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Sicherer Surfen mit Jugendschutzprogrammen und Filtersystemen

KJM_LogoAuf verschiedene Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Inhalten im Internet zu schützen, weist die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hin. Eltern und Fachkräfte sollten Jugendschutzprogramme und Filtersysteme auf PCs, Spielkonsolen und Handys, die ihre Kinder nutzen dürfen, einstellen.

Zwei Jugendschutzprogramme, die von Inhalteanbietern selbst entwickelt wurden, sind nach genauer Prüfung durch die KJM im Februar 2012 anerkannt worden. Die Deutsche Telekom und JusProg e.V. bieten ihre Programme zum kostenlosen Download an. Bisher können sie nur auf PCs installiert werden, sollen jedoch auch für Smartphones und Spielekonsolen weiterentwickelt werden.

Unter www.kjm-online.de finden Eltern und Fachkräfte Antwort auf häufig gestellte Fragen zur Anwendung der beiden geprüften Jugendschutzprogramme. Sie müssen auf den genutzten Geräten installiert werden und sorgen dafür, dass Webinhalte nach Altersstufen differenziert angezeigt werden.

Andere Möglichkeiten zur Vorauswahl von Netzinhalten bieten technische Filtereinstellungen des Betriebbsystems oder im Browser sowie Surf-Portale oder Kindersuchmaschinen, die als Startseite für Kinder eingerichtet oder eingestellt werden können. Hier entscheidet in der Regel der Hersteller oder Anbieter der Website, ob ein bestimmter Inhalt ausgefiltert oder angezeigt wird. Diese Filter sind nicht nach den Kriterien der KJM geprüft. Der Anbieter sollte daher eine vertrauenswürdige Quelle sein.

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