlich Aktive im Stadtteil.
www.familienkonferenzen.de (02.05.13)

Das Projekt wellcome für Familien mit Neugeborenen startet ein neues Angebot für Unternehmen und berufstätige Eltern: wellcome:familie.unternehmen ist eine intelligente Verknüpfung eines professionell betreuten unternehmensinternen Ehrenamts-Netzwerks, der Caring Community, mit einem qualitativ hochwertigen Eltern-Coaching. (02.05.13)
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